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Archiv: COP23


COP23 und ihr Erbe – von Paola TammaEuractiv

Am 12.12.2015 – vor zwei Jahren – unterzeichneten 196 Länderam Ende der COP23 das als Meilenstein bezeichnete so genannte Pariser Abkommen. Aber ist die EU an ihrem zweiten Jahrestag noch in der Lage, eine Führungsrolle in Sachen Klimaschutz einzunehmen? Die Kommission veröffentlichte am 12.12.2017 ihren Beitrag zum Klimagipfel, den der französische Präsident Emmanuel Macron in Paris veranstaltet hat.

COP23 wirkt indirekt


Emissionsarmes Investment auf dem Vormarsch

„Großanleger sind klimastrategisch meist schwach aufgestellt. Der Bonner Gipfel ignorierte das. Aber Initiativen rufen dazu auf, mehr in emissionsarme Branchen und Geschäftsfelder zu investieren“, schreibt Susanne Bergius in Handelsblatt Nachhaltige Investments. Die Klimaschutzanstrengungen müssten verstärkt werden. So hätten institutionelle Investoren die 23. Runde der UN-Klimaschutzverhandlungen (COP 23) in der zweiten Novemberhälfte in Bonn kommentiert.


Hitzefieber der Erde steigt rasanter denn je, aber Bonner Weltklimakonferenz bietet keine Lösungen an

Ohne großen Streit ging die Weltklimakonferenz COP23 in Bonn zu Ende. Deshalb wird nun über viele Medien der Eindruck erweckt, der Klimaschutz sei in der Welt auf einem guten Weg. Doch was bedeuten denn die Ergebnisse des Bonner Weltklimagipfels wirklich? fragt Klimaexperte Hans-Josef Fell auf seiner Webseite. Und er kommt zu dem Schluss: Fossiles Divestment muss weitergehen.


Germanwatch: Deutschland droht bei Klimaschutz Anschluss zu verlieren

Die Weltklimakonferenz in Bonn, die am Abend des 17.11.2017 beendet wurde, ist nach Ansicht der Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch ein wichtiger Fingerzeig für die Jamaika-Sondierungsgespräche in Berlin. „Deutschland droht beim Klimaschutz international den Anschluss zu verlieren“, warnt Klaus Milke, Vorsitzender von Germanwatch. „Unser Klimaschutzindex zeigt, dass Deutschland nur noch im Mittelfeld ist.“


Merkel vor COP23: „Klimawandel ist Schicksalsfrage“

Bundeskanzlerin Angela Merkel hielt am 15.11.2017 bei der 23. Klimaschutzkonferenz der Vereinten Nationen COP23 in Bonn eine Rede. „Unsere gemeinsame Botschaft lautet: Wir wollen unsere Welt schützen“, sagte sie vor den Delegierten. Gemeinsam mit Bundespräsident Steinmeier und dem französischen Präsidenten Macron rief sie zu entschlossenem Handeln auf. Solarify dokumentiert.

„Wir wissen um die Dramatik“


Rede Steinmeiers vor Weltklimakonferenz

Am 15.11.2017 sprach Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier vor den Delegierten der 23. Klimaschutzkonferenz COP23 der Vereinten Nationen in Bonn – Solarify dokumentiert.

Deutschland nur auf Rang 22


Klares Bekenntnis zu Pariser Klimazielen – Umsetzung bislang mangelhaft

Die globale Energiewende nimmt zwar Fahrt auf, so der am 15.11.2017 bei der Weltklimakonferenz in Bonn vorgestellte Klimaschutz-Index (KSI) 2018 von Germanwatch: „Doch kein Land ist schnell genug. Schweden, Litauen, Marokko und Norwegen liegen vorne, die USA im freien Fall, Deutschland nur auf Rang 22. Insgesamt: Die CO2-Emissionen sinken nicht.“


Klimaerwärmung nie da gewesenes Risiko“

Eindringlich mahnten Klimaforscher die Verhandler der UN-Klimakonferenz COP23 in Bonn am 13.11.2017, schnelle und umfangreiche Maßnahmen gegen die Klimaerwärmung zu ergreifen – „schnell“ deshalb, weil die globale Erwärmung wissenschaftlich untermauert ein „nie da gewesenes Risiko für die Menschheit“ darstelle, erklärte Hans Joachim Schellnhuber, Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK). Die Menschen müssten ihr kurzsichtiges Konsumverhalten überdenken, um ihren Fortbestand nicht weiter zu gefährden.


Global Carbon Project bei COP23: 2%

Drei Jahre lang waren die globalen CO2-Emissionen (auf hohem Niveau) verblieben, und es keimte bereits die Hoffnung, die Treibhausgase könnten zu sinken beginnen – doch 2017 geht es der am 13.11.2017 im Rahmen der Bonner COP23 vorgestellten, neuen Schätzung Global Carbon Dioxide Budget 2017 des Global Carbon Projects zufolge wieder weiter nach oben – 2% hat der internationale Forschungsverbund aus 70 Wissenschaftlern ermittelt. Vor allem China und Indien geben Anlass zur Sorge.

Städte können mehr…


…z.B. Treibhausgasemissionen weit über ihre Grenzen hinaus senken

Der Ausstoß von Treibhausgasen, den Städtebewohner durch den Einkauf von Waren und Dienstleistungen außerhalb der Stadtgrenzen verursachen, ist laut einer Pressemitteilung des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung viel größer als bisher angenommen. Diese indirekten Emissionen sind in etwa gleich groß wie die Gesamtemissionen aus dem eigenen Stadtgebiet, wie eine neue Studie zeigt. Das ist keine schlechte Nachricht sondern bietet im Gegenteil der lokalen Politik die Chance, mehr gegen den Klimawandel tun zu können, so argumentieren die Autoren mit Blick auf den gerade gestarteten UN-Klimagipfel COP23.

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