“Gehüpft wie gesprungen!” – Fluktuationen im Stromnetz hängen gleichermaßen von erneuerbaren Energiequellen und vom Stromhandel ab

Die Frequenz im deutschen Stromnetz schwankt alle 15 Minuten besonders stark – genau dann, wenn sich die Energiekonzerne im europäischen Strommarkt jeweils auf eine neue Produktions-Verteilung einigen, sich also ändert, wo wie viel Strom in das Netz eingespeist wird. Damit hat der Stromhandel in Europa einen wesentlichen Einfluss auf Netzfrequenz-Schwankungen – zeigt jetzt eine Untersuchung des Max-Planck-Instituts für Dynamik und Selbstorganisation (MPIDS) aus Göttingen.