Euler Hermes-Studie verdammt EU-CO2-Richtlinie

Angeblich 160.000 Jobs in Autobranche in Gefahr

Nicht der Brexit oder drohende Autozölle – so eine drastisch dick auftragende Studie von Euler Hermes -, sondern die neue CO2-Richtlinie der EU sei gegenwärtig das größte Problem für die europäischen Autobauer. Denn aktuell erfülle kein einziger von ihnen die Vorgaben und es drohten hohe Geldbußen. Selbst mit schnellen Anpassungsstrategien würden sie maximal 30% der Ziele erreichen. Wenn bei den Emissionen nicht nachgebessert werde, gerieten bis zu 160.000 Jobs in Gefahr; bei 30 % Zielerfüllung wären immer noch vermutlich 60.000 Arbeitsplätze gefährdet. Es sei ein Teufelskreis: Geldbußen führen zu höheren Produktionskosten, deren Weitergabe an die Kunden zu sinkendem Absatz. weiterlesen…

dena-Umfrage: Vertrauen in Wettbewerbsfähigkeit deutscher Automobilhersteller sinkt

Verbraucher erwarten mehr Engagement für alternative Antriebe / 60 Prozent würden sich bei gleichem Kaufpreis für Elektro-, Hybrid-, Wasserstoff- oder Erdgasauto entscheiden

Das Vertrauen der Verbraucher in die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Autoindustrie ist im Vergleich zum Vorjahr weiter zurückgegangen. Das zeigt eine repräsentative Umfrage der Deutschen Energie-Agentur (dena). 54 Prozent der Befragten finden, dass deutsche Automobilhersteller für den Wettbewerb um die Mobilität der Zukunft nicht gut aufgestellt sind (2017: 48 Prozent). Drei Viertel denken, dass die Hersteller nicht genug tun, um verbrauchs- und schadstoffarme Fahrzeuge auf den Markt zu bringen. Bei der Wahl der Antriebsart verschiebt sich das Interesse weiter hin zu Alternativen wie Strom, Wasserstoff oder Erdgas, aber auch der klassische Verbrennungsmotor spielt für gut ein Drittel der Verbraucher weiterhin eine wichtige Rolle. weiterlesen…