Deutschlands Wäldern geht es schlecht


Besorgniserregende Verarmung der Waldökosysteme

Fast 90 % der Waldfläche in Deutschland ist in einem naturschutzfachlich schlechten Zustand. So lautet das alarmierende Fazit einer aktuellen Studie der Naturwald Akademie. Die Autoren des am 25.04.2018 erschienenen „Alternativen Waldzustandsberichtes“ betonen, dass dieser Mangel an naturnahen Waldökosystemen zu einem starken Verlust der biologischen Vielfalt führt. weiterlesen…

21. März: Internationaler Tag des Waldes


BMUB bringt Wiederaufbau von Wäldern weltweit voran

Der Wiederaufbau zerstörter Wälder nimmt international Fahrt auf. Die sogenannte “Bonn Challenge” zum Wiederaufbau von Wäldern, die Deutschland 2011 gestartet hat, hat weltweit Aktivitäten ausgelöst. Kurz vor dem Internationalen Tag des Waldes am 21. März hat vergangene Woche eine 3. Bonn Challenge-Konferenz in Brasilien stattgefunden. Bis heute gibt es – laut Pressemitteilung des BMU vom 20.03.2018 – insgesamt 47 Zusagen von Ländern, Provinzen oder Unternehmen, bis 2020 mehr als 160 Millionen Hektar Wald wiederaufzubauen. weiterlesen…

Ökologische Waldnutzung kann deutsche CO2-Bilanz verbessern


Greenpeace-Studie: Wälder in Deutschland können maßgeblich zum Klimaschutz beitragen, wenn sie stärker geschützt werden

Bis zu 48 Millionen Tonnen CO2 könnten diese Wälder pro Jahr bei einer ökologischeren Bewirtschaftung binden – dies entspricht etwa der Hälfte des jährlichen CO2-Ausstoßes von PKW in Deutschland. Nach einer am 28.02.2018 veröffentlichten Studie des Freiburger Öko-Instituts im Auftrag von Greenpeace würde der Wald bei gleichbleibender Nutzung etwa zwei Drittel weniger klimaschädliches CO2 binden. Computersimulationen zeigen, dass der Wald bei intensiverer Bewirtschaftung als heute seine Klimaschutzfunktion zeitweilig sogar verlieren könnte, wie Greenpeace mitteilt. weiterlesen…