Rätsel um Antimaterie lösen


Großexperimente SuperKEK und Belle II

Im japanischen Tsukuba hat sich eine Wissenschaftlergruppe von 100 Forschungseinrichtungen aus 25 Ländern an eine Herkules-Aufgabe gemacht: Sie wollen nichts weniger als das Geheimnis der Antimaterie lösen, wollen herausbekommen, warum es im Universum so viel mehr Materie als Antimaterie gibt. Oder: warum die Erde nicht längst von einer Anti-Erde verschlungen worden ist. Das Großexperiment heißt “SuperKEKB” und “Belle II”. weiterlesen…

Materie-Antimaterie-Symmetrie erneut bestätigt


…mit Rekordgenauigkeit – CERN-Experiment erzielt höchste Genauigkeit bei Bestimmung von Massenverhältnis Antiproton-Elektron

mpq.mpg logoTeilchen und Antiteilchen sollten sich nach dem Standardmodell der Teilchenphysiker exakt gleich verhalten. Würde man eine Abweichung dieser Symmetrie entdecken, könnte dies ein Hinweis zur Klärung der Frage sein, warum es heute im Universum praktisch keine Antimaterie mehr gibt. Neue Messungen haben die Symmetrie aber nun erneut bestätigt – so eine Medienmitteilung des Max-Planck-Instituts für Quantenoptik in Garching (MPQ). weiterlesen…

Rekordmessungen an Materie und Antimaterie


Bisher genaueste Massenvergleiche von Proton und Antiproton zeigen keinen Unterschied

Dass es unsere Welt gibt, ist alles andere als selbstverständlich. Denn im Urknall ist genauso viel Materie wie Antimaterie entstanden. Warum nur die Materie übrig geblieben ist, die sich heute etwa in den Himmelskörpern des Universums findet, möchten Forscher unter anderem des Heidelberger Max-Planck-Instituts für Kernphysik in einem japanisch-deutschen Kooperationsprojekt namens Baryon Antibaryon Symmetry Experiment (BASE) klären. In ihren Experimenten am Cern in der Schweiz haben die Wissenschaftler nun festgestellt, dass die Massen von Proton und Antiproton bis auf elf Nachkommastellen identisch sind. weiterlesen…