RWE verbrennt gefährliche Abfallstoffe

Giftige Schadstoffe entweichen fast ungehindert

In den Kraftwerken Nordrhein-Westfalens wird nicht nur Kohle verbrannt, wie Manuel Först in energiezukunft berichtete. Auch Klärschlamm und Produktionsrückstände aller Art werden zur Energiegewinnung eingesetzt, die in der Mehrzahl als gefährlich einzustufen sind und zu noch höheren Schadstoffemissionen bei tragen. „Umweltdumping“ nennt Oliver Krischer, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der Grünen im Bundestag, die billige Entsorgung von Abfallstoffen wie Klärschlamm, Altöl, Lösemittel und Raffinerierückständen in Kohlekraftwerken. Billig sowohl für Kommunen und die Industrie, die solche Abfallstoffe sonst teuer entsorgen müssten, als auch für RWE, die weniger Kohle abbauen müssen und für die Abfallstoffe keine CO2-Zertifikate benötigen. weiterlesen…