Globale Versicherung gegen Klimaschäden

RNE: Deutschland als Befürworter

Eine der großen Fragen der nächsten Klimaverhandlung bis zur COP21 wird sein, wie Entwicklungsländer in ihren Bemühungen unterstützt werden können, sich an den Klimawandel anzupassen. Seit Jahren sind dabei Versicherungen im Gespräch, die den betroffenen Menschen in diesen Ländern helfen sollen. Deutschland macht dies zum Thema des nächsten G7-Treffens in Elmau und stellt Geld für eine Anschubfinanzierung bereit. weiterlesen…

Klimawandel bedroht Frieden und Stabilität

Neue G7-Klimastudie: „Klimawandel gemeinsam bekämpfen“

Engpässe bei Nahrungsmitteln und fehlender Zugang zu Wasser können zu Flüchtlingsströmen und Gewaltausbrüchen führen – zu diesem Schluss kommt eine Klimastudie, die im Auftrag der G7-Staaten erstellt und am 14.04.2015 übergeben wurde. Der Klimawandel sei eine Herausforderung für Frieden und Stabilität, ist Außenminister Frank-Walter Steinmeier überzeugt, so eine Mitteilung der Bundesregierung.
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172 Länder machten Licht aus

Earth Hour 2015:Weltweit gegen den Klimawandel

Jeweils um 20:30 Uhr Ortszeit gingen bei der neunten WWF Earth Hour am 29.03.2015  überall auf der Welt die Lichter aus – wie der World Wide Fund For Nature („Welt-Naturstiftung“- WWF) meldet. Von den Malediven bis nach Madagaskar, auf allen Kontinenten, in 7000 Städten in fast allen Ländern der Erde. Berühmte Baudenkmäler wie die Christus-Statue in Rio oder der Eifelturm versanken im Dunklen, auch 40 UNESCO Weltkulturerbestätten wie die Akropolis in Athen oder das Edinburgh Castle in Schottland. Und die Menschen gingen auf die Straßen, um ein Zeichen gegen den Klimawandel zu setzen, nachhaltige Klimapolitik zu fordern, um für ihre Klimaschutzprojekte zu werben. Es waren 2015 so viele wie nie zuvor. weiterlesen…

Klima – Wandel im Gipfeljahr 2015

Am 18.03.2015 thematisierte das Symposium „Klima – Wandel im Gipfeljahr 2015 – Für ein Zusammenspiel von Wissenschaft, Politik und Gesellschaft“ die Weltklimakonferenz in Paris, auf der im Dezember ein neues UN-Klimaabkommen verabschiedet werden soll. Das Symposium war Prof. Dr. Dr. h. c. mult. Hartmut Graßl gewidmet, der an diesem Tag seinen 75. Geburtstag feierte. Das Symposium wurde von der Vereinigung Deutscher Wissenschaftler (VDW), dem Max-Planck-Institut für Meteorologie (MPI-M) und dem Wissenschaftlichen Beirat der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen (WBGU) ausgerichtet. weiterlesen…

Golfstrom verliert an Kraft

Golfstromsystem verliert an Kraft – Klimawandel im Verdacht

Wie eine gewaltige Umwälzpumpe transportieren Strömungen des Atlantiks warmes Wasser in den Norden und kaltes Wasser in den Süden. Teil dieses Strömungssystems ist auch der Golfstrom, der für das meist milde Klima im Nordwesten Europas sorgt. Jetzt haben Forscher des PIK-Potsdam Belege dafür entdeckt, dass diese riesige Meeresströmung schwächer wird. Beobachtungen weisen darauf hin, dass die Umwälzung in den letzten Jahrzehnten langsamer war als jemals zuvor im vergangenen Jahrhundert, wahrscheinlich sogar im vergangenen Jahrtausend. Zu dieser Abschwächung hat offenbar die zunehmende Eisschmelze auf Grönland beigetragen, die durch den mensch-gemachten Klimawandel verursacht wird. Eine weitere Verlangsamung der Strömung könnte nicht nur Folgen haben für marine Ökosysteme, sondern auch für den Meeresspiegel und das Wetter in den USA und Europa. weiterlesen…

