Gerste, die dem Klimawandel trotzt

Die Evolution des Kornertrags – Genetische Basis für die Blütchenfruchtbarkeit des Weizens entschlüsselt

Deutschland ist weltweit einer der größten Produzenten von Gerste. Für diese Nutzpflanze ist das hiesige Klima ideal – zumindest im Normalfall. Während der langanhaltenden Hitzewelle im Jahr 2018 hatten viele Landwirte mit Ernteverlusten zu kämpfen. Und klar ist: Das wird nicht das letzte Mal gewesen sein. Drastisch wechselnde Umweltbedingungen, bedingt durch den Klimawandel, stellen Forschende und Pflanzenzüchter vor große Herausforderungen: Zukünftige Gersten-Sorten müssen widerstandsfähig gegen Schädlinge, Hitze, Trockenheit oder Staunässe sein. Zudem sollen sie weniger Dünger benötigen und gleichzeitig hohe Erträge liefern. Um das zu erreichen, können sich Züchter manche Wildarten der Gerste zum Vorbild nehmen. Denn in Wildpflanzengenen kann sich der Schlüssel für Widerstandskraft gegen Hitze, Viren oder Schädlinge befinden. Um dieses Wissen für Nahrungspflanzen zu nutzen, haben Forschende des Leibniz-Instituts für Pflanzengenetik und Kulturpflanzenforschung (IPK) jetzt die genetische Vielfalt der Gerste in einer Datenbank erfasst. weiterlesen…