Klimaforschung: Analyse von Wahrscheinlichkeiten


Abrupte Veränderungen entdecken – ob bei Ozeanwärme oder Finanzmärkten

Ein verlässlicher Nachweis abrupter Veränderungen wie eine Talfahrt von Aktienwerten oder die Erwärmung des Pazifiks während eines El Niño ist zwar wertvoll, aber die meisten Analysen berücksichtigen die Unsicherheiten in den Daten nicht. Plötzliche Veränderungen zu identifizieren und die zugrundeliegenden Unsicherheiten dabei zu erkennen, ist die Herausforderung. Auch wenn es eine Reihe von Methoden zur Erkennung von Wechselpunkten gibt, stellen Wissenschaftler vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) nun zum ersten Mal einen Ansatz vor, der die Unsicherheiten in Zeitreihen akkurat wiedergibt und somit eine robustere Analyse bietet. weiterlesen…

Fast 9 Mrd. t mehr CO2 durch El Niño


Verstärkte Freisetzung erstmalig mit Satellitendaten quantifiziert – dürre-geschwächte Vegetation nahm weniger CO2 auf

Das Klimaphänomen El Niño sucht durchschnittlich alle vier Jahre den Pazifik heim. Dann wird die ohnehin schon ansteigende Menge an Treibhausgasen wie CO2 in der Atmosphäre zusätzlich erhöht. Wissenschaftler ermittelten nun laut einer gemeinsamen Pressemeldung der Max-Planck-Institute für Chemie und für Biogeochemie anhand von Satellitendaten und Bodenmessstationen, dass in den Jahren 2015/2016 durch den El Niño-Effekt 8,8 Mrd. t CO2 zusätzlich in die Atmosphäre gelangten. weiterlesen…

Juli – heißester Monat der Geschichte

Wissenschaftlern der amerikanischen National Oceanic and Atmospheric Administration (NOAA) und des Britischen Wetterdienstes zufolge war der Juli 2015 der heißeste Monat seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. Die weltweite Durchschnitts-Temperatur lag in diesem Monat bei 16,6 ° C (61,9 ° F), 0,08 Grad höher als der Rekord vom Juli 1998 – das meldete das in Partnerschaft mit der UNEP herausgegebene Webportal der 2007 gegründeten Londoner Climate Action, gefolgt von der britischen BBC. weiterlesen…

Klimawandel droht mit Super-El Niños

El Niño, ein Klimaphänomen mit einer alle zwei bis sieben Jahre wiederkehrenden Erwärmung des tropischen Pazifiks, wirkt sich weltweit auf das Klima aus. Einer Studie von Wissenschaftlern des GEOMAR Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung Kiel zufolge verstärkt die Klimaerwärmung besonders heftige El Niño-Ereignisse. In diesem Zusammenhang beobachten die Forscher auch die gegenwärtige Lage, die auf das Auftreten eines sehr starken El Niño-Ereignisses in der zweiten Jahreshälfte 2015 hindeutet. Ihre Studie erschien jetzt in der internationalen Fachzeitschrift Climatic Change. weiterlesen…

“El Niño” korrekt vorhergesagt

Das aktuelle Wetterphänomen „El Niño“ ist einer gemeinsamen Pressemitteilung der Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU) und des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) zufolge von einem Team aus deutschen und israelischen Wissenschaftlern über ein Jahr im Voraus angekündigt worden – so früh wie nie zuvor – und zeitlich korrekt. weiterlesen…