Quantencomputer

Es gibt derzeit mehrere Möglichkeiten, Quantencomputer zu bauen. Eine davon muss man sich als Glühfaden einer Glühlampe, der kopfüber hängt, vorstellen. Statt einer schlanken Drahtwindung hat sie organisierte silbrige Schwärme, die sauber um einen Kern geflochten und in Schichten angeordnet sind, die sich nach unten hin verengen. Goldene Platten unterteilen die Struktur in Abschnitte. weiterlesen…

Collaborative Framework on Green Hydrogen

Netzwerk Grüner Wasserstoff

2020 im Collaborative Framework on the Geopolitics of Energy Transformation der IRENA vereinbart, dient das Collaborative Framework on Green Hydrogen als effektives Instrument für den Dialog, die Zusammenarbeit und koordinierte Maßnahmen, um die Entwicklung und den Einsatz von Grünem Wasserstoff und seinen Derivaten für die globale Energiewende zu beschleunigen. Das Framework nutzt die Arbeit der Agentur zu Grünem Wasserstoff, sowie den Reichtum an Wissen und Expertise der IRENA-Mitgliederschaft, und die Vorteile, die durch eine breitere globale Zusammenarbeit mit anderen Organisationen erzielt werden können. weiterlesen…

Carbon Leakage

Der Begriff „Carbon Leakage“ bezeichnet eine Situation, die eintreten kann, wenn Unternehmen aufgrund der mit Klimamaßnahmen verbundenen Kosten ihre Produktion in andere Länder mit weniger strengen Emissionsauflagen verlagern. Dies könnte zu einem Anstieg ihrer Gesamtemissionen führen. weiterlesen…

UNFCCC

Das Sekretariat der Klimarahmenkonvention hat seit 1996 seinen Sitz in Bonn und ist dort die größte Teilorganisation der Vereinten Nationen. Rund 470 Mitarbeiterorganisieren die Vertragsstaatenkonferenzen und Expertentreffen, auf denen internationale Entscheidungen zum Klimaschutz vorbereitet bzw. verabschiedet werden. Homepage des Sekretariats http://www.unfccc.int. weiterlesen…

Bergius-Pier-Verfahren

Das Bergius-Verfahren ist ein 1913 von Friedrich Bergius entwickeltes Verfahren zur Herstellung flüssiger Verbindungen aus Kohle. Hierzu wird Kohle mit Schweröl angeteigt und bei einem Druck von 300 bar und 450–500 °C in besonderen Öfen unter Anwendung von Katalysatoren mit Wasserstoff zur Reaktion gebracht. Der Wasserstoff lagert sich an den Kohlenstoff an. Reaktionsprodukte sind Schweröle, Mittelöle, Benzin und Gase. Matthias Pier entwickelte an der BASF aus dem Bergius-Verfahren zur großtechnischen Kohleverflüssigung. weiterlesen…

Tal des Todes

Max Planck hat gesagt: „Dem Anwenden muss das Erkennen vorausgehen“1. Aber: Neue Technologien in Markterfolge umzumünzen oder auch nur wissenschaftliche Erkenntnisse und Entdeckungen in den Markt einzuführen, wird immer schwieriger – selbst  dann, wenn die Machbarkeit anhand von Prototypen bereits nachgewiesen ist. Es fehlen Instrumente, die es Unternehmen ermöglichen, Ideen in die Massenfertigung zu übertragen. Der lange und entbehrungsreiche Weg vom Prototypen zur Massenfertigung wurde von dem amerikanischen Kongressabgeordneten Vernon Ehlers sehr treffend als „the valley of death“ (Tal des Todes) beschrieben. weiterlesen…

Neun planetarische Grenzen (SRC)

Vorbemerkung des Stockholm Resilience Centres

“Seit die planetarischen Grenzen 2009 erstmals vorgestellt wurden, haben Forscher aus der ganzen Welt versucht, das Konzept weiter zu entwickeln. Wir entwickeln eine Wissensplattform zur Unterstützung dieser internationalen Forschungskooperationen. Die Forschungsinitiative zu den planetarischen Grenzen ist im SRC angesiedelt. Sie ist eine gemeinsame Aktivität mit der Australian National University und der Universität Kopenhagen. weiterlesen…

Sicherheitsbereitschaft

Die Sicherheitsbereitschaft wurde im Rahmen des Strommarktgesetzes im Juli 2016 beschlossen und besteht aus Kraftwerken, die im Zuge des Kohleausstiegs planmäßig stillgelegt worden sind. Vier Jahre lang können diese abgeschalteten Kraftwerke in Extremsituationen wieder aktiviert werden, bevor sie endgültig nicht mehr ans Netz gehen. weiterlesen…

Kapazitätsreserve

Die Kapazitätsreserve dient dazu, die Versorgungssicherheit selbst in außergewöhnlichen und nicht vorhersehbaren Extremsituationen zu garantieren. Die Kapazitätsreserve kommt dann zum Einsatz, wenn das Angebot auf dem Großhandelsmarkt für Strom trotz freier Preisbildung nicht ausreicht, um die gesamte Stromnachfrage zu decken. Sie ist also unabhängig vom Strommarkt und schafft so eine zusätzliche Sicherheit für die Verbraucher. weiterlesen…

Netzreserve

Am stärksten belastet sind unsere großen Übertragungsleitungen im Winter. In den kalten und stürmischen Monaten speisen die Windräder im Norden besonders viel Strom ein, in den industriellen Zentren im Süden wird – vor allem wenn es kalt und früh dunkel ist – noch mehr Energie nachgefragt. Damit sich die Leitungen wegen dieses “Ansturms” nicht abschalten, müssen die Anlagen im Norden zurückgefahren und im Süden hochgefahren werden. Nur mit solchen Redispatch genannten Maßnahmen ist dann ein sicherer Betrieb des Netzes möglich. weiterlesen…