Uneinigkeit über Divestment

Umweltschützer uneins über Rückzug aus Geldanlagen in fossile Rohstoffe

Die Forderung des Kapitalabzugs aus fossilen Energien ist unter Umwelt- und Energie-Experten umstritten. Organisationen und Politiker, die Divestment propagieren, differenzieren bisher kaum zwischen den klimaschädlichen Energieträgern Erdöl und Kohle sowie umweltfreundlicherem Erdgas. Bei den weltweiten Aktionstagen zum Divestment zeigte sich, dass die Kampagne an Schwung gewinnt. Eine Zusammenstellung des Rats für Nachhaltige Entwicklung. weiterlesen…

Divestment – Warnung vor fossilen Investments

Es „kracht zweifellos auch in Deutschland“

auf  green.wiwo.deSony Kapoor hatte Glück: der heute 41jährige stieg 2004 als Investment-Banker bei Lehman-Brothers aus – drei Jahre vor dem großen Crash, der die Weltfinanzkrise auslöste. Heute ist der Leiter des Think-Tanks “Re-Define“ international bekannter Kritiker des Finanzsystems. Green-Wiwo hat Kapoor zum Interview getroffen und mit ihm über gefährliche Investments und passive Anleger gesprochen. weiterlesen…

taz: „Keine Kohle mehr für Kohle“

Pensionsfonds des Berliner Senats investiert in Dreckschleudern – nicht nur er

Auf den Zusammenhang zwischen Klimaschutz und Geldanlagen weist die taz hin: Gut 500 Millionen Euro legt die Senatsverwaltung für Finanzen als Rückstellungen für künftigen Pensionszahlungen an – fast 10 Prozent davon in Aktien. Durchaus erfolgreich: 18 Prozent betrug 2012 die Rendite. Aber nicht alle übertrieben  ökologisch korrekt. weiterlesen…

Erster globaler Divestment-Tag

Aufruf: Nicht mehr in „unburnable carbon“ investieren!

Am 13. und 14.02.2015 hat die Nichtregierungsorganisation 350.org zum ersten globalen Divestment-Tag aufgerufen. „Divestment“ bedeutet das Gegenteil von „Investment“: Unternehmen und Finanziers werden aufgefordert, nicht mehr in Firmen zu investieren, die mit fossilen Energien Geld verdienen, denn 350.org weist darauf hin, „dass fossile Brennstoffe, wie z.B. Kohle, in die Geschichtsbücher gehören und die Zukunft in den erneuerbaren Energiequellen liegt“. weiterlesen…

Carbon Divestment: Mittel gegen Erderwärmung und die nächste Finanzblase

Global Carbon Divestment Day – oder was wir gegen den Klimawandel tun können
Mit freundlicher Genehmigung von Reinhard Bütikofer

Man muss kein Mathematiker sein, um die ökonomische Dramatik zu verstehen, die sich in den folgenden Zahlen ausdrückt: Wenn die Menschheit die Erderwärmung auf +2 Grad Celsius begrenzen will, dürfen bis 2050 nur noch 565 Milliarden Tonnen CO2 ausgestoßen werden. Das heißt, ein Großteil der fossilen Reserven müssen als „unburnable carbons“ im Boden bleiben. Und: Investitionen in fossile Konzerne müssen unterbleiben: Divestment statt Investment. weiterlesen…