Schweiz: Bitcoinverbot gefordert – Branche wehrt sich heftig

Studie: Digitales Geld nachhaltiger machen – Energiefresser Kryptowährungen

Die Kryptowährung Bitcoin verbraucht viel Energie – ungeachtet dessen, dass sie im Juni 2022 auf ein Tief von $ 17.700 (Allzeithoch am 10.11. 2021: $ 68.744,03) gesunken ist. Verantwortlich dafür ist das sogenannte Proof-of-Work-Verfahren, mit dem Transaktionen des digitalen Geldes legitimiert werden. Vlad Coroam? (Roegen Centre for Sustainability), früher an der ETH Zürich, hat im Auftrag des schweizerischen Bundesamts für Energie den Energieaufwand berechnet und schlug schon am 27.09.2021 vor, wie der Stromverbrauch durch Ausweichen auf weniger energieintensive Kryptowährungen gedrosselt werden könnte. (Bild: Bitcoin – © VIN JD auf Pixabay) weiterlesen…

Mehr Strom aus Sonne und Wind zum Jahresbeginn

Erneuerbare Energien deckten im Januar und Februar 54 Prozent des Stromverbrauchs

Rund 74,5 Milliarden Kilowattstunden (Mrd. kWh) Strom wurden im ersten Quartal 2022 aus Erneuerbaren Energien erzeugt und damit fast 25 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Das zeigen vorläufige Berechnungen des Zentrums für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) und des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW). weiterlesen…

BMWi sagt Elektrizitätsverbrauch vorher

Ausführliche Analyse des Strombedarfs 2030

Das Bundeswirtschaftsministerium hat am 16.11.2021 eine ausführliche Analyse zur Entwicklung des Stromverbrauchs bis 2030 vorgelegt. Darin wird der Bruttostromverbrauch im Jahr 2030 auf 658 Terawattstunden geschätzt. In der vorläufigen Schätzung, die Bundeswirtschaftsminister Altmaier im Juli dieses Jahres vorgelegt hatte, war eine Bandbreite von 645 bis 665 TWh für den Bruttostromverbrauch 2030 ermittelt worden. weiterlesen…

2030 Stromverbrauch zwischen 645-665 TWh

Altmaier legt erste Abschätzung vor – VKU-Chef verlangt mehr Investitionen in Um- und Ausbau der Energieinfrastruktur

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier legte am 13.07.2021 eine erste Neuschätzung des Stromverbrauchs 2030 vor – so eine Medienmitteilung des BMWi. Eine ausführliche Neuberechnung des Stromverbrauchs wird im Herbst 2021 veröffentlicht. Dann wird die Prognos AG im Auftrag des Bundeswirtschaftsministeriums eine vollständige Untersuchung abgeschlossen haben. Als Antwort forderte VKU-Chef Liebing mehr Investitionen in den Um- und Ausbau der Energieinfrastruktur. Der BEE verlangte einen „Erneuerbaren-Turbo“ von der neuen Regierung. weiterlesen…

Mehr als ein Viertel des Stromverbrauchs von Haushalten…

…entfällt auf Computer, Fernseher, Spielekonsole und Co.

Fast 130 Milliarden Kilowattstunden Strom verbrauchen die Haushalte in Deutschland jährlich. Den größten Anteil daran hat der Bereich Informations- und Kommunikationstechnik: Rund 28 Prozent des Stroms fließen in den Betrieb von Computern, Fernsehern, Spielkonsolen etc. Das zeigen vorläufige Zahlen aus einer BDEW-Erhebung zum Stromverbrauch im Haushalt, die am 05.03.2021 veröffentlicht wurde. weiterlesen…

EE deckten im Jahr 2020 gut 46 Prozent des Stromverbrauchs

Aktuelle Berechnungen von ZSW und BDEW

Fast die Hälfte des 2020 in Deutschland verbrauchten Stroms stammte aus Erneuerbaren Energien. Das zeigen vorläufige Berechnungen des Zentrums für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) und des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) für das Gesamtjahr 2020. weiterlesen…

