Weltweit umfangreichster Open-Access-Transformationsvertrag

DEAL und Springer Nature vereinbaren Rahmen – MoU unterzeichnet

Ein Konsortium mit dem Namen Projekt DEAL aus mehr als 700 deutschen Forschungseinrichtungen und Bibliotheken hat nach mehr als drei Jahren Verhandlungen am 22.08.2019 ein Memorandum of Understanding unterzeichnet, in dem eine Vereinbarung mit dem Verlag Springer Nature angekündigt wird, die es den Autoren erleichtern soll, ihre Arbeiten unter Open-Access-Bedingungen (OA) zu veröffentlichen. Die Vereinbarung ist der bisher größte nationale OA-Deal, erlaubt es den Autoren aber nicht, OA in Nature oder Schwesterzeitschriften zu veröffentlichen. weiterlesen…

Erster nationaler Open-Access-Deal von Elsevier

Vereinbarung mit norwegischem Bibliotheks-Konsortium

Wie in der aktuellen Ausgabe (26.04.2019) von nature veröffentlicht, hat der niederländische Verlagsriese Elsevier nach einjährigen Gesprächen eine Vereinbarung mit einer Gruppe norwegischer Universitäten getroffen, die es Akademikern ermöglicht, den überwiegenden Teil ihrer Arbeiten unter Open-Access-Bedingungen zu veröffentlichen. Das zweijährige Pilotprojekt ist die größte derartige Vereinbarung – oft auch als “Read and Publish”-Vereinbarung bezeichnet -, die Elsevier mit einem nationalen Konsortium von Forschungsbibliotheken abgeschlossen hat. weiterlesen…

Urheberrecht wird wissenschaftsfreundlich


Bundestag verabschiedete UrhWissG

Der Bundestag hat am 30.06.2017 das Gesetz zur Angleichung des Urheberrechts an die aktuellen Erfordernisse der Wissensgesellschaft (Urheberrechts-Wissensgesellschafts-Gesetz – UrhWissG) – Drucksachen 18/12329, 18/12378 verabschiedet, das eine sogenannte „Bildungs- und Wissenschaftsschranke“ ermöglicht. Damit soll neu geregelt werden, welche urheberrechtlichen Nutzungshandlungen in Bildung und Wissenschaft gesetzlich erlaubt sind, ohne dass es einer Zustimmung der Urheber und sonstiger Rechteinhaber bedarf. weiterlesen…

Neue Ideen für Open Access


BMBF fördert Innovatives für freien Zugang zu Publikationen

Unter dem Stichwort Open Access stellen immer mehr Wissenschaftler ihre Forschungsergebnisse der Allgemeinheit unentgeltlich im Internet zur Verfügung. Das BMBF fördert jetzt innovative Ideen von Hochschulen, Verlagen und wissenschaftlichen Einrichtungen, die die Verbreitung von Open Access in der deutschen Wissenschaft beschleunigen. weiterlesen…

Elsevier-Verlag versucht, Wissenschaft zu erpressen


Bundesweite Lizenz für den Zugang zu wissenschaftlichen Publikationen soll teuer werden

elsevier-logoAb 01.01.2017 will der Verlag Elsevier rund 60 namhaften Wissenschaftseinrichtungen keine Zeitschriften-Volltexte mehr zur Verfügung stellen. Der größte Medizinverlag der Welt und ehemalige Waffenhändler*) hat der Allianz der deutschen Wissenschaftsorganisationen zwar jetzt ein erstes Angebot für eine bundesweite Lizenz für den Zugang zu wissenschaftlichen Publikationen vorgelegt. Das stößt aber auf Protest: Es widerspreche dem Open Access-Prinzip und fairen Preisen für wissenschaftliches Publizieren, so eine Presseerklärung und zahlreiche Medien-Veröffentlichungen. weiterlesen…

Helmholtz für offenen Zugang zu Forschungsdaten


„Die Ressource Information besser nutzbar machen!“

Helmholtz-Gemeinschaft logoDie Helmholtz-Gemeinschaft legte eben ein Positionspapier zum Umgang mit Forschungsdaten vor. Darüber hinaus fördert sie mit der Helmholtz Data Federation (HDF) die Entwicklung einer international vernetzten research-data-alliance-logoForschungsdateninfrastruktur und tritt der internationalen Initiative Research Data Alliance (RDA) bei. weiterlesen…

“Aus Preissteigerungs-Spirale aussteigen”


Universität Kassel unterschreibt internationale Open Access-Initiative

Universität Kassel unilogoDie Universität Kassel ist als eine der ersten deutschen Universitäten der weltweiten Initiative Open Access 2020 beigetreten. 'OA 2020' logo© Max Planck Digital LibrarySie unterstützt damit die Bemühungen einer wachsenden Zahl von Forschungseinrichtungen, den Großteil der heute per Subskription erscheinenden wissenschaftlichen Fachzeitschriften frei verfügbar zu machen. weiterlesen…

Neue Initiative zur Stärkung von Open Access


Forschungsorganisationen befürworten OA-Transformation bestehender Fachjournale

'OA 2020' logo© Max Planck Digital LibraryImmer mehr Forschungsorganisationen sind bestrebt, heute per Subskription erscheinende wissenschaftliche Fachzeitschriften auf das Publizieren per Open Access (OA) umzustellen. Das ist das Ergebnis der im Dezember 2015 von der Max-Planck-Gesellschaft ausgerichteten 12. Berlin Open Access Conference. Eine entsprechende, am 21.03.2016 veröffentlichte und bereits von 30 Unterzeichnern angenommene Absichtserklärung, lädt alle beteiligten Akteure ein, an einem raschen, effizienten Übergang zu Gunsten der Wissenschaft und der Gesellschaft mitzuwirken. weiterlesen…

Neuer Impuls für Open Access


Berlin-Konferenz zur Umstellung des Finanzierungsmodells von Fachpublikationen

Der freie Zugang zu wissenschaftlichen Fachzeitschriftenartikeln (Open Access) soll auf neue Weise vorangebracht werden. Das berichtet eine Pressemitteilung als Ergebnis einer internationalen Konferenz in Berlin, bei der ein Prozess eingeleitet wurde, um bisher nur per Subskription zugängliche Fachzeitschriften auf Open Access umzustellen. Den Schlüssel dazu haben die Wissenschaftseinrichtungen und ihre Förderer selbst in der Hand: Öffentliche Mittel, die aktuell für Abonnements von Subskriptionszeitschriften genutzt werden, müssten in Open-Access-Publikationsmittel umgewandelt werden. weiterlesen…

Mehr als 50.000 Seiten Forschung frei im Netz


Sieg für Open Access: WZB macht 1.500 wissenschaftliche Texte zugänglich

Das Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB) stellt rund 1.500 Verlagspublikationen und damit mehr als 50.000 Seiten Text von WZB-Forscherinnen und -Forschern im Open Access zur Verfügung. Die Publikationen werden erstmals als Volltext im Internet unentgeltlich und dauerhaft zugänglich gemacht. Damit übernimmt das WZB eine Vorreiterrolle in der deutschen Sozialwissenschaft. weiterlesen…