Die thermische Spaltung von Methan in Kohlenstoff und Wasserstoff gilt als potenzielle Technologie zur Wasserstofferzeugung ohne direkte CO2-Emissionen. Ein neuartiger Methan-Crackprozess auf Basis einer Flüssigmetalltechnologie kann die Auswirkungen der globalen Erwärmung um bis zu 64% im Vergleich zur Dampfreformierung reduzieren. Allerdings ist der Einfluss der fossilen Verarmung auf den Methan-Crackprozess aufgrund des höheren Methaneinsatzes höher. Die Auswirkungen des fossilen Verbrauchs können reduziert werden, indem die Energie des koproduzierten Kohlenstoffs genutzt wird, um die Prozesseffizienz auf Kosten zusätzlicher CO2-Emissionen zu erhöhen. Die Methanversorgung des Prozesses und der Strombedarf für die H2-Trennung sind dabei entscheidende Parameter für die Umweltauswirkungen des Prozesses.

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