Neues von der künstlichen Photosynthese

Aus dem Abstract in Energy & Environmental Science

„Wir beschreiben hier ein System, das billige solarthermische Energie und ein auf reichlich vorhandenen Materialien basierendes Elektrolyseur-Modul nutzt, das unter günstigen Bedingungen arbeiten kann. Dieses System liefert die höchste bis heute berichtete Effizienz von mehr als 22%. Der Elektrolyseur funktioniert in Elektrolyten mit pH-Werten im Bereich von neutral bis alkalisch, einschließlich Flusswasser, so dass die Umsetzung in einer Vielzahl von geographischen Positionen möglich ist. Tests in mehreren Tageszyklen bestätigten die langfristige Stabilität des Leistungsverhaltens. Wir beschreiben auch eine Analyse der Effizienz im Hinblick auf die kritischen Zellenanpassungsparameter und weisen dadurch die Hauptrichtungen für  weitere Optimierung. Dieses einfache und anpassungsfähige System liefert wichtige Kriterien für den großtechnischen Einsatz eines Künstlichen-Photosynthese-Geräts.“ (pubs.rsc.org)

Junger Ahorn – Foto © Gerhard Hofmann, Agentur Zukunft

Spiccia erhält Helmholtz-Forschungsstipendium: „Ein führender Chemiker der Monash University wurde unter nur acht Wissenschaftlern weltweit für ein renommiertes internationales Forschungs-Stipendium ausgewählt: Professor Leone Spiccia von der Fakultät für Chemie  erhielt im Juli 2014 den Helmholtz International Fellow Award. Die Stipendien werden von der Helmholtz-Gemeinschaft vergeben, mit fast 36.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und einem Jahresbudget von rund 3,8 Mrd. Euro eine der größten wissenschaftlichen Organisationen Deutschlands. Die Vereinigung, die Spitzenforschung entlang der großen Herausforderungen von Gesellschaft, Wissenschaft und Wirtschaft treibt, hat die renommierte Auszeichnung ins Leben gerufen, um exzellente Forschungsarbeiten zu erkennen und internationale Forschungskooperationen zu erleichtern. Neben dem Preisgeld von geschätzten je 20.000 € wird jeder Stipendiat zu Forschungen an einem oder mehreren Helmholtz-Zentren in Deutschland eingeladen.
Prof. Spiccia, der einzige Chemiker dieses Jahr die Auszeichnung Jahr erhalten hat, wird im nächsten Jahr vier Monate mit Kollegen am Helmholtz-Zentrum Berlin und dem Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf zusammenarbeiten. Als erstes Projekt wird Spiccia in Zusammenarbeit mit Prof. Emad Aziz, Professor Klaus Lips and Dr. Alexander Schnegg an neuartigen Materialien forschen, die effizient Sonnenlicht in Energie umwandeln können, während er im zweiten Bereich zusammen mit Dr. Holger Stephan und Prof. Jörg Steinbach an neuartigen Nano-Materialien für die Krebsdiagnose und -therapie arbeiten wird.“(Veröffentlichung der Monash University vom 08.07.2014)

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