PERC-Solarzellen

Silizium-Solarzellen mit einem vollflächigen Aluminium-Rückkontakt, die derzeit den größten Marktanteil haben, werden in wenigen Jahren durch die PERC-Technologie ersetzt werden. Bei dieser Technologie wird die Effizienz der Solarzellen deutlich gesteigert, in dem der Aluminium-Rückkontakt nicht vollflächig sondern lokal vorliegt. PERC steht für Passivated Emitter Rear Cell, also eine Solarzelle, deren Rückseite verspiegelt und passiviert ist. Das Photovoltaik-Kalibrierlabor des Fraunhofer ISE bestätigte am 03.09.2015: Ein deutscher Hersteller verbesserte den Wirkungsgrad für industriell gefertigte PERC-Solarzellen auf 21,7 Prozent und stellte damit einen neuen Rekord auf. Die Technologie wurde im konkreten Fall auf kristalliner p-Typ-Siliziumwafern angewendet, die bei der industriellen Herstellung überwiegend zum Tragen kommen. PERC-Zellen wandeln inzwischen mehr als 22 Prozent der Sonnenenergie in Elektrizität um, mehr als alle anderen bisher industriell hergestellten Zellen. Üblich waren 2015 Jahr noch vier Prozent weniger. Ein Riesenerfolg für die SolarWorld Innovations GmbH in Freiberg bei Dresden. Ein Labor auf der anderen Seite Deutschlands, in Freiburg am Rande des Schwarzwalds, verspricht sogar noch mehr. Dort entwickelten Forscher vergangenes Jahr im Fraunhofer Institut für Solare Energiesysteme (ISE) eine Laborzelle, die so beschichtet ist, dass sie mehr als 25 Prozent der Sonnenenergie in Strom wandelt. Auch wenn es vorerst nur Versuchszellen sind, die nicht industriell gefertigt werden, ist das eine reife Leistung”, so der BMWi-Newsletter Energiewende direkt.

 

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