CO2-Steuer-Diskussion nimmt Fahrt auf

Bald Mindestpreis von € 20/t?

Wie das Nachrichtenmagazin Der Spiegel vorab mitteilte, plant Bundesumweltministerin Svenja Schulze eine Abgabe auf CO2 einzuführen. “Die Idee ist, dass CO2 einen Preis bekommt, dass man auf Treibhausgase eine Steuer erhebt”, habe Schulze dem Spiegel gesagt. Auf eine genaue Höhe wolle sie sich aber noch nicht festlegen, zitierte aber den Chef der Wirtschaftsweisen, Christoph Schmidt vom RWI – der und Ottmar Edenhofer, Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung, hatten laut einem Spiegel-Vorabbericht die Bundesregierung auf gefordert, eine Initiative für einen CO2-Mindestpreis im europäischen Stromhandel zu starten, der schrittweise steigen sollte. weiterlesen…

Deutschland hofft, mit CO2-Bepreisung Klimaziele zu erreichen

Regierung ändert Standpunkt

Die Bundesregierung prüft die Einführung eines CO2-Preises, um die ehrgeizigen Ziele der Emissionssenkung doch zu erreichen, schreibt Kerstine Appunn am 11.04.2019 auf Clean Energy Wire. An einem Wendepunkt in der Haltung der Regierung zur CO2-Reduktion erklärte Bundeskanzlerin Angela Merkel dem Parlament, dass ihr neues “Klimakabinett” bei der Ausarbeitung von Gesetzen zur Erreichung der deutschen Klimaziele für 2030 die neuesten Vorschläge und Forschungen zur CO2-Preisgestaltung im Verkehrs- und Heizungsbereich berücksichtigen werde. Prominente CDU-Mitglieder hatten zuvor darauf bestanden, dass ein CO2-Preis nicht auf der Agenda der Regierung stehe. weiterlesen…

Der Dividendenvorteil

Die CO2-Steuer – Vorschlag von 2018

Zehn Gründe, warum die Rückerstattung aller Einnahmen aus einer CO2-Steuer direkt an das amerikanische Volk die beliebteste, gerechteste und politisch tragfähigste Klimalösung bietet. EX-US-Finanz- und Außenminister George P. Shultz und Ted Halstead, Gründer und Vorsitzender des Climate Leadership Council, schlugen im Oktober 2018 eine CO2-Abgabe vor, deren Einnahmen an alle Amerikaner zurückgegeben werden sollten. Der Vorschlag ist immer noch aktuell.
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Vorteile einer CO2-Dividende

“Es muss schnell gehandelt werden”

Obwohl der menschengemachte Klimawandel für die allermeisten ein Faktum ist, versuchen immer noch viele, das Problem zu verdrängen oder zu leugnen. Da es jedoch akut ist, muss schnell gehandelt werden. Aber wie? Helmut Dietl, Professor für Services & Operations Management am Institut für Betriebswirtschaftslehre der Universität Zürich, schrieb dazu am 07.04.2019 im Finanzportal cash, warum er eine CO2-Steuer – und die daraus resultierende CO2-Dividende – richtig findet. weiterlesen…

Edenhofer: “Spritsteuern ausbauen und auf CO2-Ausstoß ausrichten”

Nach “Bankrotterklärung” drohen “milliardenschwere Ausgleichszahlungen”

Nach dem am 29.03.2019 vorgelegten Zwischenbericht der von der Regierung eingesetzten Verkehrskommission gerät Deutschland klimapolitisch noch stärker in die Defensive. „Es gibt großen Handlungsdruck durch verbindliche EU-Vorgaben zur Reduktion der Treibhausgas-Emissionen“, warnt Ottmar Edenhofer, Direktor des Berliner Klimaforschungsinstituts MCC (Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change). „Die bisherigen Vorschläge der Kommission werden die Lücke im Verkehrsbereich nicht annähernd schließen. Das ist eine Bankrott-Erklärung, bereits in den kommenden Jahren drohen nun milliardenschwere Ausgleichszahlungen.“ weiterlesen…

