Offshore-Einigung über Haftung

Rösler und Altmaier legen Eckpunkte für beschleunigten Offshore-Ausbau vor – Branche reagiert positiv

Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) und Bundesumweltminister Peter Altmaier (CDU) haben sich auf Eckpunkte einer gesetzlichen Regelung zur Beschleunigung des Ausbaus der Offshore-Windenergie verständigt. Dabei geht es insbesondere um eine Haftungsregelung und der Systemwechsel hin zu einem gesonderten Offshore-Netzentwicklungsplan für die Netzanbindungen. Der mehrjährige Netzentwicklungsplan soll Realisierungszeitpunkt sowie Ort und Größe zukünftiger Netzanschlüsse verbindlich festgelegen. Dabei soll insbesondere eine verbesserte Abstimmung mit dem Onshore-Netzausbau erreicht werden.
„Mit der geplanten Regelung treiben wir den Ausbau von Offshore-Windenergie weiter voran. Durch Einführung eines verbindlichen Offshore-Netzentwicklungsplans wollen wir die Errichtung von Netzanbindungen und Offshore-Windparks zukünftig besser miteinander koordinieren. Auf diese Weise schaffen wir für alle Beteiligten mehr Planungssicherheit und stellen den effizienten Ausbau eines Offshore-Netzes sicher“, so Rösler. weiterlesen…

20 Mrd. für Wind in Schleswig-Holstein nötig

Finanzierung der Energiewende: Bundesverband Windenergie erwartet mittelfristig Investitions-Anforderungen in Höhe von 10 Milliarden Euro

In Schleswig-Holstein stehen in den nächsten Jahren Investitionen in zweistelliger Milliardenhöhe an. In kaum einem anderen Bundesland hat der Ausbau der Erneuerbaren Energien solche Auswirkungen auf die Wertschöpfung. Die Energiewende ist für Schleswig-Holstein ein erheblicher Wirtschaftsfaktor. Die dafür notwendige Investitionssicherheit kann nur die Politik mit stabilen Rahmenbedingungen garantieren.Regionale Banken-Netzwerke könnten dafür sorgen, dass die Wertschöpfung im Land bleibt, sagte BWE-(Bundesverband Windenergie)-Präsident Hermann Albers. Er traf sich am 25.06.2012 mit Vertretern des schleswig-holsteinischen Energiewendeministeriums und regionalen Banken und Sparkassen zu einem Gespräch über die Finanzierung des Windkraftausbaus. „Bislang kamen Kredite zum Beispiel für den Bau von Bürgerwindparks oft gar nicht aus Schleswig-Holstein, weil das Volumen für die regionalen Banken zu groß war“, sagte Albers. weiterlesen…

Weltweit erster Studiengang „Wind“

Das Windenergie-Forschungszentrum „For Wind“ an der Universität Oldenburg bietet ab diesem Herbst den weltweit ersten Studiengang für Windenergie-Technik auf hoher See an. „Zwar gibt es viele Fachexperten in der aufstrebenden Offshore-Windenergie-Branche, aber nur wenige, die den Überblick haben und das Expertenwissen vernetzen können“, erklärte die Leiterin des Studienganges, Juliane Reichel, am 25.06.2012 in Oldenburg. Bis zum 15. Juli können sich interessierte Fachkräfte für das berufsbegleitende Studium bewerben. weiterlesen…

Bald Offshore-Haftung gelöst?

Weser-Kurier: Rösler: Ausbau der Offshore-Windkraft geht bald los

Bis zur Sommerpause will die Bundesregierung einen Gesetzesentwurf vorlegen, um die Haftungsfragen bei der Offshore-Windenergie zu lösen. Darauf haben sich Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) und Bundesumweltminister Peter Altmaier (CDU) verständigt. „Dann kann es mit dem Ausbau losgehen – die Netzbetreiber und die Windpark-Betreiber stehen ja bereits in den Startlöchern“, sagte Rösler dem Bremer „Weser-Kurier“. weiterlesen…

Wind-Forschung: 20,5 Mio. für Uni Oldenburg

Windenergie-Forschung: Universität Oldenburg erhält 20,5 Millionen Euro

Die Universität Oldenburg erhält 20,5 Millionen Euro für die Errichtung eines Forschungsbaus für Windenergie.
Der Wissenschaftsrat habe am Freitag seine positive Empfehlung für das Forschungslabor für Turbulenz und Windenergiesysteme gegeben, teilten Universität und die niedersächsische Landesregierung mit. Die Investitionskosten werden je zur Hälfte von Bund und Land übernommen weiterlesen…

Uni Bremen: Forschen für die Windenergie-Zukunft

Ein zweiter Turm für die Uni Bremen
Forschungs-Windenergieanlage geht in Betrieb

Nun hat die Universität Bremen einen zweiten Turm für die Wissenschaft, und mit seinen 180 Metern Gesamthöhe kann er sich sehen lassen: 15 Autominuten vom Uni-Campus entfernt im Industriepark Bremen wurde am 25. Mai 2012, die Forschungs-Windenergieanlage (WEA) „UNI Bremen“ mit einem Festakt offiziell in Betrieb genommen. Schon seit Januar speist sie Strom ins öffentliche Netz ein. Inzwischen ist der Probebetrieb beendet, und die Forschungen können beginnen. Auch für Lehre und Weiterbildung wird die Anlage künftig eingesetzt. weiterlesen…

Wind: Qualität entscheidet – Wettbewerb schärfer

TÜV zur Windenergie: Qualität ist entscheidend für Erfolg
Wettbewerb zwischen Herstellern wird schärfer
Qualitätsführerschaft bei europäischen Herstellern überlebenswicht
ig

Für Windenergie-Projekte sind Sicherheit und Verfügbarkeit die ausschlaggebenden Erfolgskriterien. “Angesichts des immer stärker werdenden Wettbewerbs aus China und dem damit verbundenen Preisverfall müssen europäische Hersteller zwangsläufig die Qualitätsführerschaft behaupten”, sagte Dr. Dieter Hesel, Executive Vice President Industrial Service am 21.05.2012 bei der WELT-Konferenz “Zukunft der Windenergie” in Berlin. “Hinsichtlich Qualität und Leistung haben chinesische Anlagen noch Nachholbedarf”. Doch die geringeren Kosten machen diesen Nachteil oft wett, so der Experte. Letztendlich stellt sich für die Betreiber die Frage, wie sich die Wirtschaftlichkeit eines Windenergie-Projektes über einen längeren Zeitraum gestaltet. Und hier kann sich das Investment in eine hohe Qualität auszahlen: “In letzter Konsequenz bieten qualitativ hochwertige Anlagen deutlich bessere Verfügbarkeit und damit konstantere Einspeiseleistung”, so Hesel. weiterlesen…