In den USA 69.000 Tote im Jahr befürchtet

Folgen des Klimawandels, wenn nichts geschieht

Rund 69.000 Tote pro Jahr als Folge des Klimawandels befürchtet die amerikanische Umweltbehörde EPA bis 2100 allein in den USA, wenn nichts geschieht. Am 22.06.2015 wurde ein entsprechender Bericht veröffentlicht. In 49 Städten könnten 57.000 Menschen durch Luftverschmutzung und 12.000 an extremen Temperaturen sterben.

Besonders hart träfe es einige Teile der USA ohne rechtzeitige Schritte: Kalifornien zum Beispiel, ohnehin jetzt schon von Dürre und Bränden heimgesucht, könnte verstärkte Trockenperioden erleben, der Rocky Mountains-Region würden Flächenbrände drohen, im Südosten käme es zu Extremtemperaturen, Starkregen, Stürmen und der Meeresspiegel würden steigen, so eine Warnunbg des Weißen Hauses; die Schäden dort könnten bis auf 4,4 Billionen Euro steigen.

Durch Verringerung des Treibhausgas-Ausstoßes könnten Tote und wirtschaftliche Schäden vermieden werden: „Je schneller wir handeln, desto besser für Amerika und die künftigen Generationen von Amerikanern“, sagte EPA-Chefin Gina McCarthy. Nahezu allen im Bericht untersuchten 20 Wirtschaftsbereichen würde das zugute kommen.

Der Klimawandel ist in den USA zum politisch hoch umstrittenen Thema geworden. Unter anderem regen sich die Republikaner über die von US-Präsident Barack Obama vorangetriebene Begrenzung des CO2-Ausstoßes heimischer Kraftwerke auf. Obama hat seinem Land mit einer Reihe von Verfügungen bereits einen geringeren Ausstoß verordnet. Diese könnten von einem Nachfolger aber schnell wieder rückgängig gemacht werden.

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