Größtes Energiewende-Projekt Norddeutschlands startet

Norddeutsches RealLabor (NRL) mit 50 Partnern

Das Competence Center für Erneuerbare Energien und EnergieEffizienz (CC4E) der HAW Hamburg erprobt zusammen mit 50 Partnern aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik in den kommenden fünf Jahren die ganzheitliche Transformation des Energiesystems, um den Weg zu einer schnellen Dekarbonisierung aller Sektoren zu demonstrieren. Das länderübergreifende Verbundprojekt Norddeutsches Reallabor (NRL) war im April mit Multiplikatoren aus Wissenschaft und Politik gestartet. Ziel ist es, den nächsten großen Schritt zur Klimaneutralität über alle Sektoren hinweg zu entwickeln. (Foto: Energie-Campus des CC4E – © CC4E HAW Hamburg) weiterlesen…

Klima- und Energiepartnerschaft zwischen den USA und Deutschland

Deutschland und die USA wollen künftig wieder enger zusammenarbeiten

Weißes Haus, Washington - Foto © Gerhard Hofmann für SolarifyDas beschlossen Bundeskanzlerin Angela Merkel und US-Präsident Joe Biden bei einem Treffen im Weißen Haus in Washington. Sie unterzeichneten laut einer Medienmitteilung eine „Washingtoner Erklärung“, die vor allem die gemeinsamen Werte beider Länder unterstreicht. Zudem wurde eine Klima- und Energiepartnerschaft zwischen den USA und Deutschland ins Leben gerufen, bei der in allgemeiner Form ein Bekenntnis zum Kampf gegen den Klimawandel abgegeben wird. Der Vorsitz der Klima- und Energiepartnerschaft wird gemeinsam vom Sondergesandten des Präsidenten für das Klima und der Ministerin für Energie – von US-Seite – sowie von BMWi und BMU geführt, wobei das US-Außenministerium, das Auswärtige Amt und andere Ministerien oder Dienststellen in geeigneter Weise beteiligt werden sollen. weiterlesen…

Bergpanorama mit Windrad unerwünscht

Forschende des KIT beziffern Energiesystemkosten bei Ausbaustopps für Windenergie in schönen Landschaften

Ob Alpenvorland, Mittelgebirge oder Meeresküste – in den schönsten Landschaften Deutschlands stößt der Windkraftausbau häufig auf Ablehnung. Was genau das für die Energiewende bedeutet, das haben Forschende des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) gemeinsam mit Partnern aus Großbritannien und Dänemark untersucht. In der Fachzeitschrift Patterns (DOI: 10.1016/j.patter.2021.100301) rechnen sie vor, dass die Kosten für eine Kilowattstunde bis sieben Cent sowie die CO2-Emissionen bis 200 Gramm steigen könnten. weiterlesen…

„Die Jahre, auf die es ankommt“

Klima Union: Energiewende bis 2030 zum Nulltarif und nebenbei das Klima retten

Mit der 25-seitigen Argumentationshilfe „Die Jahre, auf die es ankommt“ wollen Unionspolitiker das Thema Klimaschutz und Energiewende in den eigenen Reihen voranbringen. Die Klima Union will Deutschland zum ersten klimaneutralen Industrieland mit 100 Prozent Erneuerbaren machen, wobei Strom und Heizen für alle billiger werden soll, wie Sandra Enkhardt am 28.06.2021 im pv magazine ausführt. (Titel: Die Jahre, auf die es ankommt – © Klima Union) weiterlesen…

Energiewende jetzt voranbringen

BEE stellt Handlungsempfehlungen für die Legislaturperiode 2021-2025 vor

Der Bundesverband Erneuerbare Energie e.V. (BEE) stellt seine Vorschläge für die Legislaturperiode 2021-2025 vor: Im Forderungspapier „Energiewende jetzt voranbringen – Welchen Weg Deutschland in eine zukunftsfähige Energieversorgung einschlagen muss“ beschreibt er die sechs zentralen Handlungsfelder für den Zukunftsstandort Deutschland. (Titel: Energiewende jetzt voranbringen – © BEE e.V.) weiterlesen…

