Sichtbarkeit von Sternen nimmt schneller ab, als bislang angenommen

Weltweites Citizen Science Projekt zur Lichtverschmutzung

Menschen sehen weltweit immer weniger Sterne am Nachthimmel. Das zeigt eine Studie in Science anhand eines weltweiten Citizen Science Projekts zur Lichtverschmutzung, das in den vergangenen elf Jahren Daten erhoben hat. Ursache ist vermutlich die Lichtverschmutzung in den Abend- und Nachtstunden, die pro Jahr um 7-10 Prozent zunimmt. Diese Änderungsrate ist größer, als es Satellitenmessungen der künstlichen Lichtemissionen auf der Erde vermuten ließen. weiterlesen…

Schneeglühen

Lichtverschmutzung bedroht ernsthaft biologische Vielfalt

Die dunkle Jahreszeit ist durch die Zunahme von künstlicher Beleuchtung lange nicht mehr so dunkel wie vordem. Lichtverschmutzung nennen Forschende das Problem. Künstliche Beleuchtung sorgt für zu helle Nächte und Winter. Forschende vom Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei IGB haben zusammengetragen, was getan werden muss, um die Auswirkungen von Lichtverschmutzung auf die biologische Vielfalt zu mindern. Immer mehr wissenschaftliche Studien zeigen, dass Lichtverschmutzung eine ernsthafte Bedrohung für alle Ebenen der biologischen Vielfalt darstellt – von Genen bis zu Ökosystemen. weiterlesen…

Lichtverschmutzung beeinflusst Pflanzenwachstum und Nahrungsketten

 Experten zeigen Wirkung von Straßenbeleuchtungen

Künstliches Licht zur Nachtzeit etwa von Straßenlaternen beeinflusst Wachstum und Blühen von Pflanzen und sogar die Anzahl der Insekten, deren Ernährung von den Pflanzen abhängt, zeigte eine am 16.03.2015 veröffentlichte Studie der Universität Exeter. Die Forschungsergebnisse belegen, dass sich Lichtverschmutzung in komplexer, allerdings schwer vorherzusagender Weise auf die natürliche Umwelt auswirken kann. Das globale Ausmaß von nächtlichem künstlichem Licht weckt die Besorgnis, dass diese ökologischen Auswirkungen weit verbreitet sein könnten. weiterlesen…