Vulkansteine als Energiespeicher?

Mögliche Lösung des Speicher-Problems

“Tanz auf dem Vulkan” titelte Sandra Enkhardt auf pv magazine. “Billiger als Batterien, schnell verfügbar und aus einfachem Material: Ein weltweit einmaliger Energiespeicher nimmt im Hamburger Hafen seine Arbeit auf. Das Herz des elektrothermischen Speichers ist ein Bunker mit Tausend Tonnen Vulkangestein,” textete Clemens Weiß auf energiezukunft. pv magazine: “In der Pilotanalage in Hamburg können 130 MWh Energie bis zu einer Woche gespeichert werden. Ziel der Projektpartner ist eine Speicherkapazität im Gigawattstunden-Bereich zu erreichen. Die beteiligten Partner sprechen von einer Weltpremiere”. weiterlesen…

Bakterien können Grünstrom speichern

Dopplung: Mikroorganismen wandeln Energie in Treibstoffe oder Biokunststoff um – Cornell und Colorado

Künstlich veränderte Bakterien könnten fehlende Glieder in der Energiespeicherung sein. Forscher der Cornell University (einer der renommiertesten der Welt) in Ithaca, New York, wollen Strom auf höchst ungewöhnliche Art speichern. Sie arbeiten mit elektroaktiven Bakterien, die Elektronen einfangen. Diese Energie nutzen sie, um CO2 aus der Luft aufzuspalten. Den dabei entstehenden Kohlenstoff wandeln sie in Isobutanol oder Propanol um, Flüssigkeiten, die in Motoren genutzt werden können, entweder in reiner Form oder als Beimischung zu Benzin und Diesel. weiterlesen…

Weltneuheit: Energiespeicherung von Wasserstoff in Kavernen

HYPOS-Konsortium startet Forschungsplattform zur Speicherung von Grünem Wasserstoff im Untergrund-Gasspeicher Bad Lauchstädt

Im Rahmen der Forschungsinitiative HYPOS (Hydrogen Power Storage Solutions East Germany) startete zum 01.05.2019 ein Pilotprojekt zur Untergrundspeicherung von Wasserstoff in Mitteldeutschland. Ziel des Projekts „H2-Forschungskaverne“ ist die Entwicklung und behördliche Genehmigung einer Forschungsplattform zur Wasserstoffspeicherung in einer Salzkaverne. Die Speicheranlage soll nach Ende des auf zwei Jahre angelegten Forschungsprojekts am Betriebsstandort Bad Lauchstädt (Sachsen-Anhalt) des Gasspeicherbetreibers VNG Gasspeicher GmbH (VGS) errichtet und anschließend in den Forschungsbetrieb überführt werden. Die Anlage wäre der erste Wasserstoff-Kavernenspeicher in Kontinentaleuropa und der erste Kavernenspeicher weltweit, der Grünen Wasserstoff aus erneuerbaren Energien speichert. weiterlesen…

Eine Vision für Nachhaltigkeit

Innovative Wechselrichter für Batteriespeicher

Energiespeicherung soll zum Stützpfeiler der Energiewende und Elektromobilität werden, ihr stehen aber noch viele Hindernisse im Wege. Arthur Singer ist überzeugt, eine Lösung gefunden zu haben. Mit seinem Team hat der Projektleiter an der Universität der Bundeswehr München eine Technologie entwickelt, die es ermöglicht, Batteriespeicher günstiger, sicherer und gleichzeitig leistungsstärker zu machen. weiterlesen…

E-Mobilität: “Deutschland auf dem Rücksitz”


Hinken dem rasant wachsenden Markt hinterher”

Die Elektromobilität ist weltweit auf der Überholspur. Die Zahl der Elektroautos ist seit 2011 um das Zwanzigfache gestiegen. Insgesamt sind aktuell rund zwei Millionen E-Autos auf den Straßen unterwegs, wie aus einem neuen Report von WWF und LichtBlick hervorgeht. Danach kann die Elektroflotte zum Speicher für die Erneuerbaren Energien im Stromnetz werden; denn die Integration von E-Autos ins Stromsystem ist technisch machbar und wirtschaftlich attraktiv. Doch Deutschland hinkt der Entwicklung dieses rasant wachsenden Marktes hinterher. weiterlesen…

Energie speichern mit flüssiger Luft


Birgt kryogene Energiespeicherung Potenziale für Energiewende?

