Deutschland und Frankreich als Motor der Energiewende

Altmaier trifft französische Umweltministerin Batho

Bundesumweltminister Peter Altmaier und die französische Umweltministerin Delphine Batho haben sich getroffen, um die deutsch-französische Zusammenarbeit zum Motor der europäischen Energiewende zu machen. Frankreich will im Zuge seiner beschlossenen Energiewende („transition énergétique“) den Anteil der erneuerbaren Energien an seiner Stromversorgung bis zum Jahr 2020 auf 23 Prozent ausbauen und den Anteil der Kernenergie von derzeit 75 Prozent auf 50 Prozent senken. Deutschland wird den Anteil der Kernenergie von 25 Prozent auf Null reduzieren – die Anstrengungen seien also sehr vergleichbar. weiterlesen…

Edenhofer berät Forschungsforum Energiewende

In Arbeitsgruppe Ökonomie berufen

Aus einer Pressemitteilung des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK): „Ottmar Edenhofer, Chefökonom und Forschungsbereichsleiter am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung und Direktor des Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change (MCC), ist  in die Arbeitsgruppe Ökonomie des Forschungsforum Energiewende berufen worden, welche  die politischen Maßnahmen der Energiewende wissenschaftlich begleiten soll. Die interdisziplinäre Initiative geht zurück auf die Deutsche Akademie der Technikwissenschaften (acatech), die Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina und die Union der deutschen Akademien der Wissenschaften, und war vom BMBF ins Leben gerufen worden. weiterlesen…

IWES: Jürgen Schmid gestorben

Prof. Dr. Jürgen Schmid plötzlich und unerwartet gestorben

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Fraunhofer IWES trauern um ihren langjährigen Institutsleiter Prof. Dr. Jürgen Schmid. Plötzlich und unerwartet starb er in der Nacht zum 06.05.2013 im Alter von 68 Jahren an Herzversagen. Jürgen Schmid zählte zu den Pionieren und führenden Experten auf dem Gebiet der Erneuerbaren Energien.
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Sechs Herausforderungen für die E-Wende

Manfred Fischdick in Green Wiwo

In der öffentlichen Diskussion wird die Energiewende in Deutschland häufig mit dem Ausbau erneuerbarer Energien und deren Integration in die bestehende Stromversorgung gleichgesetzt. In der Realität umfasst die Energiewende in Deutschland aber neben der technologischen Herausforderung ein Bündel von sechs weiteren zentralen Herausforderungen. Erst, wenn alle Herausforderung gemeinsam angegangen und geplant werden, kann die Energiewende in Deutschland wirklich gelingen – schreibt Wuppertal-Vize Manfred Fischedick in Green Wiwo. weiterlesen…

Energierevolution in Kuba

Vorbild für Deutschland?

Nahezu unbemerkt von der Öffentlichkeit, aber auch von den Energiefachleuten in Deutschland, vollzog sich in Kuba eine Ener­gierevolution („revolución energética“), die in manchen Aspekten weiter reicht als die Ener­giewende in Deutschland. Im Jahre 2005 rief Kubas Präsident Fidel Castro die „revolución energética“ aus, die weitreichende Maßnah­men umfasste: 2,5 Millionen Kühlschränke wurden durch ein staatliches Programm gegen effizientere Kühlgeräte ausgetauscht. Auch die Umstellung von Glühlampen auf Kompakt-Leuchtstofflampen wurde im Ver­gleich zu Deutschland und der EU bereits um 5 Jahre früher – und zwar vollständig vorge­nommen. weiterlesen…

Studie: E-Wende verfehlt Ziele

Energieverbrauch: Wesentliche Ziele der Energiewende werden bis 2023 nicht erreicht

