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Aus der Forschung


Neueste Studie der NASA zeigt den erschreckenden Klimaeinfluss von Erdgas

Von der Industrie wird oft behauptet, dass Gas ein klimafreundlicher Energieträger sei, der gemeinsam mit den Erneuerbaren Energien den Klimaschutz voranbringe. Das die Kohle ablösende Erdgas trage wesentlich zur Reduktion von CO2-Emissionen bei, so die Argumentation. In der Tat sind die CO2-Emissionen von Erdgas deutlich geringer als die von Kohle und Öl. Für die Klimabewertung von Erdgas ist die Zahl der CO2-Emissionen jedoch nicht erschöpfend, denn obgleich Erdgas in der Verbrennung CO2-ärmer ist, werden in der gesamten Prozesskette mehr Klimagasemissionen als bei Kohle oder Erdöl produziert. Denn bei der Förderung und dem Transport von Erdgas wird erheblich Methan ausgestoßen – und die Wirkung von Methan ist wesentlich klimaschädlicher als die von CO2. Hans-Josef Fell am 22.02.2018 zu den Erkenntnissen der NASA-Erdgas-Studie.


Photobiohybride Elektroden für die lichtgetriebene Wertstoffsynthese

Seit Februar 2018 laufen gemeinsame Forschungsarbeiten der TH Wildau und der Humboldt Universität zu Berlin in einem vom BMBF geförderten Projekt mit dem Titel „Photobiohybride Elektroden für die lichtgetriebene Wertstoffsynthese“ – so eine Medienmitteilung aus Wildau. Damit soll auf biotechnologischem Wege Sonnenenergie sowohl in elektrische als auch chemische Energie umgewandelt werden.


Gute Grafiken zum Klimawandel: Die Anleitung

Der Weltklimarat IPCC wird oft kritisiert, seine Berichte und Illustrationen seien wenig verständlich. Wie das Portal klimafakten berichtet, haben jetzt Psychologen und Klimaforscher des britischen Tyndall Centre Empfehlungen erarbeitet, wie sich Klima-Daten besser visualisieren lassen: „Zwölf Ratschläge bringen es auf den Punkt“.


Eine Kritik von Hans-Josef Fell – Präsident der Energy Watch Group (EWG)

Allmählich wird sichtbar, welche verheerende Wirkung die Große Koalition international erzielt, da sie die Erreichung der deutschen Klimaschutzziele für 2020 aufgegeben hat und in Deutschland die CO2-Emissionen seit Jahren sogar wieder steigen. Deutschland galt jahrzehntelang als internationaler Vorreiter im Klimaschutz. In anderen Ländern kämpften und kämpfen viele engagierte Politiker in ihren Parlamenten und NGOs in der Öffentlichkeit dafür, eine wirksame Klimaschutzpolitik durchzusetzen. Der Verweis auf die große Industrienation Deutschland, die das sogar zusammen mit dem Atomausstieg erfolgreich schaffe, gehörte zu den Standartargumenten weltweit. Gerade der schnelle Ausbau der Erneuerbaren Energien löste bei vielen Erstaunen aber auch Nachahmung aus, wie man an den über 100 weltweit kopierten EEGs schnell ablesen kann. Doch Deutschland ist zurückgefallen in der weltweiten Energiewende, wie Hans-Josef Fell am 20.02.2018 schreibt.


Meeresspiegel: Jede Verzögerung der Emissionswende um 5 Jahre führt bis 2300 zu 20cm höherem Anstieg

Um die Risiken des Meeresspiegelanstiegs zu begrenzen, ist es entscheidend, so früh wie möglich den Scheitelpunkt der CO2-Emissionen zu erreichen – selbst wenn die globale Erwärmung auf deutlich unter 2°C begrenzt wird. Eine Studie in der Fachzeitschrift Nature Communications untersucht erstmals das Meeresspiegel-Vermächtnis, das mit dem Pariser Klima-Abkommen bis 2300 zu erwarten ist. Die zentralen Projektionen der Studie kommen auf einen Anstieg des globalen Meeresspiegels zwischen 0,7 m und 1,2 m, wenn Paris vollständig umgesetzt wird, wie das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung am 20.02.2018 mitteilte.

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