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Archiv: CO2-Steuer


Eine Analyse von Klaus Oberzig

Auf der Webseite der Deutschen Gesellschaft für Sonnenenenergie (DGS) spricht sich der Erneuerbare-Energieexperte Oberzig für eine CO2-Steuer aus, fordert zunächst allerdings die Herstellung „konsensfähiger Vorstellungen darüber, wie diese Besteuerung funktionieren solle“. Anhand der jüngst präsentierten Vorschläge von BEE und Greenpeace Energy sortiert er das Für und Wider der Vorschläge und kritisiert, dass sie nur für den Strommarkt gelten sollen.


Mit nationaler CO2-Steuer lassen sich Klimaschutzziele erreichen

„Der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) greift die Klimaschutzziele der Bundesregierung auf und schlägt mit einer CO2-Steuer auf Strom eine marktwirtschaftliche Lösung für den Stromsektor vor“, sagt Harald Uphoff, kommissarischer Geschäftsführer des BEE. So können die nationalen Klimaschutzziele mit möglichst geringem Aufwand erreicht werden. Damit für die Stromkunden keine Kosten entstehen, soll die vorhandene Stromsteuer in eine CO2-Steuer umgewandelt werden, teilte der BEE e.V. am 11.06.2017 der Presse mit.


EEG – Subventionsabbau für fossile Energien – Emissionshandel – CO2-Steuer

Äußerst kritisch geht Hans-Josef Fell, Präsident der Energy Watch Group (EWG) und Autor des EEG, mit der Klimaschutzpolitik der Bundesregierung ins Gericht und plädiert für eine Rückbesinnung auf das EEG, das nach seiner Meinung wirksamste Klimaschutzinstrument.
Mit freundlicher Genehmigung des Autors


Kurzdossier Steuerreform – Negative Verteilungseffekte vermeiden

CO2-Preise fördern durch Anreize für Investitionen in klimafreundliche Technologien den Übergang zu CO2-armen Wirtschaften, belasten aber zunächst vor allem Geringverdiener. Mit den Einnahmen aus CO2-Bepreisung sollten daher im Gegenzug diese Haushalte besonders entlasten – am Ende könne dabei sogar mehr Geld im Portemonnaie der Verbraucher übrig bleiben als vorher – so jedenfalls ein Kurzdossier des Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change (MCC).


Verein gegründet

Unter dem Motto „Stop CO2“ haben am 27.3. 2017 haben 20 Unternehmen mit zusammen mehr als 1.600 Mitarbeitern, Vertreter von Umweltorganisationen sowie politisch interessierte Menschen in Freiburg den gemeinnützigen „Verein für eine nationale CO2-Abgabe“ gegründet. Die 120 Gründungsmitglieder fordern die Einführung einer nationalen CO2-Abgabe auf fossile Energieträger, wie Kohle, Erdöl und -gas. Ohne Mehrkosten für Haushalte und Unternehmen soll die Lenkungsabgabe für einen effizienten Klimaschutz sorgen.


G20-Staaten sollen Bepreisung von CO2 beschließen

Zum ersten Mal plädieren ein Industrieverband, der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI), eine Umweltorganisation, Germanwatch und ein Forschungsinstitut, das Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change (MCC), BDI, Gernabwatch, MCC - logosgemeinsam die für globale Umsetzung des Pariser Klimaabkommens: Sie fordern die G20-Länder auf, den globalen Klimaschutz voranzutreiben, indem sie sich für OMV logo die Bepreisung von CO2 einsetzen. Mit dem OMV verlangt jetzt auch ein Ölkonzern eine CO2-Steuer.

IWF: CO2-Steuer muss her


Konsequenz aus COP21

Die Ziele des Pariser Klimaabkommens (COP21) sind ohne einen weltweiten CO2-Preis nicht erreichbar, sagt der Internationale Währungsfonds (IWF) in seiner neuen Studie „After Paris: Fiscal, Macroeconomic, and Financial Implications of Climate Change“. Privathaushalte und Industrie müssten bisher nichts für Klimaschädigungen zahlen. Das nennt der IWF eine „versteckte Subvention“ – die müsse gestrichen werden.