Adria-Öl- und Gasförderung wird uninteressant

Rettung der letzten Adria-Delfine: Energiekonzerne steigen aus Offshore-Öl- und Gas-Planungen in Kroatien aus

“Sie verlassen das sinkende Schiff”, kommentiert der Biologe Ulrich Karlowski von der Gesellschaft zur Rettung der Delphine e.V. (GRD) den Ausstieg mehrerer Energiekonzerne aus der geplanten Öl- und Gasförderung in der kroatischen Adria. Wie die “Kroatische Agentur für Kohlenwasserstoffe” am 29.07.2015 bestätigte, haben die österreichische OMV und Marathon Oil aus den USA ihre Bohrlizenzen zurückgegeben. Kroatischen Medien zufolge hat sich auch ExxonMobil aus einer anvisierten Kooperation mit dem kroatischen Energiekonzern INA zurückgezogen. weiterlesen…

Siemens investiert 370 Mio. im britischen Hull

WAB: EEG-Entwurf verantwortlich

Das Wind-Branchennetzwerk WAB erneuerte die Kritik an dem von Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel vorgelegten Entwurf zur Reform des Erneuerbaren-Energien-Gesetzes (EEG). Anlass war die Ankündigung von Siemens in Hull, Großbritannien, ein Rotorblattwerk und Offshore-Service-Standort mit rund 1.000 Arbeitsplätzen und einem Investitionsvolumen von ca. 370 Millionen Euro zu errichten. weiterlesen…

Altmaier will Schweinswale schützen

Bundesumweltminister Altmaier setzt sich für den Schutz der Schweinswale in Nord- und Ostsee ein. Am 11.05.2013 informierte er sich bei einem Besuch im Ozeaneum in Stralsund über die Arbeit der Wissenschaftler, die dort den Bestand der Ostsee-Schweinswale erforschen. Diese Forschung ist die Grundlage dafür, Schweinswale effektiv schützen zu können – unter anderem vor der Schallbelastung, die beim Bau von Offshore-Windkraftanlagen entsteht. weiterlesen…

Milliarden-Entschädigungen für Offshore-Verspätungen

Die Bundesregierung rechnet mit Entschädigungszahlungen von rund einer Milliarde Euro, weil Offshore-Windanlagen nicht rechtzeitig ans Stromnetz angeschlossen werden können. Dies schreibt die Regierung in ihrer Antwort (17/12363) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen (17/12134) und bezieht sich dabei auf ihre Angaben in der Begründung zum Dritten Gesetz zur Neuregelung energierechtlicher Vorschriften. weiterlesen…

TenneT und Mitsubishi gehen zusammen offshore

TenneT und Mitsubishi Corporation haben offiziell Verträge über zwei Offshore-Netzanbindungsprojekte abgeschlossen. Mitsubishis Stimmrechts-Anteil beträgt 49% bei einem Eigenkapitaleinsatz von 240 Millionen Euro. Gleichzeitig unterzeichneten beide Partner einen Vertrag über die Beteiligung an zwei weiteren Offshore-Anbindungsprojekten bei denen Mitsubishi ebenfalls einen Stimmrechts-Anteil von 49% für eine Eigenkapitalinvestition von 336 Millionen Euro erwirbt. Gesamtinvestition: fast sechs Milliarden Euro. weiterlesen…

Änderungen 2013 für Energiekunden

In der Novelle des Energiewirtschaftsgesetzes (EnWG) hat der Bundestag unter anderem die Einführung der neuen Offshore-Haftungsumlage in Höhe von 0,25 Cent je Kilowattstunde (ct/kWh) festgelegt. <Die EEG-Umlage steigt um 47 % auf 5,277 ct/kWh. Gleichzeitig beginnt die flächendeckende Nachrüstung von PV-Anlagen ab 10 kW zur koordinierten Abschaltung bei Überspannungen. Die Steuerbefreiung für Elektrofahrzeuge wurde von bislang fünf auf zehn Jahre ausgedehnt. Der zugelassene Standby-Verbrauch wird auf ein Watt halbiert, bei Geräten ohne Statusanzeige sogar auf ein halbes Watt reduziert. weiterlesen…

Kabinett beschließt Offshore-Haftungsregelung und -Netzentwicklungsplan

Die Bundesregierung hat in ihrer Kabinettssitzung am 03.09.2012 den Entwurf eines Dritten Gesetzes zur Neuregelung energiewirtschaftlicher Vorschriften beschlossen. Ziel der Regelungen ist laut einer gemeinsamen Presseerklärung von BMU und BMWi, den Ausbau der Offshore-Windenergie zu beschleunigen. weiterlesen…

CDU-CSU-Fraktion zur Offshore-Windenergie

Der wirtschaftspolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Joachim Pfeiffer, hält den Ausbau der Offshore-Windenergie für einen der zentralen Eckpfeiler des geplanten Umbaus der Energieversorgung. Es sei “wichtig und richtig, dass die Bundesregierung mit der Novelle des Energiewirtschaftsgesetzes einen Vorschlag vorgelegt hat, der die offenen Haftungsfragen beim Anschluss von Offshore-Windparks an das Stromübertragungsnetz eindeutig klärt”. Die bisher bestehenden Unsicherheiten führten zu erheblichen Verzögerungen bei der Errichtung der Windparks und den Netzanbindungen in Nord- und Ostsee. Dieser untragbare Zustand müsse schnell beendet werden. weiterlesen…

Aigner, Altmaier und Rösler ringen um Wind-Gesetz

Verbraucherschutzministerin Aigner fordert Änderungen am geplanten Gesetz zum Ausbau der Offshore-Windenergie. Die vom Wirtschafts- und vom Umweltministerium geplanten Regelungen für die Haftung der Investoren sowie der Verbraucher-Beteiligung an den Kosten müssten erst überdacht werden. Für das Bundeswirtschaftsministerium ist die Kritik “nicht nachvollziehbar”. weiterlesen…