Eisbären sterben bis 2100 aus

Lebensgrundlage taut weg

Keine überraschende Nachricht: Die vielzitierten zweitgrößten Landraubtiere der Welt sind in Gefahr: Nach der aktuellen, in Nature Climate Change publizierten Prognose von kanadischen Forschern um Péter Molnár sterben die Eisbären in den kommenden 80 Jahren aus. Selbst ihre Fähigkeit, lange zu fasten, wird ihnen wenig helfen. Den Wissenschaftlern zufolge ist sie längst ausgereizt. Weil sie von der Jagd auf dem Packeis leben, taut ihnen buchstäblich die Lebensgrundlage weg. weiterlesen…

Arktisches „Eis-Management“ gegen den Klimawandel?

AWI: Neue Geo-Engineering-Idee könnte zwar Meereisschwund, nicht aber Erwärmung bremsen

Gemäß einer viel diskutierten Geo-Engineering-Idee könnten der Meereisrückgang und die globale Erwärmung gebremst werden, indem Millionen im Eis driftender, windgetriebener Pumpen die winterliche Eisbildung in der Arktis ankurbeln. Forscher des Alfred-Wegener Instituts, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) haben diesen Vorschlag erstmalig in einem komplexen Klimamodell getestet und ihre Ergebnisse jetzt in der Fachzeitschrift Earth’s Future veröffentlicht. Dabei kommen sie zu ernüchternden Ergebnissen: Zwar könnten eisfreie Sommer um einige Jahrzehnte hinausgezögert werden. Außerhalb der Arktis würde dieser massive Eingriff jedoch keine nennenswerte Abkühlung mit sich bringen. weiterlesen…