Lithium in Zellen “überraschend” ungleich verteilt

Kapazitätsverluste von Lithium-Ionen-Zellen mit Alterung erklärt

Lithium-Ionen-Batterien verlieren im Laufe der Zeit an Kapazität. Ein deutsch-amerikanisches Forschungsteam untersuchte nun mit Neutronenbeugung Aufbau und Funktionsweise dieser Akkus. Dabei fanden sie einer Medienmitteilung der Technischen Universität München folgend heraus, dass Zersetzungsprodukte der Elektrolytflüssigkeit das bewegliche Lithium im Akku abfangen und dass Lithium in der Zelle “überraschend” ungleich verteilt ist. Nach Meinung der Wissenschaftler können die Ergebnisse Effizienz, Lebensdauer und Leistung der Batterien stärken helfen (Foto: Messung einer Lithium-Ionen-Zelle – © Andreas Heddergott/TUM) weiterlesen…

Könnte Wasser EE-Speicher-Problem lösen?

IIASA-Forscher sehen in Pumpspeicherkraftwerken weltweit viel Zukunftspotenzial

Dem Wiener Standard zufolge sehen die Autoren einer Studie des Internationalen Instituts für angewandte Systemanalyse (IIASA) in Laxenburg bei Wien in Pumpspeicherkraftwerken eine, vor allem erschwingliche, Möglichkeit, Erneuerbare Energie langfristig zu speichern – damit könnte eine Lücke beim Übergang zu regenerativen Energieformen gefüllt werden, erklären die Forscher im Fachjournal Nature Communications unter dem Titel “Global resource potential of seasonal pumped hydropower storage for energy and water storage“. weiterlesen…

Vulkansteine als Energiespeicher?

Mögliche Lösung des Speicher-Problems

“Tanz auf dem Vulkan” titelte Sandra Enkhardt auf pv magazine. “Billiger als Batterien, schnell verfügbar und aus einfachem Material: Ein weltweit einmaliger Energiespeicher nimmt im Hamburger Hafen seine Arbeit auf. Das Herz des elektrothermischen Speichers ist ein Bunker mit Tausend Tonnen Vulkangestein,” textete Clemens Weiß auf energiezukunft. pv magazine: “In der Pilotanalage in Hamburg können 130 MWh Energie bis zu einer Woche gespeichert werden. Ziel der Projektpartner ist eine Speicherkapazität im Gigawattstunden-Bereich zu erreichen. Die beteiligten Partner sprechen von einer Weltpremiere”. (Foto: Vulkanstein-Speicher im Hamburger Hafen – Foto © Siemens-Gamesa) weiterlesen…

Bakterien können Grünstrom speichern

Dopplung: Mikroorganismen wandeln Energie in Treibstoffe oder Biokunststoff um – Cornell und Colorado

Künstlich veränderte Bakterien könnten fehlende Glieder in der Energiespeicherung sein. Forscher der Cornell University (einer der renommiertesten der Welt) in Ithaca, New York, wollen Strom auf höchst ungewöhnliche Art speichern. Sie arbeiten mit elektroaktiven Bakterien, die Elektronen einfangen. Diese Energie nutzen sie, um CO2 aus der Luft aufzuspalten. Den dabei entstehenden Kohlenstoff wandeln sie in Isobutanol oder Propanol um, Flüssigkeiten, die in Motoren genutzt werden können, entweder in reiner Form oder als Beimischung zu Benzin und Diesel. weiterlesen…

Weltneuheit: Energiespeicherung von Wasserstoff in Kavernen

HYPOS-Konsortium startet Forschungsplattform zur Speicherung von Grünem Wasserstoff im Untergrund-Gasspeicher Bad Lauchstädt

Im Rahmen der Forschungsinitiative HYPOS (Hydrogen Power Storage Solutions East Germany) startete zum 01.05.2019 ein Pilotprojekt zur Untergrundspeicherung von Wasserstoff in Mitteldeutschland. Ziel des Projekts „H2-Forschungskaverne“ ist die Entwicklung und behördliche Genehmigung einer Forschungsplattform zur Wasserstoffspeicherung in einer Salzkaverne. Die Speicheranlage soll nach Ende des auf zwei Jahre angelegten Forschungsprojekts am Betriebsstandort Bad Lauchstädt (Sachsen-Anhalt) des Gasspeicherbetreibers VNG Gasspeicher GmbH (VGS) errichtet und anschließend in den Forschungsbetrieb überführt werden. Die Anlage wäre der erste Wasserstoff-Kavernenspeicher in Kontinentaleuropa und der erste Kavernenspeicher weltweit, der Grünen Wasserstoff aus erneuerbaren Energien speichert. (Foto: Gasdruckmess- und Regelstrecke Bad Lauchstädt. – © VNG Gasspeicher GmbH) weiterlesen…