Erhöhter Handlungsdruck bei EEG-Novellierung

Weitere Studie bestätigt steigenden Stromverbrauch

Eine Studie des Beratungsunternehmens Aurora Energy Research bestätigt abermals die Prognose des Bundesverbands Erneuerbare Energie (BEE) e.V., dass der aktuelle Entwurf des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) nicht ausreicht, um das 65-Prozent-Ziel der Bundesregierung für den Ausbau der Erneuerbaren Energien im Stromsektor zu erreichen. Auch Aurora bemängelt die Unterschätzung des künftigen Stromverbrauchs. weiterlesen…

5,7 Prozent weniger Strom

1. Halbjahr 2020

5,7 Prozent weniger Strom als im Vorjahr wurden nach vorläufigen Berechnungen des BDEW in Deutschland im ersten Halbjahr 2020 verbraucht. Insgesamt wurden 272 Mrd. kWh Strom verbraucht, wie der BDEW mitteilt. Der Rückgang ist vor allem auf die schwache Wirtschaftslage und den damit verbundenen geringeren Strombedarf in der Industrie zurückzuführen. Die Industrie ist der größte Stromverbraucher, entsprechend hat ein Rückgang hier den größten Effekt auf den Stromverbrauch. Der Lockdown infolge der Corona-Pandemie hat die Effekte der bereits seit Monaten anhaltenden konjunkturellen Abschwächung noch verstärkt. weiterlesen…

Regierungs-Prognosen des Stromverbrauchs fraglich

Sieben bis zehn oder 23 Mio. E-Autos bis 2030?

Zweifel am für 2030 von der Bundesregierung prognostizierten Stromverbrauch formulierten die der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen in einer Kleinen Anfrage (19/17690). Doch die Bundesregierung hält an ihrer Prognose des Stromverbrauchs für 2030 fest, schreibt sie in ihrer Antwort (19/18989) auf die Grünen-Anfrage – so der parlamentseigene Pressedienst heute im bundestag (hib) am 25.05.2020. Unterschiede zu anderen Studien erkläre die Regierung (das BMWi) in der Antwort durch abweichende Berechnungsgrundlagen. So rechne die Bundesregierung beispielsweise mit sieben bis zehn Millionen Elektrofahrzeugen 2030 – eine von den Fragestellern zitierte Prognose unterstelle dagegen 23 Millionen E-Autos im selben Jahr. Dadurch ergäben sich Abweichungen beim Bruttostromverbrauch von etwa 25 Prozent und verschiedene Angaben zum zukünftigen Energiemix. Besonders der Anteil der Erneuerbaren Energien (EE) wird unterschiedlich angegeben. weiterlesen…

Coronakrise senkt Stromverbrauch nur kurzfristig

Ökostromlücke von 100 TWh bis 2030 durch schnelleren Ausbau EE vermeiden

„Bedingt durch die Coronakrise sinken der industrielle Energieverbrauch und die Treibhausgasemissionen in Deutschland. Diese kurzfristigen Effekte dürfen aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass der Energiebedarf mittel- und langfristig deutlich steigen wird. Um einerseits wettbewerbsfähig zu bleiben und andererseits die Klimaziele zu erfüllen, müssen Industrieunternehmen, die Wärmeversorgung und der Verkehrssektor klimafreundlich modernisiert und die Sektorenkopplung vorangebracht werden. Nach allen Expertisen braucht es perspektivisch deutlich mehr Strom für den wachsenden Bedarf an klimafreundlichen Wärmepumpen, Elektromobilität und Power-to-X-Anwendungen. Für ein nachhaltiges und widerstandsfähiges Energiesystem sind Erneuerbare Energien in ihrer ganzen Kraft und Vielfalt nötig, sonst droht 2030 eine gewaltige Ökostromlücke in Höhe von 100 TWh. Anstatt drängende Entscheidungen bei der Energiewende weiter auszusitzen, muss die Bundesregierung rasch bestehende Barrieren beseitigen und den längst überfälligen Fahrplan für den Ausbau der Erneuerbaren bis 2030 vorlegen“, so Simone Peter, Präsidentin des Bundesverbands Erneuerbare Energie e.V. (BEE). weiterlesen…