Klimaziel von Paris: “notwendig, machbar und einfach”


Implosion der fossilen Industrien und explosive Entwicklung der Erneuerbaren können Paris zum Erfolg machen

nature climate change logoWie aus einem am 23.06.2016 in Nature Climate Change erschienenen Artikel hervorgeht, ist das Klimaziel von Paris – entgegen mancher Kritik, es sei wirklichkeitsfremd – ein “Triumph des Realismus”. Erstens, so erklärt jetzt ein Wissenschaftler-Team vom PIK logoPIK-Potsdam, sei es notwendig, den globalen Temperaturanstieg unter 2 Grad Celsius zu halten, weil bei ungebremstem Klimawandel enorme Risiken auf die Menschheit zukämen. Zweitens sei die Umsetzung des Pariser Klimaziels machbar – nämlich durch die technologische Explosion der erneuerbaren Energiesysteme und anderer Innovationen einerseits, sowie die Implosion der fossilen Industrien andererseits. Drittens sei das Klimaziel einfach genug, um weltweit politisch etwas in Bewegung zu setzen. weiterlesen…

Keine Kohle mehr: Peabody pleite


Fehl­kalkulationen und Preisverfall

Peabody logoDer weltgrößte Kohlekonzern Peabody Energy (“Energizing the World…) hat bei den US-Behörden Insolvenz und Gläubiger­schutz angemeldet. Wie Solarify berichtete, war der Kohleriese bereits zuvor in Zahlungs­schwierigkeiten gekommen. Gründe sind Fehl­kalkulationen und der Preisverfall von Kohle in den USA und weltweit – sowie das zunehmende Divestment. weiterlesen…

Größter US-Kohle-Konzern vor Insolvenz


Financial Times: Aktien im Sturzflug

Peabody logo Weil es fällige Zinsen in Höhe von 63 Millionen Euro nicht bezahlen kann, steht das weltgrößte Kohle-Unternehmen Peabody Energy (USA) vor dem Aus. Am 16. und 17.03.2016 berichtete die Financial Times, gegenwärtig laufe eine Gnadenfrist von 30 Tagen, Kohle-Mega-LKW - Foto © peabody.cominnerhalb derer gezahlt werden müsse – sonst drohe der Bankrott. Nachdem aber immer mehr Investoren der Notwendigkeit des Divestment (Ausstieg aus fossilen Investitionen) folgen, verschwierigt sich die Suche nach neuem Geld. weiterlesen…

Im Divestment vorne


Münster verzichtet als erste deutsche Stadt auf klimaschädliche Geldanlagen

Die Stadt Münster hat nachhaltige und soziale Mindeststandards für kommunale Finanzanlagen beschlossen. Es könnte der Beginn einer neuen wirtschaftlichen Bewegung sein – des “Divestment”, des Rückzugs kommunaler Investitionen aus fossilen Energieträgern. Ein Bericht der Heinrich-Böll-Stiftung von Gerhard Joksch. weiterlesen…

NZZ: Nächste Finanzkrise durch Kampf gegen Klimawandel


Pariser Klimagipfel löst an Märkten hohe Umschichtungen aus – Folgen lassen sich erst erahnen

Die Neue Zürcher Zeitung gibt zu bedenken: Das Geschäft mit dem Öl werde durch das Pariser Klimaabkommen für Investoren zunehmend unattraktiv. Bei den Kommentaren zum Klimagipfel von Paris fehle es nicht an Superlativen, vor allem seitens der Beteiligten. Ban Ki Moon, Generalsekretär der Vereinten Nationen, sieht in dem Abkommen der 195 Teilnehmernationen einen “monumentalen Erfolg für die Völker des Planeten”. US-Präsident Barack Obama sagt, der Vertrag sei die “beste Chance, den einen Planeten zu retten, den wir haben”. weiterlesen…

Divestment: Allianz dekarbonisiert


Weltgrößter Versicherer steigt aus Kohle aus

Die Allianz, weltgrößter Versicherer und einer der fünf größten Finanzinvestoren, kündigte überraschend an, dass sie ihre Investitionen aus dem Klimakiller Kohle abziehen wird. Insgesamt handelt es sich um ein Volumen von vier Milliarden Euro, der größte Teil davon in Anleihen. Stattdessen setzt die Allianz nun auf Windkraft – berichtet u.a. Energiezukunft unter Bezug auf ZDF-Frontal21. weiterlesen…

Divestment

Divestment (deutsch auch Desinvestition oder Devestition) ist das Gegenteil der Investition. Desinvestition bedeutet in der Betriebswirtschaftslehre die Freisetzung von Kapital im Unternehmen durch Verkauf von Vermögensgegenständen, also die Freisetzung von in Sachwerten oder Finanzwerten investierten Geldbeträgen in liquider Form. Das bedeutet aktuell, dass man sich von Aktien, Anleihen oder Investmentfonds trennt, die unökologisch oder unter ethischen Gesichtspunkten fragwürdig sind. Denn Investitionen in fossile Brennstoffe stellen ein Risiko für Investoren und für den Planeten dar. weiterlesen…

Piketty und Jackson rufen zum Divestment auf


“Fossile Investitionen gefährden Gemeinwohl” – Versicherer Axa zieht 500 Mio zurück

Ein englisches Wort macht im Deutschen Karriere: “Divestment” – es bedeutet das Gegenteil von Investment, also Geld aus bestimmten Unternehmen abziehen. Aktuell wird darunter der Rückzug von Investitionen aus fossilen Industrien verstanden. Soeben haben die beiden Star-Okönomen Thomas Piketty und Tim Jackson mit Blick auf den Pariser Klimagipfel in einem in den Zeitungen Le Monde und Guardian zeitgleich veröffentlichten Brief Investoren dazu aufgefordert, ihr Geld aus fossilen Brennstoffen zurückzuziehen. weiterlesen…

Keine Kohle mehr für Kohle, Öl und Gas


Divestment findet immer mehr Anhänger

Der weltweite Ausstieg aus Investitionen in umweltschädliche fossile Brennstoffe hat sich im vergangenen Jahr verfünfzigfacht, gemäß einer neuen Studie des US-Beratungsunternehmens Arabella Advisors. Die Zahl der Investoren, die sich zum sogenannten Divestment verpflichtet haben, – sie verwalten 2,32 Billionen Euro – ist laut der Studie jüngst exponentiell gewachsen. weiterlesen…

Uneinigkeit über Divestment

Die Forderung des Kapitalabzugs aus fossilen Energien ist unter Umwelt- und Energie-Experten umstritten. Organisationen und Politiker, die Divestment propagieren, differenzieren bisher kaum zwischen den klimaschädlichen Energieträgern Erdöl und Kohle sowie umweltfreundlicherem Erdgas. Bei den weltweiten Aktionstagen zum Divestment zeigte sich, dass die Kampagne an Schwung gewinnt. Eine Zusammenstellung des Rats für Nachhaltige Entwicklung. weiterlesen…