UN-Dekade der Nachhaltigen Energie für Alle hat begonnen

Einstimmiger Beschluss aller 193 UN-Mitgliedsstaaten

Mit einem einstimmigen Beschluss aller 193 Mitgliedsstaaten hat die UN-Vollversammlung die Jahre von 2014 bis 2024 zur „Dekade der nachhaltigen Energie für Alle“ erklärt. Damit soll die Notwendigkeit des verlässlichen und bezahlbaren Zugangs zu Energiequellen für alle Menschen in den Fokus gerückt werden. „Gleichzeitig ist dafür Sorge zu tragen, dass diese Energieerzeugung nachhaltig und umweltschonend ist“, so eine Mitteilung des Bundesumweltministeriums. weiterlesen…

Schwarze Cabs werden grün

Bald Elektro-Taxis in London

Londons berühmte schwarze Retro-Taxis gehören ebenso zum Statdbild wie der Buckingham Palast oder die Houses of Parliament, aber genauso die Umweltverschmutzung, die sie auch verursachen. Denn die seit mehreren Generationen eingebauten Dieselmotoren sind wegen ihrer Widerstandsfähigkeit ausgewählt worden — sie überstehen Hunderttausende von Meilen — nicht wegen ihrer Sauberkeit. Insgesamt tragen die veralteten Diesel gemeinsam mit anderen Quellen viel zur Londoner Innenstadtverschmutzung bei. Eine grüne Lösung erscheint immer wichtiger – da kommt das elektrische Ecotive Metrocab ins Spiel. weiterlesen…

Plan N 2.0 für Netzausbau

Forum Netzintegration übergibt Empfehlungen an Regierung

Das Forum Netzintegration hat am 28.01.2014 in der Landesvertretung Baden-Württemberg seine neuen Empfehlungen für die Weiterentwicklung der Stromnetze im Rahmen der Energiewende an die Parlamentarische Staatssekretärin Rita Schwarzelühr-Sutter (BMUB) und Staatssekretär Rainer Baake (BMWi) übergeben. Das Dialogforum wurde 2008 von der Deutschen Umwelthilfe e. V. (DUH) initiiert und hatte der damaligen Bundesregierung im Jahr 2010 erste Handlungsvorschläge zum konfliktarmen Umbau der Stromtrassen gemacht. weiterlesen…

Töpfer: „Energiewende-Fahne auf Halbmast“

Kritik am Koalitionsvertrag: „Für engagierte Umsetzung sehr enttäuschend“

Der Ex-Bundesumweltminister und frühere UNEP-Direktor Klaus Töpfer übte in einem Rundfunk-Interview starke Kritik am Koalitionsvertrag. Dem Sender MDR Info gegenüber sagte Töpfer, heute Exekutivdirektor des Institute for Advanced Sustainability Studies (IASS – Institut für fortgeschrittene Nachhaltigkeitsforschung) in Potsdam, das Regierungsprogramm der Großen Koalition sei „für eine engagierte Umsetzung der Energiewende sehr enttäuschend“. Die im Kapitel 1.4 beschriebenen Pläne der neuen Bundesregierung machten nicht klar, wie die Stromversorgung ohne Braunkohle sichergestellt werden solle. Gas sei besser geeignet, um von den erneuerbaren Energien ausgelöste Schwankungen im Stromnetz auszugleichen, weil es in Bezug auf den Klimawandel besser und auch eher gesellschaftlich akzeptiert sei. weiterlesen…