Der Druck steigt


Klima-Aktivisten fordern: Schweizer Investoren sollen Geld aus fossilen Investments abziehen

Sie rechnet nicht in Millionen, sondern in Milliarden. Und trotzdem sagt Jessica Kind: “Jedes Mal, wenn jemand in der Schweiz sein Geld aus der fossilen Industrie abzieht, haben wir Grund zum Feiern.” Jeder Franken zählt. Wir, das ist der Schweizer Ableger der weltweiten Bewegung Fossil Free. Um das Klima zu schützen, setzt sie nicht allein auf die Macht der Politik, sondern vor allem auf die Hebelkraft der Finanzmärkte. Dahinter steckt die Überlegung: “Wenn es falsch ist, das Klima zu zerstören, dann ist es sicher auch falsch, von dieser Zerstörung zu profitieren.” Und damit sich das ändert, sagt Jessica Kind, braucht es das sogenannte Divestment – schreibt

weiterlesen…

Steiner, RNE, fordert Green Finance Hub für Deutschland


Deutschland muss mehr Verantwortung übernehmen

Man habe zwar endlich die seit Jahrzehnten geforderten 0,7 % Anteil am BIP für die Entwicklungshilfe erreicht (wenn auch verursacht durch die Unterstützung der vielen Geflüchteten), aber Deutschland müsse “endlich vom Projekt zur Struktur kommen, vom Versprechen zum Beweis, dass man es auch kann,” forderte die Vorsitzende des Rates für Nachhaltige Entwicklung (RNE), Marlehn Thieme anlässlich der 17. Jahrestagung des Rates für Nachhaltige Entwicklung in Berlin. Gleichzeitig stellte der designierte UNDP- und Ex-UNEP-Chef Achim Steiner das Projekt eines “Hub for Sustainable Financing” in Deutschland vor. weiterlesen…

Divestment wird Bewegung


Kapital-Rückzug aus den Fossilen nimmt Fahrt auf

Immer mehr Fonds und Institutionen ziehen ihr Geld aus klimaschädlichen, fossilen Energieträgern ab. Aber noch immer wird etwa doppelt so viel in Erdöl und Gas investiert, wie in die Erneuerbaren Energien. Die Initiatoren einer weltweiten Divestment-Kampagne wollen das jetzt ändern – schreibt Joschua Katz auf energiezukunft.eu. weiterlesen…

G20: Vorsichtige Schritte zu grünen Finanzmärkten


G20-Finanzministertreffen: Germanwatch sieht positive Signale bei Gesprächen über Klimarisiken für Finanzmärkte – beim Gipfel müssen klare Vereinbarungen folgen

Germanwatch wertet es als positives Signal, dass beim Treffen der G20-Finanzminister am 21.04.2017 in Washington die Auswirkungen des Klimawandels auf die Weltwirtschaft diskutiert wurden. “Die große Mehrheit der Finanzminister der G20-Staaten ist sich einig, dass ungebremster Klimawandel die Stabilität der Finanzmärkte bedroht”, sagte Lutz Weischer, Teamleiter für Internationale Klimapolitik bei Germanwatch, wie die Presseabteilung der Umwelt- und Entwicklungsorganisation am 21.04.2017 mitteilte. weiterlesen…

SNB soll divestieren


Offener Brief an Direktorium der Schweizerischen Nationalbank gegen fossile Investitionen

Ein Klimaschutz-Memento der Klima-Allianz Schweiz fordert die Schweizerische Nationalbank auf, Investitionen in fossile Energien zu stoppen. Mehr 130 Persönlichkeiten – dazu innerhalb weniger Tage 1.350 Unterstützer – fordern die Schweizer Nationalbank auf, einen Ausstiegsplan aus fossilen Energien vorzulegen. weiterlesen…

Kohleblase bedroht Kapitalmärkte


Investitionsrisiko: Abwertungen bis 50 Prozent möglich

FERI LogoVermögensverwalter warnen vor drohenden “gefährlichen Kurskorrekturen an den Aktienmärkten. Der Klimawandel birgt hohe Risiken”, schreibt Markus Frühauf in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Und eine Studie der Forscher des Bad Homburger Vermögensverwalters Feri Cognitive Finance Institute und WWF Logodes World Wide Fund for Nature (WWF) unter dem Titel “Carbon Bubble und Dekarbonisierung – Unterschätzte Risiken für Investoren und Vermögensinhaber” zeigt in der Tat: Anlagen von Firmen mit hohem C02-Ausstoß sind gefährlich. weiterlesen…

Deutsche Bank steigt aus Kohlegeschäft aus


NYT: Exodus der Kohle-Finanzierer

nyt logoLaut einem Artikel der New York Times zieht sich die Deutsche Bank aus Kohlefinanzierungen zurück. Wie die beiden Autoren deutsche bank logoMichael Corkery und Cliford Krauss schreiben, hätten viele große Banken und andere Kreditgeber unter dem Druck der Auseinandersetzungen mit Umweltschützern und besorgt über große Verluste in den vergangenen Jahren den Rückzug aus dem Kohlebergbau angetreten. Aber selbst in dunklen Zeiten habe es eine Bank gegeben, auf die Verlass gewesen sei: die Deutsche Bank – “jetzt nicht mehr”. weiterlesen…

Klimaziel von Paris: “notwendig, machbar und einfach”


Implosion der fossilen Industrien und explosive Entwicklung der Erneuerbaren können Paris zum Erfolg machen

nature climate change logoWie aus einem am 23.06.2016 in Nature Climate Change erschienenen Artikel hervorgeht, ist das Klimaziel von Paris – entgegen mancher Kritik, es sei wirklichkeitsfremd – ein “Triumph des Realismus”. Erstens, so erklärt jetzt ein Wissenschaftler-Team vom PIK logoPIK-Potsdam, sei es notwendig, den globalen Temperaturanstieg unter 2 Grad Celsius zu halten, weil bei ungebremstem Klimawandel enorme Risiken auf die Menschheit zukämen. Zweitens sei die Umsetzung des Pariser Klimaziels machbar – nämlich durch die technologische Explosion der erneuerbaren Energiesysteme und anderer Innovationen einerseits, sowie die Implosion der fossilen Industrien andererseits. Drittens sei das Klimaziel einfach genug, um weltweit politisch etwas in Bewegung zu setzen. weiterlesen…

Keine Kohle mehr: Peabody pleite


Fehl­kalkulationen und Preisverfall

Peabody logoDer weltgrößte Kohlekonzern Peabody Energy (“Energizing the World…) hat bei den US-Behörden Insolvenz und Gläubiger­schutz angemeldet. Wie Solarify berichtete, war der Kohleriese bereits zuvor in Zahlungs­schwierigkeiten gekommen. Gründe sind Fehl­kalkulationen und der Preisverfall von Kohle in den USA und weltweit – sowie das zunehmende Divestment. weiterlesen…

Größter US-Kohle-Konzern vor Insolvenz


Financial Times: Aktien im Sturzflug

Peabody logo Weil es fällige Zinsen in Höhe von 63 Millionen Euro nicht bezahlen kann, steht das weltgrößte Kohle-Unternehmen Peabody Energy (USA) vor dem Aus. Am 16. und 17.03.2016 berichtete die Financial Times, gegenwärtig laufe eine Gnadenfrist von 30 Tagen, Kohle-Mega-LKW - Foto © peabody.cominnerhalb derer gezahlt werden müsse – sonst drohe der Bankrott. Nachdem aber immer mehr Investoren der Notwendigkeit des Divestment (Ausstieg aus fossilen Investitionen) folgen, verschwierigt sich die Suche nach neuem Geld. weiterlesen…