Kommentar-Echo zum Energiegipfel: Ernüchternd

ARD: Angela Merkel führt nicht, sie moderiert

Der Gipfel im Kanzleramt sollte Entschlossenheit demonstrieren, aber gezeigt hat er vor allem Hilflosigkeit. Angela Merkel führt nicht, sie moderiert. Zwei Jahre nach Fukushima treffen sich die immer gleichen Akteure und kämpfen um ihre Interessen… Kurz zusammengefasst: ja, wir sind für die Energiewende, aber bitte nicht auf unsere Kosten. Und Union und FDP reagieren hasenfüßig und betonen derzeit eher die Kosten der Energiewende als die Chancen…
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Energiewende wird akademisch

Neues Forschungsforum für die Energiewende: „Energiesysteme der Zukunft“

„Alle Akteure, die wichtigsten Köpfe und die besten Ideen gehören an einen Tisch“ – mit diesen Worten eröffnete Bundesforschungsministerin Johanna Wanka im Rahmen einer Pressekonferenz im BMBF am 04.03.2013 die neue Nationale Dialogplattform „Forschungsforum Energiewende“ – und mit der Frage: “Wie kann der Prozess, in dem die Forschung Impulsgeber und Motor für die Energiewende ist, moderiert und, was die einzelnen Player tun, möglichst effektiv koordiniert werden? Uns geht es auch darum, dass das, was insgesamt erforscht wird, rückgekoppelt wird in die Gesellschaft, auch in die Wirtschaft, auch in die Industrie.“ Siehe auch die Berichterstattung auf solarify.eu. weiterlesen…

Ein Fahrplan für die Energiewende

„Energiesysteme der Zukunft“ – ein Projektvorhaben der deutschen Wissenschaftsakademien
Forschungsplattform zur Energiewende

Ziel des Vorhabens „Energiesysteme der Zukunft“ der deutschen Wissenschaftsakademien ist es, die in Deutschland im Themenfeld Energie vorhandene wissenschaftliche Expertise interdisziplinär zu bündeln und auf die zentralen Fragestellungen der Energiewende auszurichten. Neben der technologischen Machbarkeit werden auch ökonomische und rechtliche Fragen sowie Aspekte der effizienten Ressourcennutzung und der gesellschaftlichen Akzeptanz adressiert. weiterlesen…

German Energy Transition

“The German Energy Transition –   Arguments for a renewable energy future
Erste englischsprachige Webseite zur deutschen Energiewende online  www.energytransition.de

„Energiewende“ hat es neben „Kindergarten“ und „Autobahn“ in den  englischen Wortschatz geschafft. Denn kein anderes Land wird  so stark mit dem Boom der erneuerbaren Energien und dem Ausstieg  aus Kohle- und Atomkraft verbunden, wie Deutschland. Doch die  deutsche Energiewende wird im Ausland nicht nur mit großem Interesse,  sondern auch mit Skepsis verfolgt. Die fossil-nuklearen Beharrungskräfte  versuchen die deutsche Energiewende als Irr- und Sonderweg darzustellen,  der die Versorgungsicherheit in Deutschland gefährdet, Arbeitsplätze vernichtet  und letztlich unbezahlbar ist. Denn wenn es einer Wirtschaftsmacht wie  Deutschland gelingt, seine Industrie ohne Atomkraft auf Basis erneuerbarer  Energien zu betreiben, wäre das eine Blaupause für andere Länder,  den alten Energien den Rücken zu kehren. weiterlesen…

Milliarden-Loch im Energie- und Klimafonds

Töpfer fordert erneut Projektmanager für Energiewende
Hildegard Müller: Staat soll EEG-Mehrwertsteuer zurückgeben

Wie der Spiegel (09/2023) berichtet, droht der Bundesregierung ein  Engpass in der Finanzierung der Energiewende. Der Energie- und Klimafonds vereichne nämlich wöchentlich einen Fehlbetrag von 30 Millionen Euro – für 2013 summierten sich die Minereinnahmen auf 1,2 Millairden. Bis 2017 könnten sich die Ausfälle auf rund acht Milliarden Euro erhöhen. Das gefährde wichtige Förderungen der Energiewende. Schuld an den Löchern im Fonds sei am abgestürzten CO2-Zertifikate-Preis. Schäuble und Altmaier möchten gerne die Zertifikate verknappen – Rösler blockiert. weiterlesen…

