Das Schrumpfen der Zwerge

Durch den Klimawandel werden Bodentiere kleiner, durch eine intensive Landnutzung weniger

Traktor - Foto © Gerhard Hofmann für SolarifyDas Leben im Erdreich hat heutzutage gleich mit mehreren Problemen zu kämpfen. Die Biomasse der kleinen Tiere, die dort Pflanzen zersetzen und damit die Fruchtbarkeit des Bodens erhalten, nimmt sowohl durch den Klimawandel als auch durch eine zu intensive Bewirtschaftung ab. Zu ihrer Überraschung haben Wissenschaftler des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung (UFZ) und des Deutschen Zentrums für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv) Halle-Jena-Leipzig allerdings festgestellt, dass dieser Effekt auf zwei unterschiedlichen Wegen zustande kommt: Während das veränderte Klima die Körpergröße der Organismen reduziert, verringert die Bewirtschaftung ihre Häufigkeit. Selbst mit Biolandwirtschaft lassen sich demnach nicht alle negativen Folgen des Klimawandels abpuffern, warnen die Forscher im Fachjournal eLIFE. weiterlesen…

Landnutzungs-Änderung beeinflusst Viren-Ausbreitung

Krankheitserreger reagieren auf menschliche Aktivitäten – Forschung weist allerdings noch große Lücken auf

Regenwald bei Roraima, Brasilien, von Goldgräbern zerstört</strong> - Foto © Gerhard Hofmann für SolarifyDie Suche nach neuen Krankheitserregern wie Covid-19, die als Reaktion auf von der Bevölkerungsexpansion des Menschen ausgelösten globalen Landnutzungsänderungen entstehen und sich ausbreiten, weist nach Ansicht von Forschern der Universität Exeter immer noch “große Lücken” auf. Sie haben eine umfassende Studie darüber durchgeführt, wie Landnutzungsänderungen, beispielsweise Entwaldung und Urbanisierung, die Ausbreitung von Krankheiten von Säugetieren auf Menschen beeinflussen. weiterlesen…