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Archiv: Weltklimakonferenz

Deutschland nur auf Rang 22


Klares Bekenntnis zu Pariser Klimazielen – Umsetzung bislang mangelhaft

Die globale Energiewende nimmt zwar Fahrt auf, so der am 15.11.2017 bei der Weltklimakonferenz in Bonn vorgestellte Klimaschutz-Index (KSI) 2018 von Germanwatch: „Doch kein Land ist schnell genug. Schweden, Litauen, Marokko und Norwegen liegen vorne, die USA im freien Fall, Deutschland nur auf Rang 22. Insgesamt: Die CO2-Emissionen sinken nicht.“


Klimaerwärmung nie da gewesenes Risiko“

Eindringlich mahnten Klimaforscher die Verhandler der UN-Klimakonferenz COP23 in Bonn am 13.11.2017, schnelle und umfangreiche Maßnahmen gegen die Klimaerwärmung zu ergreifen – „schnell“ deshalb, weil die globale Erwärmung wissenschaftlich untermauert ein „nie da gewesenes Risiko für die Menschheit“ darstelle, erklärte Hans Joachim Schellnhuber, Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK). Die Menschen müssten ihr kurzsichtiges Konsumverhalten überdenken, um ihren Fortbestand nicht weiter zu gefährden.

Gemeinsam sind wir stark


Pariser Abkommen und Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung!

Von Clara Brandi, Hannah Janetschek und Adis Dzebo – in Die aktuelle Kolumne vom 06.11.2017 des Deutschen Instituts für Entwicklungspolitik (DIE)
Am o6.11.2017 begann in Bonn die UN-Klimakonferenz COP23 unter der Präsidentschaft Fidschis. Das Pariser Abkommen strebt an, auf Basis nationaler Klimapläne, der sogenannten Nationally Determined Contributions (NDCs), den globalen Temperaturanstieg auf möglichst 1,5 Grad über dem Niveau vor der Industrialisierung zu begrenzen, um die gefährlichsten Folgen des Klimawandels abzuwenden. Aktuell reicht weder die Summe der eingegangenen Selbstverpflichtungen zur Zielerreichung, noch schaffen es die Länder, Deutschland eingeschlossen, diese unzureichenden Selbstverpflichtungen überhaupt umzusetzen.

COP23 offiziell eröffnet


Pariser Klimaabkommen der COP21 konkret umsetzen

Mit einer traditionellen Tanz-Zeremonie hat einer Medienmitteilung folgend am Morgen des 06.11.2017 die Republik Fidji die Präsidentschaft für die 23. UN-Weltklimakonferenz (COP 23) von Marokko in Bonn übernommen. Deutschland als technischer Gastgeber ist Teil des Konferenzpräsidiums. Klimadiplomaten aus 195 Ländern sind in Bonn zusammengekommen, die Erderwärmung in einem weltweiten und weltweit gemeinsamen Kraftakt in den nächsten Jahrzehnten Einhalt zu gebieten.


Erklärende Großgrafik von klimafakten.de

Vom 06. bis 17.11.2017 tagt in der alten Bundeshauptstadt der diesjährige UN-Klimagipfel, die COP23. Mehr als 20.000 Teilnehmer aus aller Welt werden erwartet. In einer aufwändigen Infografik erklärt klimafakten.de, was genau im Rahmen einer solchen Konferenz passiert.


Vorbereitungskonferenz für COP23 in Bonn beendet

Die Vorbereitungen für die 23. UN-Klimakonferenz (COP 23) vom 06.-17. 11.2017 in Bonn sind laut einer gemeinsamen Pressemitteilung des UN-Klimasekretariats mit der Republik Fidschi, dem Bundesumweltministerium und der Stadt Bonn in vollem Gange und verlaufen bisher nach Plan: Die notwendige Infrastruktur werde bereitstehen und alle erforderlichen Vorkehrungen für eine Konferenz seien getroffen, die dazu beitragen könne, die Ziele und Ambitionen des Pariser Übereinkommens (COP21) weiter voranzubringen.

Christiana Figueres sieht dennoch „klaren, entschlossenen Aufbruch der internationalen Gemeinschaft“

Die Exekutivsekretärin des Klimasekretariats, Christiana Figueres, und der Staatssekretär im Bundesumweltministerium, Jochen Flasbarth, haben am 30.10.2015 in Berlin den Synthesebericht der Klimarahmenkonvention der Vereinten Nationen UNFCCC für den Klimagipfel in Paris vorgestellt. Der Bericht wertet die nationalen Klimaschutzzusagen (INDCs) aus, die 146 Länder bis zum 01. 10.2015 für die Internationalen Klimaverhandlungen COP21 in Paris eingereicht haben. Dem Dokument zufolge liegen die Minderungsmaßnahmen um das Vierfache über dem Niveau der Selbstverpflichtungen nach dem Kyoto-Protokoll von 1997. Allerdings reichen sie zusammen genommen noch nicht aus, um die klimabedingte Erderwärmung bis zum Ende dieses Jahrhunderts auf zwei Grad zu begrenzen.

Bonner COP21-Entwurf fertig


Klima-Vorkonferenz beendet – Kritik von MSEREOR

„Die Bemühungen um den weltweiten Klimaschutz sind einen Schritt vorangekommen“, meldete der WDR am frühen Morgen des 24.10.2015. In Bonn hatten sich die Unterhändler aus 195 Staaten nach fünftägigen Verhandlungen auf einen Rahmen-Entwurf für den neuen globalen Klimapakt geeinigt. Das kirchliche Hilfswerk MISEREOR sieht in einer Presseerklärung noch immer „hohe Hürden“.

COP21: Zeit wird knapp

Am 04.09.2015 ist in Bonn die vorletzte Verhandlungsrunde zur Vorbereitung des Pariser UN-Klimagipfels COP21 zu Ende gegangen. Germanwatch fordert Engagement von Regierungschefs und Ministern in der kritischen Phase der Klimaverhandlungen


„Parlament“ mit Themenausgabe Klimaschutz

Wissenschaftler schlagen Alarm: Die ersten sechs Monate des Jahres waren die wärmsten auf unserem Planeten seit Beginn der Wetteraufzeichnungen im Jahr 1880. Um durchschnittlich 0,85 Grad Celcius lagen die Temperaturen über dem damaligen Durchschnitt. In der Folge schmilzt das Eis in der Arktis immer schneller. Die Wochenzeitung der Bundeszentrale für Politische Bildung Das Parlament erschien soeben mit einer Themenausgabe zum Klimaschutz unter dem Titel „Jahr der Entscheidungen“. IASS-Direktor Klaus Töpfer lieferte den Hauptbeitrag und die Grünen-Abgeordnete Bärbel Höhn dämpft die Erwartungen an den Pariser Klimagipfel. Solarify dokumentiert in Ausschnitten.

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