RNE: EU-Emissionshandel soll repariert werden…

…aber erst in ein paar Jahren

Kalifornien, Québec, Kasachstan, China, die EU sowieso: Immer mehr Staaten haben Systeme zum Emissionshandel, um dadurch den Ausstoß ihrer Treibhausgase zu senken. In der EU wird seit Jahren um eine Reform gerungen, weil die Preise für das Recht, Klimagase zu emittieren, im Keller sind. Das EU-Parlament schlägt jetzt eine Strukturreform vor, die Ende 2018 in Kraft treten soll. Eine Analyse des Rates für Nachhaltige Entwicklung (RNE). weiterlesen…

ICAP: Emissionshandel weltweit im Aufwind

 Neuer ICAP-Report beschreibt Erfolgsgeschichte

10 Jahre nach dem Start des weltweit ersten Emissionshandelssystems in der Europäischen Union existieren mittlerweile 17 unterschiedliche Systeme auf vier Kontinenten. Diese Regionen machen insgesamt 40 % des weltweiten Bruttoinlandsprodukts (BIP) aus. Asien entwickelt sich zum neuen Zentrum des Emissionshandels: im Januar hat Südkorea ein nationales Emissionshandelssystem eingeführt; auch in China ist bereits für 2016 ein nationales EHS geplant. Der neue ICAP Status Report 2015. weiterlesen…

DWD: Klimaveränderung für die kommenden 100 Jahre unumkehrbar

Neue Stadtklimasimulation unterstützt Städte bei der Klimaanpassung

Die Klimaveränderung hin zu höheren Temperaturen ist zumindest für die kommenden 100 Jahre unumkehrbar. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) unterstützt deshalb ab sofort die rund 2000 kleinen und mittelgroßen Städte in Deutschland mit Stadtklimasimulationen zur effizienten Anpassung an den Klimawandel. weiterlesen…

Klimawandel vom Satelliten aus

Wissenschaftlerin der TU Darmstadt erforscht Meeresspiegelveränderungen

Seit 1993 steigt der Meeresspiegel durchschnittlich um 3,1 Millimeter pro Jahr. Langzeitmessungen seit Anfang des 20. Jahrhunderts belegen zudem eine deutliche Beschleunigung des Anstiegs. Überflutungen und Landverluste sind nur einige der gravierenden Folgen. Die Geodätin Luciana Fenoglio-Marc von der TU Darmstadt erforscht die Veränderung des Meeresspiegels und deren Ursachen mithilfe von Satellitenmessdaten und legt in ihrer Habilitationsschrift Ergebnisse vor. weiterlesen…

Neuer Streit um Klimadaten

Focus: Verschwörungstheorie

Das Nachrichtenmagazin Focus schreibt in seiner neuesten Ausgabe: „Neuer Klimaskandal – Nasa soll bei Erderwärmung Daten gefälscht haben“ – im folgenden Artikel heißt es dann: „Laut neuesten Verschwörungstheorien soll die Nasa Klimadaten gefälscht und so eine Erwärmung belegt haben, die es gar nicht gibt. Tatsächlich scheinen deutliche Unterschiede zwischen gemessenen und veröffentlichten Daten zu bestehen.“ Solarify dazu: Eine eher simple Art der Auflagensteigerung. weiterlesen…

Fossil-Freak Lomborg von Klimaleugner finanziert

DESMOGBLOG-Exklusiv: „Geier“ Paul Singer als Mega-Spender enthüllt

Der US-Milliardär Paul Singer, so genannter „Geierkapitalist“ und wichtiger Unterstützer der Republikaner, ist wesentlicher Geldgeber für die Denkfabrik des Klimawissenschafts-Kritikers und Befürworters fossiler Brennstoffe, Bjørn Lomborg. Das hat der amerikanische Blog DeSmogBlog herausgefunden.
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GB: Auslaufmodell Kohle?

Großbritannien beendet ungefilterte Kohleverstromung

„Ein energiepolitisches Erdbeben“ und „Energiewende der anderen Art“ nannte es die Süddeutsche Zeitung vom 13.02.2015: Als erstes Industrieland kündigt Großbritannien den Ausstieg aus der Stromproduktion mittels Kohle an. Die Koalitionäre Cameron (Tories) und Clegg (Liberale) sowie Labourchef Miliband versprachen in einem gemeinsam unterschriebenen Papier, „eine starke rechtsverbindliche Zusage, den globalen Temperaturanstieg auf unter 2 °C zu begrenzen, sich auf Kohlenstoffbudgets zu einigen, und den Übergang zu einer wettbewerbsfähigen, energieeffizienten und kohlenstoffarmen Wirtschaft dadurch zu beschleunigen, dass die ungefilterte (ohne CCS, bzw. CCU) Stromerzeugung mittels Kohle beendet wird“. weiterlesen…

Reich der Mitte plant grün

China sagt Kohle Kampf an und setzt auf erneuerbare Energien

In vielen chinesischen Städten herrschen nahezu apokalyptische Verhältnisse. Das setzt die Staatsführung enorm unter Druck – und zwingt sie, die Energieerzeugung zu überdenken. Denn der Machterhalt der regierenden Kommunisten hängt vom Volk ab. Und es ist vor allem die Stromerzeugung aus Kohle, die den Menschen die Luft zum Atmen nimmt. Präsident Xi Jinping, Herrscher über 1,37 Milliarden Menschen, muss handeln – und setzt auf die Energiewende „made in China“. Ein Beitrag aus dem neuen greenpeace magazin. weiterlesen…

Erster globaler Divestment-Tag

Aufruf: Nicht mehr in „unburnable carbon“ investieren!

Am 13. und 14.02.2015 hat die Nichtregierungsorganisation 350.org zum ersten globalen Divestment-Tag aufgerufen. „Divestment“ bedeutet das Gegenteil von „Investment“: Unternehmen und Finanziers werden aufgefordert, nicht mehr in Firmen zu investieren, die mit fossilen Energien Geld verdienen, denn 350.org weist darauf hin, „dass fossile Brennstoffe, wie z.B. Kohle, in die Geschichtsbücher gehören und die Zukunft in den erneuerbaren Energiequellen liegt“. weiterlesen…

Carbon Divestment: Mittel gegen Erderwärmung und die nächste Finanzblase

Global Carbon Divestment Day – oder was wir gegen den Klimawandel tun können
Mit freundlicher Genehmigung von Reinhard Bütikofer

Man muss kein Mathematiker sein, um die ökonomische Dramatik zu verstehen, die sich in den folgenden Zahlen ausdrückt: Wenn die Menschheit die Erderwärmung auf +2 Grad Celsius begrenzen will, dürfen bis 2050 nur noch 565 Milliarden Tonnen CO2 ausgestoßen werden. Das heißt, ein Großteil der fossilen Reserven müssen als „unburnable carbons“ im Boden bleiben. Und: Investitionen in fossile Konzerne müssen unterbleiben: Divestment statt Investment. weiterlesen…