Plan N 2.0 für Netzausbau

Forum Netzintegration übergibt Empfehlungen an Regierung

Das Forum Netzintegration hat am 28.01.2014 in der Landesvertretung Baden-Württemberg seine neuen Empfehlungen für die Weiterentwicklung der Stromnetze im Rahmen der Energiewende an die Parlamentarische Staatssekretärin Rita Schwarzelühr-Sutter (BMUB) und Staatssekretär Rainer Baake (BMWi) übergeben. Das Dialogforum wurde 2008 von der Deutschen Umwelthilfe e. V. (DUH) initiiert und hatte der damaligen Bundesregierung im Jahr 2010 erste Handlungsvorschläge zum konfliktarmen Umbau der Stromtrassen gemacht. weiterlesen…

Bundesnetzagentur korrigiert sich

Doch ein bisschen gebaut

Die Übertragungsnetzbetreiber haben am 11.12.2013 mitgeteilt, dass im laufenden Jahr doch neue Höchstspannungsleitungen gebaut worden sind – wenn auch nur in geringem Umfang. Die Bundesnetzagentur begrüßte die neuen Zahlen in einer Mitteilung. Erst am 08.12.2013 hatte die Agentur gemeldet, der Netzausbau stocke vollständig. Nun hofft sie auf „eine intensive öffentliche Diskussion der Ausbaufortschritte“ denn die  könne „der Energiewende wichtige Impulse geben“. weiterlesen…

Netzausbau stockt

Homann kritisiert: 2013 kein einziger neuer Kilometer

Der für die Energiewende unerlässliche Stromnetzausbau stockt. Von den Projekten des aktuell laufenden Ausbauprogramms gemäß dem Energieleitungsausbaugesetz (EnLAG) sei im ganzen Jahr 2013 kein einziger neuer Leitungskilometer gebaut worden, sagte der Chef der Bundesnetzagentur, Jochen Homann, der Deutschen Presseagentur (dpa). Gründe sind laut tagesschau.de Einsprüche von Bürgern, Planungsänderungen und Verzögerungen bei der Zusammenarbeit verschiedener Behörden. Damit seien weiterhin nur 268 Kilometer des 2009 gestarteten Programms umgesetzt, das den dringenden Bedarf auf 1855 Kilometer veranschlagt. weiterlesen…

DUH: Plan N 2.0 – Stromnetz für Energiewende

Politikempfehlungen zum Um- und Ausbau der Stromnetze

Das vom BMU geförderte Forum Netzintegration der Deutschen Umwelthilfe präsentierte mit „Plan N 2.0“ neue Empfehlungen an die Politik. Sie waren von fast 60 Unternehmen der Stromwirtschaft, Bürgerinitiativen, Verbänden und Wissenschaftsinstitutionen erarbeitet und unterzeichnet worden – mit dem  übergreifenden Ziel: Mehr Akzeptanz. weiterlesen…

Bundesnetzagentur beendet Konsultationen

Konsultation zum Netzentwicklungsplan, Offshore Netzentwicklungsplan und Umweltbericht 2013 erfolgreich abgeschlossen

Die diesjährige Konsultation der Bundesnetzagentur zum Stromnetzausbau ist auf großes Interesse gestoßen. Mehr als 8.000 Stellungnahmen zum Netzentwicklungsplan Strom, zum Offshore-Netzentwicklungsplan und zum Umweltbericht 2013 haben die Behörde in den vergangenen Wochen erreicht. Der bei weitem größte Teil der Stellungnahmen wurde von Privatpersonen abgegeben. weiterlesen…

Planungstool für Netzausbau in Entwicklung

Forschungsprojekt entwickelt Planungstool für Netzausbau

Der ideale Verlauf einer Stromtrasse hängt von vielen Faktoren ab. Wissenschaftler der Technischen Universität Dortmund arbeiten gemeinsam mit dem Netzbetreiber Amprion arbeiten an,  einer Bewertungsfunktion, ein mathematisches Modell zur Bewertung der Kriterien des idealen Verlaufs einer Stromtrasse. Das Forschungsprojekt Stromnetzplanung soll es Planern mittels eines computergestützten Planungstools ermöglichen, verschiedene Trassenverläufe objektiv zu bewerten, Varianten zu visualisieren und schneller Kompromisse zu erarbeiten. weiterlesen…

Netzagentur: Reservekraftwerksbedarf für Winter 2015/16 bestätigt

Homann: „Reservekraftwerksleistung in Höhe von 4.800 MW erforderlich.“

Die Bundesnetzagentur hat heute die Prüfung des Reservekraftwerksbedarfs für den Winter 2015/16 abgeschlossen und auf Grundlage der von den Übertragungsnetzbetreibern (ÜNB) erstellten Systemanalyse einen Bedarf an Reservekraftwerken mit einer Leistung von 4.800 MW bestätigt. Der Bericht ist auf der Internetseite der Bundesnetzagentur veröffentlicht. weiterlesen…

Netzausbau-Szenarien stark übertrieben

Studie: Ausbau ausreichend für 75 % EE-Stromanteil

Die allgemeine Meinung irrt, wenn sie glaubt, die im Zuge der Energiewende notwendige wachsende Versorgerung mit Erneuerbarem Strom sei nur möglich, wenn die Netze mit Milliardensummen gewaltig ausgebaut würden. So behauptet die dena in ihrer Netzstudie II einen Ausbaubedarf von insgesamt 3.600 Kilometern bis im Jahr 2020 – und fühlt sich vom Netzentwicklungsplan der Netzbetreiber bestätigt, der bis im Jahr 2022 insgesamt 3.800 Kilometer Höchstspannungsleitungen neu bauen und weitere 4.400 Kilometer bestehende Trassen verstärken will. Eine aktuelle Studie straft diese Horrorzahlen Lügen. weiterlesen…

Bundesnetzagentur veröffentlicht Bundesbedarfsplan-Monitoring

Homann: „Umfassender Überblick über den Stromnetzausbau“

Die Bundesnetzagentur will ihre Information über Fortschritte im Übertragungsnetz ausbauen. Der Internetauftritt zum Netzausbau www.netzausbau.de enthält jetzt Informationen zu den insgesamt 36 Leitungsbauvorhaben aus dem Bundesbedarfsplangesetz. Die einzelnen Vorhaben werden in einem Steckbrief beschrieben, hinzu kommen künftig auch Informationen zu Terminen, Beteiligungsmöglichkeiten und aktuellen Zeitplänen. weiterlesen…

Altmaier verteidigt Bürgerdividende

„Sehr enttäuascht über mangelhafte Recherche“

Im Gespräch mit dem Deutschlandfunk zeigte sich Bundesumweltminister Altmaier darüber „sehr enttäuscht, dass versucht wird, ein Modell bereits von vornherein zu diskreditieren“. Die Rede war von der erst am 05.07.2013 vorgestellten Bürgerdividende beim Netzausbau. Auf die Frage von DLF-Redakteur Jasper Barenberg, warum Finanzexperten davor warnten , die Anleihen zu zeichnen, klagte Altmaier „über die mangelnde Sorgfalt der Recherche von führenden Zeitungen“. Mit zum Teil falschen Behauptungen würden die Menschen „irregeführt“. weiterlesen…