In der Nähe von Manchester wird eben die größte kryogene Speicheranlage der Welt gebaut. Bei dieser Form der Energiespeicherung wird Energie in verflüssigten Gasen (etwa Luft) zwischengespeichert. Liquid Air Energy Storage (LAES)-Einrichtungen bergen den Vorteil, dass sie überall schnell errichtet werden können, lange Lebensdauer energyload-logohaben und auf üblichen Industriekomponenten basieren. Das meldet das Portal energyload unter Berufung auf die BBC und den Linde-Konzern. weiterlesen…

Unterwasser-Ballons speichern Windenergie

Test im Bodensee

University of Nottingham logoAm Meeresboden verankerte Ballons könnten genutzt werden, um überschüssige Energie von Offshore-Windfarmen für späteren Bedarf zu speichern. An windarmen Tagen könnten die Druckluft-Depots nach Bedarf angezapft werden, um die Turbinen in Bewegung zu setzen. Dies ging bereits 2012 aus Forschungsarbeiten von Wissenschaftlern der Universität von Nottingham hervor. Jetzt wird die Idee im Bodensee ausprobiert. weiterlesen…

Alte Akkus haben’s in sich


Studie: Alte Akkus bergen gewaltiges Speicherpotenzial

BEE - logoIn einem alten Akku steckt noch eine Menge Saft: Wenn aus einem Elektroauto nach fünf bis sieben Jahren ein Akku-Tausch nötig wird, fasst die alte Batterie noch gut 70-80% ihrer ursprünglichen Leistung. Zu wenig, um in einem Tesla S oder BMW i3 weiter Dienst zu tun, zu viel, um zum alten Eisen zu gehören: Nach einer Studie von Bundesverband Erneuerbare Energie e.V. (BEE) und Deutsche Messe AG (Hannover) können diese alten Lithium-Ionen-Akkus im Jahr 2025 mit 25 Gigawattstunden (GWh) etwa genauso viel Strom zur Verfügung stellen wie die Hälfte aller deutschen Pumpspeicher-Kraftwerke. Voraussetzung: Der Markt für Elektromobilität muss in Deutschland endlich in Schwung kommen. weiterlesen…

Stromwende mit Rückenwind


Forschungsstelle für Energiewirtschaft: 2035 bis zu 85 % EE-Anteil im Stromsektor – “Ausbau auf der Überholspur”

Windgeneratoren und Strommasten bei Pfalzfeld, Hunsrück - Foto © Gerhard Hofmann, Agentur Zukunft_20150626Die Übertragungsnetzbetreiber, die jährlich mit der Bundesnetzagentur den Netzentwicklungsplan (NEP) erstellen, orientieren sich für ihre Ausbauszenarien an den politischen Zielen zum EE-Anteil sowie dem Bruttostromverbrauch. Die Ziele laut Koalitionsvertrag stimmen demnach nicht mit dem EEG 2014 überein. weiterlesen…

Lichtblick: Deutschland vor Batteriespeicher-Boom

Neuer digitaler Energiemarkt

Deutschlands Bürger haben die Energiewende in ihre Zukunftsplanung integriert. Mehr als jeder Dritte (37 Prozent) hält es für wahrscheinlich, dass 2030 in der Immobilie, in der er wohnt, ein Teil des benötigten Stromes selbst erzeugt wird. Fast genauso viele (31 Prozent) glauben, dass der vor Ort erzeugte Strom dann in einer Batterie gespeichert wird. 28 Prozent können sich sogar vorstellen, dass dieser Strom im Rahmen eines virtuellen Kraftwerks gehandelt werden könnte. weiterlesen…