Doch Rekord-Rückgang globaler CO2-Emissionen

Dank COVID-19-Lockdowns

“2,4 Milliarden Tonnen weniger CO2 dank Corona” titelte die Süddeutsche Zeitung am 11.12.2020, als die Universitäten von East Anglia (UEA) und Exeter die jährliche weltweite CO2-Bilanz als Ergebnis des sogenannten „Global Carbon Projects“ (GCP) von 86 Klimaforschern aus aller Welt verkündeten. Denn die neue Bilanz zeigte einen noch nie erreichten Rückgang der CO2-Emissionen, der allerdings auf Corona-bedingte Einschränkungen des Transportwesens zurückgeführt wird. Die CO2-Konzentration der Luft stieg dennoch weiter an. weiterlesen…

Luftverschmutzung Ko-Faktor bei COVID-19 Sterbefällen

15% der weltweiten COVID-19-Todesfälle könnten darauf zurückzuführen sein

Ist das Risiko, an COVID-19 zu sterben, erhöht, wenn man langfristig verschmutzte Luft einatmet? Ein solcher Zusammenhang liegt nahe, ist jedoch nicht direkt messbar. Nun wurde in einer am 27.10.2020 im wissenschaftlichen Fachmagazin Cardiovascular Research (“Regional and global contributions of air pollution to risk of death from COVID-19″) publizierten Studie erstmals der Anteil der COVID-19-Todesfälle, der auf Luftverschmutzung durch Feinstaub zurückzuführen sein könnte, länderspezifisch ermittelt. Die Autoren der Untersuchung schätzen, dass etwa 15% der weltweiten Todesfälle durch COVID-19 auf eine langfristige Exposition gegenüber Luftverschmutzung zurückzuführen sein könnten. weiterlesen…

“Klimaeffekt ist erstaunlich gering”

Echtzeit-Daten zeigen massive Auswirkungen von Covid-19 auf globale Emissionen

Während die andauernde Corona-Pandemie weiterhin Menschenleben fordert, konnte in der ersten Jahreshälfte 2020 ein beispielloser Rückgang der CO2-Emissionen festgestellt werden – stärker als während der Finanzkrise von 2008, der Ölkrise von 1979 oder sogar während des Zweiten Weltkriegs. Ein internationales Forscherteam um das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) hat herausgefunden, dass in den ersten sechs Monaten dieses Jahres 8,8 Prozent weniger Kohlendioxid ausgestoßen wurden als im gleichen Zeitraum im Jahr 2019 – ein Rückgang von insgesamt 1.551 Millionen Tonnen. weiterlesen…