Merkel: „Noch bessere Rahmenbedingungen durch neue Hightech-Strategie“

Mit neuer Hightech-Strategie Rahmenbedingungen für Forschung weiter verbessern

In ihrem neuen Video-Podcast erklärte Bundeskanzlerin Angela Merkel: „Wir wollen uns nicht mit Mittelmaß zufriedengeben.“ Zu den Schwerpunkten der Strategie gehören Merkel zufolge Werkstoff- und chemische Forschung sowie Gesundheitsforschung. Gerade in diesem Bereich erwartet die Bundeskanzlerin eine hohe Akzeptanz seitens der Bevölkerung. Die neue Hightech-Strategie solle demnächst verabschiedet werden, so die Bundeskanzlerin.

Merkel bezeichnete es als große Herausforderung, dass innovative Unternehmen immer höhere Anforderungen an die Qualifikation ihrer Arbeitskräfte stellen. Die Zahl der Studienanfänger sei stark gestiegen, jetzt gelte es aufzupassen, „dass wir noch genügend junge Leute haben, die auch eine duale Berufsausbildung machen“. Die duale Ausbildung habe sich als eine wichtige Säule erwiesen und sei auch eine sehr gute Voraussetzung für lebenslanges Lernen.

Nach Auffassung der Bundeskanzlerin wird lebenslanges Lernen immer wichtiger. Der „Übergang von der klassischen Industrie zur Industrie 4.0“ werde viele Facharbeitsplätze verändern, so die Bundeskanzlerin. Die Digitalisierung halte „voll Einzug“.

Mit Blick auf die Hochschulausbildung erklärte die Bundeskanzlerin, Deutschland stehe inzwischen stehe auf Platz drei in der Spitzengruppe der beliebtesten Studienländer. Durch die Sprachbarriere habe Deutschland einen „strukturellen Nachteil“. Deshalb sei es sehr positiv, dass viele Hochschulen jetzt auch Kurse in Englisch anböten. Das senke die Eintrittsschwelle.
Quelle: bundeskanzlerin.de; hightech-strategie.de