CINES: Sieben Empfehlungen zum Gelingen der Energiewende

Fraunhofer mit konkreten Vorschlägen

Die verschärften europäischen Klimaschutzziele und das neue deutsche Klimaschutzgesetz sind sehr ambitioniert und erfordern drastische Sofortmaßnahmen. Dazu hat das Fraunhofer Cluster of Excellence Integrated Energy Systems (CINES) sieben Empfehlungen für ein Gelingen der Energiewende erarbeitet. Diese wurden am 23.06.2021 im Rahmen einer Web-Session vorgestellt. weiterlesen…

Bundesrechnungshof kritisiert Energiewende

Kontroverse über Energiepolitik im Wirtschaftsausschuss

Der Wirtschaftsausschuss hat am 23.06.2021 in seiner voraussichtlich letzten Sitzung in dieser Legislaturperiode über die Ausrichtung der Energiepolitik diskutiert. Anlass lieferte – so der parlamentseigene Pressedienst heute im bundestag – ein Besuch von Bundesrechnungshofspräsident Kay Scheller. Dieser bekräftigte die Kritik seines Hauses an der Organisation der Energiewende. Der Transformationsprozess werde weiter unzureichend gesteuert, eine gesicherte Stromversorgung sei zunehmend fraglich, sagte Scheller. Vor allem aber fehle ein durchgängiges Monitoring als Basis für Maßnahmen. Der Bundesrechnungshof empfiehlt darüber hinaus eine Reform des Preissystems. weiterlesen…

Wie fair ist die Energiewende?

Verteilungswirkungen in der deutschen Energie- und Klimapolitik

Das ifo Institut hat die aktuelle Ausgabe seines Schnelldienstes (74, Nr. 06) Untersuchungen über die Auswirkungen und Verteilungseffekte der Energiewende gewidmet. Laut Handelsblatt kritisiert die 1949 gegründete Münchner Einrichtung das neue Klimaschutzgesetz „scharf“ als „teure Wachstumsbremse“. Zudem hätten CO2-Effizienzstandards ebenso wie Subventionen und Fahrverbote problematische Verteilungswirkungen. Durch CO2-Preise eingenommenes Geld sollte auf jeden Fall in Form von Pro-Kopf-Ausschüttung zur Entlastung einkommensschwacher Haushalte verwendet werden. weiterlesen…

Höherer Spritpreis mit Rückerstattung pro Kopf

MCC: Fairste Form von Klimaschutz im Verkehr

Die Inflation an der Zapfsäule erregt im Wahljahr die Gemüter in Deutschland: Muss die Klimapolitik im Verkehr wirklich zu immer höheren Steuern auf den Spritpreis führen, oder gibt es sozialverträglichere Mittel? In der Diskussion und zum Teil schon umgesetzt sind ja auch strengere Kraftstoff-Effizienz-Standards für Autobauer, Bonus- und Malus-Zahlungen, Kaufprämien für E-Mobile sowie Fahrverbote. Eine Untersuchung aus dem MCC-Berlin berechnet für 156.000 repräsentativ ausgewählte Haushalte präzise die Kosten. weiterlesen…

Wie formbar ist das Energiesystem?

Vortrag von Jürgen Renn im Rahmen einer ESYS-Konferenz

Das virtuelle Treffen diskutierte am 17.06.2021 ein Papier mit zehn Empfehlungen an die neue Bundesregierung und den neuen Bundestag. Jürgen Renn, Direktor am Berliner Max-Planck-Instut für Wissenschaftsgeschichte und Mitglied im Direktorium des Projekts „Energiesysteme der Zukunft“ der Akademie der Technikwissenschaften acatech: „Das Papier an dem wir arbeiten, ist ein Papier im Fluss. Es geht dabei um die Formbarkeit des Energiesystems, gerade auch vor dem Hintergrund historischer Erfahrungen und Pfadabhängigkeiten.“ (Foto: Pferdefuhrwerk mit Ölfässern um 1890 – aus U-Bahnstation in Baku, mit freundlicher Genehmigung © Benjamin Steininger, MPIWG) weiterlesen…