Anthropogene Methan-Emissionen bislang stark unterschätzt

Eisbohrkerne aus Grönland liefern neue Erkenntnisse

Der durch die Nutzung fossiler Energieträger anthropogene Ausstoß des Klimagases Methan (CH4) ist laut mdr wissen höher als bislang angenommen. US-Wissenschaftler von der Universität Rochester (N.Y.) sehen in dieser Erkenntnis aber auch eine Chance im Kampf gegen die Erderwärmung. Denn während Kohlendioxid (CO2) 100 Jahre (und mehr: andere Quellen sprechen von 1.000 Jahren) die Atmosphäre belaste, zerfalle CH4 nach etwa neun Jahren. Eine spürbare Reduktion des Gases hätte daher einen viel schnelleren Effekt. In den vergangenen drei Jahrhunderten stiegen die weltweiten CH4-Emissionen um das Zweieinhalbfache. weiterlesen…

Neues Jahr – neuer Rekord

Letztes Mal vor 3-5 Millionen Jahren vergleichbare CO2-Konzentration

Laut der Weltorganisation für Meteorologie haben die Werte für wärmesteigernde Treibhausgase in der Atmosphäre pünktlich zur Weltklimakonferenz COP25 ein weiteres Rekordhoch erreicht. Dieser anhaltende langfristige Trend bedeute – so eine WMO-Medienmitteilung vom 25.11.2019, dass zukünftige Generationen mit immer schwereren Auswirkungen des Klimawandels konfrontiert werden, darunter steigende Temperaturen, extremere Wetterbedingungen, Wasserknappheit, Meeresspiegelanstieg und Störungen der Meeres- und Landökosysteme. Laut dem WMO Greenhouse Gas Bulletin haben 2018 die weltweit gemittelten CO2-Konzentrationen 407,8 ppm (parts per million) erreicht, verglichen mit 405,5 ppm 2017. weiterlesen…