Die Energiewende wird nach Experteneinschätzung nicht zu dem erwünschten geringeren Energieverbrauch führen. Das ergab eine Studie des Kompetenzzentrums Öffentliche Wirtschaft, Infrastruktur und Daseinsvorsorge e.V. an der Universität Leipzig und der Berliner Strategieberatung SNPC GmbH. Experten aus Wirtschaft, Politik, Verwaltung und Wissenschaft waren aufgerufen, gemeinsam ein realistisches Zukunftsbild zum Thema Energiewende und ihren Auswirkungen zu entwerfen. Dabei zeigte sich, dass der Energiebedarf bis 2023 nicht im erwarteten Maße abnehmen wird.
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BMU: Klimaschutz- und Energiewendeprogramme werden weiter gefördert

Verhandlungen über Finanzmittel abgeschlossen

Die Verhandlungen über die Finanzmittelausstattung der einzelnen Programme des Energie- und Klimafonds (EKF) für das Jahr 2013 sind abgeschlossen. Die weitere Finanzierung der laufenden Programme des Bundesumweltministeriums werde hierdurch  in diesem Jahr ermöglicht. Somit könne ein Förderstopp vermieden werden. Das teilte das BMU auf seiner Homepage mit. weiterlesen…

SPD will eigenes Energieministerium

Sigmar Gabriel: „Neustart in die Energiewende“

Die SPD hat bei ihrem außerordentlichen Bundesparteitag am 16.04.2013 in Augsburg einstimmig ihr sogenanntes Regierungsprogramm für die Bundestagswahl am 22.09.2013 verabschiedet. Erstmals beschreibt darin ein eigenes Kapitel die Energiewende. Der Parteivorsitzende Sigmar Gabriel sagte, die SPD wolle für einen Neustart in der Energiewende sorgen. Das Kompetenzgerangel in der Energiepolitik will die Partei durch die Einrichtung eines Energieministeriums beenden. Zuständigkeiten für erneuerbare Energien, Netzausbau und Speicher sollen dortzusammengefasst werden. weiterlesen…

„Kraftwerk der Zukunft“ kommt aus NRW

170 Experten bei Jahrestagung des Netzwerks Kraftwerkstechnik in Berlin

Eine intelligente Kraftwerkstechnik ist eine wesentliche Voraussetzung, die Energiewende zum Erfolg zu führen. So lautete der Tenor der Jahrestagung des Netzwerks Kraftwerkstechnik der EnergieAgentur.NRW in der NRW-Landesvertretung am 16.04.2013 in Berlin. Rund 170 Gäste beteiligten sich unter dem Titel „Erneuerbare Energien, Kraftwerke der Zukunft und neue Speicher: Zuviel für die Netze?“ an der Diskussion über die Bedeutung der Kraftwerke auf dem Weg ins post-fossile Zeitalter. weiterlesen…

Österreich: Energiezukauf bald nicht mehr erschwinglich

„17,2 Milliarden für Energiezukauf sind zu viel!“

Seit Jahren warne der Bundesverband Photovoltaic Austria (PVA) vor den aus dem Ruder laufenden Kosten für Energiezukauf. Hans Kronberger, Präsident der PVA: „Das fossile Energiesystem ist volkswirtschaftlich auf Dauer nicht vertretbar. Die galoppierenden Kosten für die Energiebeschaffung schlagen schon längst auf die soziale Infrastruktur der Industrieländer durch“. Als ein sichtbares Zeichen dafür müssten die Zahlen gewertet werden, die jüngst vom Statistischen Amt der Europäischen Union (kurz Eurostat) bekannt gegeben wurde. Demnach hätten sich die Ausgaben für Energiezukauf von 2009 bis 2012 fast verdoppelt. 2009 habe Österreich 9,8 Milliarden Euro für Energiezukauf ausgegeben. 2012 wären es bereits 17,2 Milliarden Euro gewesen. Schuld daran seien in erster Linie die gestiegenen Ölpreise. Kronberger: „Nur eine systematische Energiewende in allen Bereichen, bei der der heimischen Aufbringung aus erneuerbaren Quellen der Vorzug eingeräumt werden muss, kann den Devisenabfluss stoppen.“ weiterlesen…