Naomi Klein: Die Entscheidung – Kapitalismus vs. Klima

„Die Klimakatastrophe kann die Welt zum Besseren ändern.“

JETZT ODER NICHTS – der provokante Gesellschaftsentwurf der international bekannten Bestsellerautorin Naomi Klein („NoLogo“ und „Die Schock-Strategie“). „Naomi Klein befasst sich in ihrer unbestechlichen, leidenschaftlichen und akribischen Art mit den größten und drängendsten Fragen unserer Zeit. Ihr Werk hat die Spielregeln der Debatte verändert. Für mich zählt sie zu den inspirierendsten politischen Vordenkern der Welt von heute,“ sagt Arundhati Roy über das Buch. weiterlesen…

Klimawandel und Tiefsee-Kohlenstoff

Gelöster organischer Kohlenstoff der Tiefsee reaktiver als angenommen -Tiefsee-Mikroben verarbeiten gelöste organische Stoffe nur ineffizient, weil Moleküle verdünnt vorliegen

Die Tiefsee als gigantischer Kohlenstoffspeicher spielt eine entscheidende Rolle beim Klimawandel. Experimente zur Verfügbarkeit von gelöstem organischem Material im Tiefenwasser des Atlantiks haben jetzt gezeigt, dass Tiefwassermikroben durchaus in der Lage sind, dieses organische Material zu nutzen – allerdings aufgrund der großen Verdünnung nicht effizient. Ein internationales ForscherInnenteam unter Leitung von Gerhard Herndl von der Universität Wien publiziert dazu in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift „Science„. weiterlesen…

„El Niño“ korrekt vorhergesagt

Klimaphänomen „El Niño“ ein Jahr im Voraus angekündigt

Das aktuelle Wetterphänomen „El Niño“ ist einer gemeinsamen Pressemitteilung der Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU) und des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) zufolge von einem Team aus deutschen und israelischen Wissenschaftlern über ein Jahr im Voraus angekündigt worden – so früh wie nie zuvor – und zeitlich korrekt. Dieser Durchbruch in der Vorhersage des wichtigsten natürlichen Klimaphänomens gelang mit Hilfe eines neuen Algorithmus, der auf einer Netzwerk-Analyse der Lufttemperaturen im  Pazifikraum beruht. Solche langfristigen Vorhersagen können Bauern in Brasilien, Australien oder Indien helfen, sich vorzubereiten und die Aussaat entsprechend anzupassen. weiterlesen…

Hitze-Extreme der vergangenen Jahre erst der Anfang

PIK-Potsdam: Verringerte Sturmaktivität im Sommer verstärkt Hitzewellen

Stürmisches Wetter hat in großen Teilen Europas, der USA und Russlands in den vergangenen Jahrzehnten im Sommer abgenommen – aber das ist keine gute Nachricht. Denn die Abschwächung von starken Winden, die in Verbindung stehen mit dem Jetstream und mit bestimmten Wetterlagen, verlängert die Dauer von Hitzewellen und verstärkt sie damit auch. Dies kann zu Hitze-Extremen führen wie 2010 in Russland, wo Missernten auftraten und Waldbrände wüteten. Das zeigt eine jetzt in der hoch renommierten Fachzeitschrift Science erschienene Studie eines Team von Wissenschaftlern des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung. Sie bringen ihre Entdeckung mit Veränderungen in der Arktis in Verbindung, die von der mensch-gemachten globalen Erwärmung verursacht werden. weiterlesen…

Das folgenreiche Ende des Dauerfrosts

Noch ein G7-Ausblick: Globaler Klimaschutz

Wenn sich die Erde weiter erwärmt und, wie beispielsweise in Sibirien, der sogenannte Permafrostboden taut, hat das weitreichende Folgen für Landschaft, Ökologie und Wirtschaft. Kanzlerin Merkel drängt auf ein verbindliches Abkommen, um die globale Klimaerwärmung zu begrenzen.  Für Deutschlands G7-Vorsitz hat daher ihren verstärkten persönlichen Einsatz für den Klimaschutz angekündigt – so eine Mitteilung aus dem Bundespresseamt. Es müsse endlich gelingen, neue verbindliche Vereinbarungen zu beschließen. weiterlesen…