Carbon Leakage

Der Begriff „Carbon Leakage“ bezeichnet eine Situation, die eintreten kann, wenn Unternehmen aufgrund der mit Klimamaßnahmen verbundenen Kosten ihre Produktion in andere Länder mit weniger strengen Emissionsauflagen verlagern. Dies könnte zu einem Anstieg ihrer Gesamtemissionen führen. weiterlesen…

Climate (auch Geo-)Engineering

Geoengineering umfasst bewusste und zielgerichtete – meist in großem Maßstab durchgeführte – Eingriffe in das Klimasystem mit dem Ziel, die vom Menschen gemachte (anthropogene) Klimaerwärmung zu mildern (siehe Umweltbundesamt, 16.10.2019). Statt die Ursache – die anthropogenen Treibhausgasemissionen – des Klimawandels zu bekämpfen, könnte Geoengineering vielmehr nur die Auswirkungen beeinflussen und mindern. weiterlesen…

Differenzverträge (Contracts for Difference)

Absicherung gegen Preisunterschiede

Differenzverträge (Contracts for Difference – CfD) sind ein finanzielles Produkt zur Absicherung eines volatilen oder unsicheren Preises, das sowohl den Verkäufer als auch den Käufer absichert. Dabei verständigen sich beide Seiten auf einen CfD-Preis („strike price“). Liegt der zugrundeliegende Preis (beispielsweise der Preis einer Aktie) darunter, so bezahlt der Käufer die Differenz an den Verkäufer. Liegt der zugrundeliegende Preis alternativ über dem CfD-Preis, so zahlt der Verkäufer die Differenz an den Käufer. So sind Verkäuferinnen und Verkäufer gegen niedrige Preise und Käuferinnen und Käufer gegen hohe Preise abgesichert. Contracts for Difference eignen sich daher gut als Instrument der Risikoabfederung bei Investitionen. Es gibt zwei wesentliche Beispiele für ihre Anwendung: CfDs für die Absicherung von Investitionen in erneuerbare Energien und sogenannte Carbon Contracts for Difference für Investitionen in die Dekarbonisierung der Industrie. (Quelle: DIW) weiterlesen…

CO2-Abgabe, bzw. -steuer in der Schweiz

Ökobonus-Modell der Schweiz

Die Schweiz erhebt seit 2008 eine CO2-Abgabe, um den sparsamen Umgang mit fossilen Brennstoffen zu fördern. Ab 2018 beträgt der Abgabesatz 96 Franken pro Tonne CO2. Dies ergibt eine jährliche Abgabesumme von rund 1,2 Mrd. Franken (€ 1,1 Mrd.). Ein Drittel der Steuereinnahmen fließt in ein Förderprogramm zur energetischen Sanierung von Gebäuden, zwei Drittel werden gleichmäßig an alle in der Schweiz wohnhaften Personen in Form eines Ökobonus zurück verteilt. weiterlesen…

Carnot-Batterie

Carnot-Batterien sind Systeme für die preiswerte und standortunabhängige Speicherung großer Mengen elektrischer Energie. In einer Carnot-Batterie wird Strom mittels einer Hochtemperaturwärmepumpe in Wärme auf einem Temperaturniveau zwischen 50 °C und 500 °C umgewandelt. Diese Wärme wird preiswert in Wasser (50 °C) oder Flüssigsalz (500 °C) gespeichert und bei Bedarf mittels eines Wärmekraftprozesses in Strom zurückverwandelt. Ein wertvoller Zusatznutzen von Carnot-Batterien besteht in der Möglichkeit, neben gespeichertem Strom auch Wärme und Kälte abzugeben. weiterlesen…

Carbon Dioxide Removal (CDR)

Carbon Dioxide Removal (CDR) ist eine der Technologien zur Bekämpfung der Hauptursache des anthropogenen Klimawandels beim Climate Engineering (gezielte großskalige technische Maßnahmen, um unser Klimasystem zu beeinflussen). Damit soll die CO2-Konzentration in der Atmosphäre aktiv verringert werden. Durch biologische, chemische oder physikalische Prozesse würde CO2 der Atmosphäre entzogen und durch den Ozean oder die terrestrische Biosphäre aufgenommen bzw. direkt geologisch gespeichert werden. weiterlesen…

Chemische Wasserstoffspeicher

Chemische Wasserstoffspeicher werden als neue Medien zur Speicherung und zum Transport von Wasserstoff erforscht. Dabei dienen diese Stoffe nur als Transportmedium und werden nicht verbraucht, sondern im Kreislauf geführt. Beispiele für derartige Stoffe sind flüssige Wasserstoffträgermaterialien („Liquid Organic Hydrogen Carriers“, LOHC). Großflächige Forschungen an chemischen Energiespeichern betreibt das Mülheimer Max-PMax-Planck-Institut für Chemische Energiekonversion (CEC). weiterlesen…

Carbon2Chem

Carbon-to-Chem (Carbon2Chem) ist ein (deutsches) Projekt, in dessen Mittelpunkt ein Verfahren steht, das auf der Basis katalytischer Verfahren Technologien für chemische Synthesen entwickelt, mit denen Hüttengase aus der Stahlproduktion weltweit in marktfähige Chemieprodukte oder synthetische Treibstoffe umgewandelt werden. (Siehe auch: solarify.eu/co2-als-rohstoff-carbon2chem-als-technologie-brueller und zahlreiche weitere Artikel zum Thema Carbon2Chem). weiterlesen…