Brot für die Welt: Klimawandel lässt Hungerzahlen ansteigen

Jahresbilanz fordert klaren Kurs im Kampf gegen den Klimawandel

Die Hilfsorganisation Brot für die Welt warnte in ihrer Jahresbilanz angesichts steigender Hungerzahlen vor den Kosten des Klimawandels und forderte zu mehr Engagement dagegen auf. Am meisten litten darunter Länder, die am wenigsten zu den Problemen beigetragen hätten. Zum dritten Mal in Folge habe sich die Zahl der weltweit Hungernden erhöht – auf jetzt 821 Millionen Menschen. Eine Hauptursache ist der weltweite Temperaturanstieg. “Je weniger wir heute gegen den Klimawandel tun, umso teurer kommt er alle zu stehen”, mahnt die Präsidentin des evangelischen Hilfswerks, Cornelia Füllkrug-Weitzel, bei der Vorstellung der Jahresbilanz am 25.07.2019 in Berlin. Die Bundesregierung müsse endlich einen klaren Kurs einschlagen. “Die Kosten des Klimawandels, die weltweit und bei uns entstehen, wenn nichts getan oder weiter gezaudert wird, werden von der Politik ausgeblendet.” weiterlesen…

Klimawandel verstärkt Hunger

Anhörung im Ausschuss für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung

Der Klimawandel stellt nach Ansicht zahlreicher Experten eine große Herausforderung für die ohnehin schon problematische Ernährungssituation der Weltbevölkerung dar. Er führe zu vermehrten Landverlusten und werde in der Folge die Konflikte um knappe Ressourcen massiv verstärken, warnten die Fachleute am 05.06.2019 in einer öffentlichen Anhörung im Entwicklungsausschuss zum Thema “Welternährung und Klimawandel” – so der parlamentseigene Pressedienst heute im bundestag.
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