2015: UN-Jahr der Böden

Bodenatlas 2015: „Flächenverbrauch weltweit begrenzen!“

Die erste Ausgabe des Bodenatlas 2015 mit Daten, Grafiken und Fakten über die Bedeutung, die Nutzung und den Zustand von Land, Böden und Agrarflächen in Deutschland, Europa und weltweit ist vom IASS gemeinsam mit der Heinrich-Böll-Stiftung, dem BUND und Le Monde Diplomatique veröffentlicht worden. weiterlesen…

5. Dezember ist Weltbodentag

Der Erdboden ist – neben Wasser und Luft – eine der wichtigsten Lebensgrundlagen für Mensch und Tier. Auch wenn die “Haut der Erde” groß ist, gehört sie zu den begrenzten Ressourcen. Für einen bewussteren und schonenderen Umgang wirbt der Weltbodentag am 5. Dezember. Als Lebensgrundlage und Lebensraum für Menschen, Tiere, Pflanzen und Organismen sind Böden eine wichtige ökologische Ressource. Sie haben auch eine hohe Bedeutung für die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland. Böden dienen der Entwicklung von Städten, Dörfern, Gewerbegebieten und Infrastrukturmaßnahmen. Das steht in einer Pressemitteilung der Bundesregierung. weiterlesen…

Wir verlieren den Boden unter den Füßen

Zum Auftakt der 2. Global Soil Week (27.10. – 31.10.2013) hat IASS-Exekutivdirektor Prof. Klaus Töpfer gemeinsam mit Volkert Engelsman und Vandana Shiva von der Kampagne „Rettet unsere Böden“ versiegelten Boden am Potsdamer Platz in Berlin aufgebrochen und Gemüse gepflanzt. Mit ihrer symbolischen Aktion machten sie auf gravierende Konsequenzen der zunehmenden Versiegelung aufmerksam: Böden verschwinden, die lebenswichtig sind für unsere Nahrungsproduktion, die Aufnahme und Filterung von Wasser, die Speicherung von Kohlenstoff sowie – besonders in Städten – für die Filterung von Schadstoffen aus der Luft. weiterlesen…

Ein Beispiel zur Global Soil Week: Kolumbien

Vor eineinhalb Jahren beschrieb im ithaka-journal ein Artikel anschaulich eine Möglichkeit beschrieb, wie in Kolumbien der Steppe das Land zurück gewonnen und wieder fruchtbar gemacht wurde. “Noch vor 25 Jahren herrschte trostlose Steppe im kolumbianischen Las Gaviotas”, so die Autoren Haiko Pieplow und Ute Scheub: “Heute wachsen wieder Waldgärten auf über 8000 ha, und mit dem Wald kehrte auch der Regen zurück. So ernährt der Wald bereits über 200 Familien, die neben veredelten Produkten aus den Waldgärten inzwischen sogar Trinkwasser in die Hauptstadt verkaufen.” weiterlesen…