Massive Destabilisierung einer arktischen Eismasse


Forschungen zeigen Eis, das sich völlig neu verhält

In dieser immer wärmer werdenden Welt erwärmen sich einige Teile des Planeten viel schneller als andere. Durch die Erwärmung beginnen große Eisbrocken zu schmelzen und bewegen sich schnell, teilweise rutschen sie ins Meer, berichtete der Wissenschaftler von der St. Thomas University, Minnesota und Rom, im britischen Guardian am 26.09.2018. Diese Bewegung sei das Thema einer gerade in der Zeitschrift Science Direct veröffentlichten wissenschaftlichen Studie. weiterlesen…

Neuer Minus-Eis-Rekord aus der Arktis


Plus 6 statt minus 30 Grad Celsius

Wie der dänische (und auch für Grönland zuständige) Wetterdienst (DMI) vor kurzem meldete, ist das Meereis rund um den Nordpol Ende Februar auf einen neuen Rekordwert geschrumpft – und das in der arktisch-kalten Polarnacht. Die DMI-Messstation in Kap Morris Jesup ist die nördlichste Wetterstation der Welt an Land. Normalerweise liegt die Temperatur in dieser Jahreszeit weit unter dem Gefrierpunkt – bis minus 30 Grad. Am 21.02.1018 zeigte das Thermometer jedoch in die entgegengesetzte Richtung, die Station maß 24 Stunden lang Plus-Grade – auf sechs Grad stieg die Quecksilbersäule. weiterlesen…

Erschreckend: Plastik in der Arktis


Guardian: “Wie kam das dorthin?”

So weit nördlich war bisher noch kaum Plastik gesehen worden – vielleicht deshalb, weil das erkundete Gebiet bislang gar nicht zugänglich war: Polarforscher waren schockiert, als sie keine 1.600 Kilometer vom Nordpol entfernt auf Plastikabfall stießen. Bis vor kurzem sei die Gegend noch vollständig von Eis bedeckt gewesen, schreibt der britische Guardian. Inzwischen sei jedoch sehr viel Eis geschmolzen. weiterlesen…

Arktisches Meer erneut stark abgeschmolzen


Meereisminimum 2017

Gemeinsame Presseerklärung des Alfred-Wegener-Instituts, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI), der Universität Bremen und des Centrum für Erdsystemforschung und Nachhaltigkeit (CEN) der Universität Hamburg. In diesem September ist die Fläche des arktischen Meereises auf eine Größe von etwa 4,7 Millionen Quadratkilometern abgeschmolzen. Dies stellten Wissenschaftler des Alfred-Wegener-Instituts sowie der Universitäten Bremen und Hamburg fest. weiterlesen…

Pro t CO2 3 m2 arktischer Meereisverlust


Messungen zeigen Zusammenhang zwischen individuellem CO2-Ausstoß und Abschmelzen des arktischen Sommereises

mpimet logoFür jede Tonne Kohlendioxid, die ein Mensch irgendwo auf unserer Erde freisetzt, schwindet das sommerliche Meereis in der Arktis um drei Quadratmeter. Dies ist das Ergebnis einer Studie, die dirk-notz-foto-mpimet-mpg-deDirk Notz, Leiter einer Forschungsgruppe am Max-Planck-Institut für Meteorologie, und Julienne Stroeve, julienne-stroeve-foto-nsidc-orgForscherin am Amerikanischen National Snow and Ice Data Center, Anfang November in der Zeitschrift Science veröffentlicht haben. weiterlesen…

2016 erneut mit Temperaturrekord


Stellungnahme des Deutschen Klima-Konsortiums zum aktuellen globalen Temperaturtrend und den Weltklimaverhandlungen in Marrakesch

dkk_logoNach dem bisher wärmsten Jahr 2015 erreichte die globale Mitteltemperatur im Jahr 2016 erneut Rekordwerte, teilt das Deutsche Klima-Konsortium. Laut der amerikanischen Wetterbehörde NOAA zeigen die aktuell vorliegenden NOAA logo neuglobalen Messwerte für 2016 im Zeitraum Januar bis November eine Temperaturabweichung um 0,94 °C über dem entsprechenden Mittelwert der ersten elf Kalendermonate für das 20. Jahrhundert. weiterlesen…

Arktische Eisschmelze droht mit weltweit unkontrollierbarem Klimawandel


19 Kippschalter in der Region

arctic-council-sei-stockholm-resilience-centre-logos Arktiswissenschaftler warnen immer eindringlicher davor, dass eine zunehmend schnelle arktische Eisschmelze polare “Kippschalter” (Tipping Points) mit katastrophalen Folgen auslösen könne, weithin spürbar bis zum Indischen Ozean. Das immer schnellere Abschmelzen der Eiskappe in der Arktis führe dazu, dass 19 “Kipppunkte” in der Region ausgelöst würden, mit katastrophalen Konsequenzen auf der ganzen Welt, schreibt u.a. der Londoner Guardian. weiterlesen…

Arktiseis weiter dramatisch auf dem Rückzug


NASA-Animation: Wöchentliche Veränderung des arktischen Meereises

Kein Zweifel in der Arktis - die Eisberge vor Grönland nehmen ab - Foto © Gerhard Hofmann, Agentur ZukunftEin von der NASA veröffentlichtes Video zeigt drastisch, wie das Eis um den Nordpol zurückgeht, schreibt unter anderen die Neue Osnabrücker Zeitung. Das sogenannte Ewige Eis ist fast ganz verschwunden. Das arktische Meereis schrumpft nicht nur, es wird immer jünger und dünner. Eine Animation der NASA zeigt das Schmelzen des Meereises, das weltweit des Klima beeinflusst. Die Aufnahmen zeigen die Veränderungen von September 1984 bis September 2016. weiterlesen…

Deutschland übernimmt Verantwortung in Arktisforschung


Freier Zugang zu allen wissenschaftlichen Daten zum Schutz der Arktis

bmbf logoErstmalig sind am 28.09.2016 in Washington Vertreter der Forschungsressorts aus 22 Nationen zusammengekommen, um eine verstärkte Zusammenarbeit in der Arktisforschung zu verabreden. Laut Pressemitteilung des BMBF übernimmt Deutschland die Leitung von zwei internationalen Vorhaben zur langfristigen Datenerhebung und zum verbesserten Datenaustausch.
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