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Aus der Forschung


Wissenschaftler zeigen Möglichkeit der Produktion von drop-in Kraftstoff aus Biomasse und elektrischer Energie

Wissenschaftler des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung der Universität Tübingen (UFZ), der amerikanischen Cornell University und des Deutschen Biomasseforschungszentrums (DBFZ) haben aus Biomasse durch die Kombination von mikrobieller und elektrochemischer Stoffumwandlung hochwertige Produkte (Alkane mit hoher Energiedichte) hergestellt.


Feinstaub dringt bis ins Gehirn

Studien belegen, dass langfristiges Einatmen von Feinstaubpartikeln, wie sie etwa von Diesel-Motoren freigesetzt werden, zu sogenannten stillen Entzündungen mit schwerwiegenden Folgeerkrankungen, wie Schlaganfall und Diabetes führen. Und seit kurzem weiß man, dass stille Entzündungen auch das Gehirn befallen und psychische und Demenzerkrankungen wie Depression und Alzheimer begünstigen. Sport-Professor Karsten Krüger hat darüber ein Buch geschrieben, wie gefährlich Feinstaub für unsere gesamte Gesundheit auf Dauer ist: Der stille Feind in meinem Körper. Wie chronische Entzündungen uns krank machen und was wir dagegen tun können.


Neue Klima-Berichte zeigen Lösungswege auf

Die Verringerung der CO2-Emissionen ist ein entscheidender Schritt für den Klimaschutz. Doch um eine gefährliche Erwärmung der globalen Temperaturen und ihre potenziell katastrophalen Folgen zu verhindern, sind weitere Ansätze und Maßnahmen dringend erforderlich. Das ist – wie das IASS-Potsdam am 15.09.2017 mitteilte – das Fazit zweier verknüpfter Berichte, die zur Klimawoche der Vereinten Nationen unter dem Titel „Weit unter 2 Grad Celsius“ erschienen sind.

Zellulose-Ethanol aus Müll


Beginn der kommerziellen Produktion in hochmoderner Biokraftstoffanlage

Enerkem Inc., weltweit führender Hersteller von Biokraftstoffen und erneuerbaren Chemikalien, gab am 16.09.2017 den Beginn seiner kommerziellen Produktion von Zellulose-Ethanol bekannt. Enerkems Anlage ist das erste vollwertige kommerzielle Werk zur Herstellung von Zellulose-Ethanol aus nicht recycelbaren, nicht kompostierbaren, gemischten festen Siedlungsabfällen.

Durchbruch bei EMIL


Erstmalig Undulator-Strahlung am CAT-Experiment

Als das EMIL-Labor (Energy-Materials In-Situ Laboratory Berlin) vor einem Jahr von Forschungsministerin Johanna Wanka (Foto li.) eingeweiht wurde, bedeutete das einen Meilenstein für die Energiematerial-Forschung von HZB und MPG. Nun ist es den Verantwortlichen laut einer Medienmitteilung erstmalig gelungen, die Strahlung aus dem Undulator UE48 von der BESSY II-Experimentierhalle bis in das EMIL-Labor zum CAT-Experiment durchzuleiten.

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