EU-Strategie zur Energieversorgungssicherheit bis Ende Mai

EU-Energieminister berieten über Energieversorgungssicherheit

Fragen der Energieversorgungssicherheit standen im Mittelpunkt der Beratungen der 28 Energieminister beim informellen Ratstreffen in Athen unter griechischer Ratspräsidentschaft. Dazu gehörten zum Beispiel die Diversifizierung von Versorgungsquellen, Maßnahmen zur Energieeinsparung und der Ausbau erneuerbarer Energien, die weitere Verbesserung der Energieinfrastruktur in Europa und ein einheitliches Auftreten in der Energieaußenpolitik.

Staatssekretär Rainer Baake, der Minister Gabriel in Athen vertreten hat: “Wir unterstützen das Anliegen insbesondere der ost- und südosteuropäischen Mitgliedstaaten, die Gasversorgungssicherheit rasch zu verbessern. Hierzu gehören vor allem die Diversifizierung von Bezugsquellen und Transportrouten. Aus deutscher Sicht ist es allerdings auch wichtig, dass mittelfristige Maßnahmen zur Verbesserung der Energieversorgungssicherheit mit der Klima- und Energiepolitik der Union von 2020 bis 2030 Hand in Hand gehen. Verbesserungen von Energieeffizienz und der Ausbau erneuerbarer Energien senken die Nachfrage nach fossilen Energieträgern und schaffen Raum für volkswirtschaftlich produktive Investitionen, die mittel- und langfristig erhebliche Rendite abwerfen.”

Die EU-Energieminister diskutierten vor allem über mittelfristige Maßnahmen zur Verbesserung der Energieversorgungssicherheit in Europa. Vor dem Hintergrund dieser Diskussion soll die Europäische Kommission Ende Mai eine EU-Strategie zur Energieversorgungssicherheit vorlegen
->Quelle: bmwi.de