Schlögl: Deutsch-australische Wasserstoff-Arbeitsgruppe in Planung

H2-Importe von Down Under im Rahmen der deutschen Wasserstoffstrategie?

Wenn es nach den Plänen einer Delegation von acatech und BDI geht, könnte bald grüner Wasserstoff für den deutschen Markt auch in Australien erzeugt werden, schreibt Nils Eckhardt im Portal energate messenger. Deutsche und australische Wissenschaftler wollen demnach noch in diesem Jahr gemeinsame Projekte zur Produktion von grünem Wasserstoff in Angriff nehmen. Die Gruppe habe bei einem Austausch mit australischen Wissenschaftlern der Universität von Canberra den Einsatz einer bilateralen Wasserstoff-Arbeitsgruppe verabredet.

Schlögl: „Dringender Handlungsbedarf“

Robert Schlögl in BMBF-PK – Foto © Gerhard Hofmann für Solarify

Ebenso wie Deutschland arbeitet Australien an einer nationalen Wasserstoffstrategie. Jetzt sollen Möglichkeiten des Exports grünen Wasserstoffs nach Deutschland geprüft werden. Delegationsleiter Prof. Dr. Robert Schlögl, acatech-Mitglied und Direktor am Max-Planck-Institut für Chemische Energiekonversion (CEC) in Mülheim an der Ruhr, betonte, Australien habe großes Potenzial zur Herstellung grünen Wasserstoffs aus Sonnen- und Windenergie, der über einen Langfristliefervertrag die künftige deutsche Nachfrage absichern könnte. In der erwarteten nationalen Wasserstoffstrategie sollten auch Fragen des Imports enthalten sein – daher sieht Schlögl „dringenden Handlungsbedarf“. Der deutsche „Überschussstrom“ aus Erneuerbaren Anlagen reiche nämlich nicht aus, um flächen- und bedarfsdeckend genug Wasserstoff zu prodzieren.

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