Der Boden. Bedrohter Helfer gegen den Klimawandel

Neues Buch von Susanne Dohrn

Ob im eigenen Garten, unter Äckern und Feldern, Wiesen und Wäldern: Es ist der Boden, der dafür sorgt, dass wir essen, atmen und sauberes Wasser trinken können. Mehr noch, wie wir mit ihm umgehen, ist für das globale Klima genauso entscheidend wie die Frage, womit wir unsere Autos antreiben oder wie wir unseren Strom produzieren. Dennoch vergiften wir ihn, versiegeln täglich Dutzende Hektar unter Beton und lassen es zu, dass jedes Jahr tonnenweise fruchtbarer Boden durch Erosion verlorengeht. Susanne Dohrn schildert in ihrem Buch „Der Boden. Bedrohter Helfer gegen den Klimawandel“ anschaulich, wie Unkenntnis, Intensivlandwirtschaft und Bodenspekulation das faszinierende Zusammenspiel von Pflanzen und Tieren unter der Erde gefährden.

Sie plädiert eindringlich dafür, dass Politik und Gesellschaft mit dieser wertvollen Ressource anders umgehen müssen – und wie wir selbst dazu beitragen können.

Susanne Dohrn, Jahrgang 1955, Dr. phil., Studium der Fächer Englisch und Geschichte, freie Journalistin und Publizistin, Redakteurin, Textchefin und von 2002 bis 2009 Mitglied der Chefredaktion der SPD-Zeitung vorwärts, seit 2013 Ratsfrau der Stadt Tornesch in Schleswig-Holstein.

Am 09.10.2019 wird das Buch in der Nabu-Geschäftsstelle Berlin vorgestellt. Im anschließenden Gespräch mit Sebastian Strumann (NABU) sollen Perspektiven und Auswege aufgezeichnet werden – und vor allem, wie eine andere Agrarpolitik den Boden, die Artenvielfalt und das Klima schützen kann. Christof Blome (Ch. Links-Verlag) moderiert die Veranstaltung.

->Quelle: christoph-links-verlag.de/view=3&titel_nr=9054