Keine (deutsche Stein-)Kohle mehr

Steinkohlebergbau ist Geschichte

Die Steinköhleförderung in Deutschland ist beendet – als letzte Zeche hat Prosper Haniel in Bottrop den Betrieb offiziell eingestellt. Bei einer Abschiedsveranstaltung in Bottrop übergaben Bergleute das letzte Stück Kohle an Bundespräsident Steinmeier – so eine Medienmitteilung der Bundesregierung. Steinkohle wurde seit 200 Jahren im Ruhrgebiet gefördert – bis zum Freitag, 21.12.2018. Mit Prosper Haniel hat die letzte deutsche Steinkohlezeche geschlossen.
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Noch 330 Jahre Tagebaufolgen


Streit um Rückstellungen – RWE Power AG mit Gutachten

Die RWE AG hat der für Bergbau und Energie in NRW zuständigen Bezirksregierung Arnsberg drei externe Gutachten zu den Rückstellungen für die Langzeitfolgen des Braunkohlenbergbaus im Rheinischen Revier vorgelegt. Darin steht, dass die durch Tagebaue im Bereich der Wasserwirtschaft verursachten Schäden, wie trocken gefallene Feuchtgebiete, verunreinigte Trinkwasservorräte oder abgesunkene Grundwasserspiegel, noch bis 2350 zu spüren sein werden. Die Rücklagen von RWE dafür werden angezweifelt. weiterlesen…

Fossil-EVU klagen gegeneinander


uniper versus RWE

Der Streit um das neue Steinkohlekraftwerk Datteln 4 geht in die nächste Runde: Wie mehrere Blätter, allen voran das manager magazin, am 26.05.2017 meldeten, geht Uniper jetzt gerichtlich gegen Konkurrent RWE vor – Stein des Anstoßes und Grund zur Feststellungsklage (AZ: 3 O 28/2017) vor dem Landgericht Essen sind zehn Jahre alte Lieferverträge. weiterlesen…

Größter US-Kohle-Konzern vor Insolvenz


Financial Times: Aktien im Sturzflug

Peabody logo Weil es fällige Zinsen in Höhe von 63 Millionen Euro nicht bezahlen kann, steht das weltgrößte Kohle-Unternehmen Peabody Energy (USA) vor dem Aus. Am 16. und 17.03.2016 berichtete die Financial Times, gegenwärtig laufe eine Gnadenfrist von 30 Tagen, Kohle-Mega-LKW - Foto © peabody.cominnerhalb derer gezahlt werden müsse – sonst drohe der Bankrott. Nachdem aber immer mehr Investoren der Notwendigkeit des Divestment (Ausstieg aus fossilen Investitionen) folgen, verschwierigt sich die Suche nach neuem Geld. weiterlesen…

Sieben Tonnen Quecksilber aus deutschen Kohleschloten


Bedenklicher Ausstoß deutscher Kraftwerke

Wenn es nach einer Studie des Instituts für Ökologie und Politik (Ökopol) im Auftrag der Grünen-Bundestagsfraktion geht, können die deutschen Kohlekraftwerke nur wegen zu lockerer Quecksilber-Grenzwerte weiter dampfen – und müssten eigentlich bis auf ein einziges (das mittlerweile stillgelegte Kraftwerk Datteln) vom Netz genommen werden. Vor allem die Braunkohlemeiler stoßen viel zu viel Schwermetall aus. weiterlesen…

Enervis: “The cat is in the sack?”

Nationaler Klimaschutzbeitrag der deutschen Stromerzeugung nach der Vorstellung des BMWi

– mit freundlicher Genehmigung von enervis
Das BMWi hat am 19.03.2015 ein Eckpunktepapier „Strommarkt” für eine Energieklausur der Koalitionsfraktionen am 21.03.2015 vorgelegt. Aus Verärgerung über Gabriels Vorpreschen wurde dieses Treffen seitens der Union postwendend abgesagt und auf den 26.03.2015 verschoben – danach erneut. Was ist so brisant an dem Eckpunktepapier? Ein Gutachten das Beratungsunternehmens enervis. weiterlesen…

Energieverbrauch fällt auf niedrigsten Stand seit Wiedervereinigung

Milde Witterung war wichtigste Ursache – Erneuerbare wachsen auf Kosten von Kohle und Gas

Die Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen (AGEB) rechnet damit, dass der inländische Primärenergieverbrauch in diesem Jahr auf den niedrigsten Stand seit der Wiedereinigung fällt. Die traditionelle AGEB-Herbstprognose sagt aus, dass am Ende des Jahres der Energieverbrauch in Deutschland mit rund 13 100 Petajoule (PJ) beziehungsweise 446,5 Millionen Tonnen Steinkohleneinheiten (Mio. t SKE) um 5 Prozent unter dem Vorjahr liegen wird. weiterlesen…

Kohle kritisch gesehen

Zwei neue Studien zeigen, dass finanzielle Kosten und ökologische Risiken der Kohle nach wie vor nur unvollkommen erkannt und gewürdigt werden. Das Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft e.V. (FÖS) hat heraus gebracht, dass die Rückstellungen für die Folgekosten des Braunkohletagebaus nicht ausreichen, also auf die Steuerzahler abgewälzt werden. Eine zweite Untersuchung macht erstmals öffentlich, dass vor allem alte Kohlekraftwerke für einen erhöhten Quecksilber-Ausstoß verantwortlich sind. weiterlesen…

BDEW: “EEG-Reform Kernaufgabe der neuen Regierung”

BDEW-Bilanz der Strom- und Gaszahlen 2013

Der Anteil der Erneuerbaren Energien an der Stromerzeugung in Deutschland ist im vergangenen Jahr auf den Rekordwert von 23,4 Prozent (2012: 22,8 Prozent) gestiegen. Während die Stromerzeugung der Photovoltaikanlagen mit einem Zuwachs von 7,3 Prozent ein neues Hoch erreichte, ging der Anteil von Wind witterungsbedingt um 3,5 Prozent zurück. So kommt Wind auf einen Anteil an der Stromerzeugung von 7,9 (8,0), Biomasse von 6,8 (6,3), Photovoltaik von 4,5 (4,2), Wasser von 3,4 (3,5) und Siedlungsabfälle von 0,8 (0,8) Prozent. Das geht aus ersten Schätzungen des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) für das Jahr 2013 hervor. weiterlesen…