Kohle, Öl und Gas immer noch viel zu billig

Energiewende braucht Innovationen – und eine CO2-Steuer

Bis 2050 soll das Energiesystem in Deutschland weitgehend treibhausgasneutral sein. Das sieht der Klimaschutzplan der Bundesregierung vor. Um dieses Ziel zu erreichen, müssen innovative Technologien und Geschäftsmodelle einen entscheidenden Beitrag leisten, empfiehlt die Expertenkommission Forschung und Innovation (EFI). Und das Rad muss auch nicht neu erfunden werden: „Viele wichtige Technologien und Geschäftsmodelle sind heute schon marktreif“, heißt es im aktuellen EFI Gutachten 2019. Ein Durchbruch bleibe aber aufgrund des zu niedrigen Preises für CO2 und regulatorischer Vorgaben aus. Joschua Katz hat den dringenden Handlungsbedarf aus Expertensicht für das Portal energiezukunft beleuchtet. weiterlesen…

VW will 2050 klimaneutral werden – spätestens

Interne CO2-Steuer: Diess will Mitarbeiter mit extrem ungewöhnlicher Maßnahme erziehen

Volkswagen-Chef Herbert Diess will eine interne CO2-Steuer einführen – damit will er dem schlechten Image des Umweltsünders und Dieselbetrügers entgegenwirken. Laut SPIEGEL“wagt der Autokonzern die Flucht nach vorn”: Nach Informationen des Nachrichtenmagazins will Diess künftig Luftverschmutzer im eigenen Haus zur Kasse bitten. Das gehe aus einem Brief des Konzernchefs an seine Führungskräfte hervor.
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Deutsche Forscher fordern CO2-Steuer


Es muss teurer werden, Treibhausgase auszustoßen”

Unter diesem Motto fordern zwei Regierungsberater im aktuellen SPIEGEL einmütig eine Steuer auf Kohlendioxid: Ottmar Edenhofer (PIK-Direktor und MCC-Chef) und RWI-Chef und Wirtschaftsweiser Christoph Schmidt. Ihr Kardinalfrage: Wie lassen sich Klimaschutz und Ökonomie vereinbaren? Die zwei – eigentlich sehr unterschiedlichen – Wissenschaftler sprechen sich für eine Treibhausgas-Abgabe aus, “mit der sich das Einsparen des Klimagases für Industrie und Verbraucher rechnet”. weiterlesen…

Global Player stärken Regierung Rücken für CO2-Preis-Einführung


Globale Unternehmen fordern CO2-Mindestpreis

Als Ergänzung zum EU-Emissionshandelssystem (EU-ETS) schlagen 16 übernational agierende Unternehmen (einer Medienmitteilung von EnBW folgend) vor, einen europäischen oder regionalen CO2-Mindestpreis im Energiesektor sowie die Festlegung einer CO2-Bepreisung für die Transport- und Gebäudesektoren einzuführen. Vorhersehbare und konsistente CO2-Preissignale werden weithin als die kostengünstigste Methode angesehen, um klimafreundliche Entscheidungen von Unternehmen und Verbrauchern zu fördern. weiterlesen…

Macrons Reformen in schwerem Fahrwasser


Protest-Katalysatoren: CO2-Steuer und Dieselabgabe

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron werde mit seiner Reformpolitik nur dann Erfolg haben, wenn er sie nicht als „Kommandoaktion“ sehe, meinte Handelsblatt-Paris-Korrespondent Thomas Hanke am 24.11.2018 in einem Deutschlandfunk-Kommentar und am 25.11.2018 im Handelsblatt. Er habe versäumt, den Franzosen zu vermitteln, dass Steuern auf Diesel-Treibstoff und CO2 notwendig seien. Solarify zitiert wichtige Ausschnitte. weiterlesen…