NASA-Fotos zeigen, wie schlimm es um die Erde steht

Vorher-Nachher-Aufnahmen über Folgen des Klimawandels

Das Nachrichten-Portal T-Online weist am 09.01.2021 auf eine Zusammenstellung der US-Raumfahrtbehörde NASA unter dem Titel “Images of Change” (Deutsch: Bilder des Wandels) hin, wie sehr sich die Welt im Zuge der Klimakrise verändert – betrachtet aus dem All. Besonders eindrücklich wird das durch den Vergleich mit früheren Aufnahmen. Immer mehr Naturkatastrophen sind Symptome der Klimakrise, die alle Gegenden der Welt zu spüren bekommen. T-Online-Autorin Maria Bode hat zahlreiche Beispiele von der NASA-Seite dokumentiert.

Thwaites-Gletscher, Westantarktis 2019 und 2001 – Foto © NASA’s Earth Observatory

Thwaites-Gletscher, Westantarktis: Eiszunge bricht ab und treibt aufs Meer hinaus

War die Eiszunge des Thwaithes-Gletschers, eines der mächtigsten der westlichen Antarktis, 2011 noch fest mit dem Gletscher verbunden, schwimmt sie nun in der Amundsensee. Innerhalb der  vergangenen drei Jahrzehnte hat sich die vom Thwaites-Gletscher gelöste und ins Meer geflossene Eismenge verdoppelt. Der Gletscher, so groß wie Florida, ist derzeit für vier Prozent des Meeresspiegelanstiegs verantwortlich. Würde er ganz wegschmelzen, könnten die Weltmeere um etwa 65 Zentimeter ansteigen, hieß es in einer NASA-Mitteilung von 2019.

Acuelo-See, Chile: Komplette Austrocknung

Der See in Zentralchile ist inzwischen komplett ausgetrocknet. Auf seinem Boden befinden sich Schlamm und Pflanzen, die nun dort wachsen. Wie die NASA erklärt, führen Wissenschaftler “den Rückgang des Sees auf eine ungewöhnliche, jahrzehntelange Dürre zurück, gepaart mit einem erhöhten Wasserverbrauch durch eine wachsende Bevölkerung”.

Der etwa zwei Autostunden von der chilenischen Hauptstadt entfernte See war früher ein beliebtes Ausflugsziel. Innerhalb weniger Jahre ist er komplett verschwunden, er existiert seit 2018 nicht mehr. Zuvor war er mehr als zwölf Quadratkilometer groß und bis zu sechs Meter tief, ab 2014 wurde er immer kleiner.

Großraum Dänemark: Auswirkungen der Hitzewelle

Die beiden Bilder von Dänemark, Südschweden, Norddeutschland und des Nordwestens Polens wurden am 19.07.2017 und 04.07.2018 etwa im Abstand von einem Jahr von einem Satelliten des NASA Earth Observatory aufgenommen. 2017 ist noch viel Grün zu sehen – ein gutes Jahr später Braun. Im Sommer 2018 wurden Rekordtemperaturen gemessen, es gab zudem kaum Niederschläge (nur 54 Prozent des Sollwerts), an 75 Tagen, war durchschnittlich wärmer als 25 Grad, an 20,5 Tagen mehr als 30 Grad. Die Sonne schien von Juni bis August 770 Stunden (30 Prozent über dem Sollwert).

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