Neue Wege in die „Terra incognita“ der Nuklidkarte


Hochpräzise Massenmessungen an neutronenreichen Chromisotopen

Ein wichtiger Schritt zur Erforschung bisher unbekannter Atomkerne ist einer Medienmitteilung vom 07.06.2018 zufolge Physikern des MPI für Kernphysik und der Universität Greifswald in einer internationalen Kollaboration am CERN gelungen. Sie haben die Massen von 6 neutronenreichen Chrom-Isotopen mit bisher unerreichter Präzision bestimmt. Im Zusammenspiel mit theoretischen Kernphysikern der TU Darmstadt können neue Vielteilchenrechnungen getestet werden. Daraus ergeben sich wichtige Erkenntnisse zur Stabilität dieser exotischen Kerne, die auch für astrophysikalische Prozesse bei der Entstehung schwerer Elemente von Bedeutung sind – publiziert in Physical Review Letters, 06.06.2018. weiterlesen…