Altmaier: „E-Wende kostet 1 Billion“

Umweltminister will Strompreisbremse rechtfertigen
Negatives Echo aus Politik und Fachwelt

Umweltminister Peter Altmaier bezifferte die Gesamtkosten der Energiewende auf 1000 Milliarden Euro, eine Billion. Er rechtfertigte mit dieser Rechnung seine „Strompreisbremse“, mit der er die Kosten der Energiewende um 300 Milliarden Euro senken will. In einem Interview mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung sagte Altmaier, die Energiewende müsse „volkswirtschaftlich vertretbar und bezahlbar bleiben“. weiterlesen…

Stolpersteine und neue Wege zur Transformation des Energiesystems in Deutschland

Ein Vortrag von Felix Christian Matthes, Öko-Institut
anlässlich des 3. Kongresses der Deutschen Umwelthilfe e.V. zum ökologischen und regional akzeptierten Umbau der Stromnetze: „Erneuerbare (neu) vernetzt! intelligent – stabil – bezahlbar – bürgernah“

Die Energiewende sei aus vielen Jahren Vorbereitung entstanden, sagte Felix-Christian Matthes, Forschungs-Koordinator Energie- und Klimapolitik am Öko-Institut zu Beginn des 3. Kongresses der Deutschen Umwelthilfe e.V. zum ökologischen und regional akzeptierten Umbau der Stromnetze: „Erneuerbare (neu) vernetzt! intelligent – stabil – bezahlbar – bürgernah“. 2010 sei die Laufzeitverlängerung für Kernkraftwerke „mit einem vergleichsweise ehrgeizigen Ausbauprogramm für erneuerbare Energien“ verbunden gewesen, und 2011 sei nichts anders gemacht worden, als Situation wieder herzustellen, die seit 2002 im Gesetzblatt gestanden hat. Ohne all das hätten wir heute noch höhere Strompreise. Ein weiterer Grund sei der Klimawandel gewesen. Am 11. März 2011 habe er um 14.40 im 14. Stock eines Hauses in Tokio einen Vortrag beendet, als alles zuschwanken begonne habe – noch unangenehmer sei es dann in den folgenden Tagen geworden, als die Experten die Evakuierung von Tokio geplant hätten. weiterlesen…

51 Prozent wollen schnelleren Atomausstieg

Mehrheit der Deutschen will Atomkraftwerke früher abschalten

Die Mehrheit der Bevölkerung will die neun noch laufenden Atomkraftwerke in Deutschland schneller abschalten, als es der Bundestag im Sommer 2011 beschlossen hat. Das hat eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Emnid im Auftrag der Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt ergeben. 51 Prozent der Befragten sprechen sich dafür aus, die Meiler früher vom Netz zu nehmen, als es das Atomgesetz derzeit vorsieht.
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The German Energy Transition – erste englische Energiewende-Webseite

Böll-Stiftung: “Arguments for a renewable energy future“ –  Erste englischsprachige Webseite zur deutschen Energiewende online – www.energytransition.de

„Energiewende“ hat es neben „Kindergarten“ und „Autobahn“ in den  englischen Wortschatz geschafft. Denn kein anderes Land wird  so stark mit dem Boom der erneuerbaren Energien und dem Ausstieg  aus Kohle- und Atomkraft verbunden, wie Deutschland. Doch die  deutsche Energiewende werde im Ausland nicht nur mit großem Interesse,  sondern auch mit Skepsis verfolgt. „Die fossil-nuklearen Beharrungskräfte  versuchen die deutsche Energiewende als Irr- und Sonderweg darzustellen, der die Versorgungsicherheit in Deutschland gefährdet, Arbeitsplätze vernichtet  und letztlich unbezahlbar ist. Denn wenn es einer Wirtschaftsmacht wie  Deutschland gelingt, seine Industrie ohne Atomkraft auf Basis erneuerbarer  Energien zu betreiben, wäre das eine Blaupause für andere Länder, den alten Energien den Rücken zu kehren.“ So die den Bündnis-Grünen nahestehende Heinrich-Böll-Stiftung in einer Mail-Versendung. weiterlesen…