US-Regierung finanziert offiziell Geoengineering-Untersuchung

4 Millionen Dollar für “letzten Ausweg” vor Klimakatastrophe?

Die umstrittenen Praktiken des Geo-Engineering werden von vielen als “letzter Ausweg” angesehen, um die Menschheit vor der Klimakatastrophe zu retten. David Fahey, Forschungschef der National Oceanic and Atmospheric Administration (NOAA), sagte (laut John Fialka in einem von Science nachgedruckten Bericht aus E&E News) am 23.01.2020 , er habe vom Kongress 4 Millionen Dollar bewilligt bekommen, zwei Notfall- und kontroverse Methoden zur Kühlung der Erde zu untersuchen, falls die USA und andere Nationen die globalen Treibhausgasemissionen nicht reduzierten. weiterlesen…

Arktisches „Eis-Management“ gegen den Klimawandel?

AWI: Neue Geo-Engineering-Idee könnte zwar Meereisschwund, nicht aber Erwärmung bremsen

Gemäß einer viel diskutierten Geo-Engineering-Idee könnten der Meereisrückgang und die globale Erwärmung gebremst werden, indem Millionen im Eis driftender, windgetriebener Pumpen die winterliche Eisbildung in der Arktis ankurbeln. Forscher des Alfred-Wegener Instituts, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) haben diesen Vorschlag erstmalig in einem komplexen Klimamodell getestet und ihre Ergebnisse jetzt in der Fachzeitschrift Earth’s Future veröffentlicht. Dabei kommen sie zu ernüchternden Ergebnissen: Zwar könnten eisfreie Sommer um einige Jahrzehnte hinausgezögert werden. Außerhalb der Arktis würde dieser massive Eingriff jedoch keine nennenswerte Abkühlung mit sich bringen.
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Geoengineering – der unberechenbare Eingriff

Kli­ma-Ex­per­ten laut Stu­die eher skep­tisch

Klima-Experten sehen neue Technologien im Kampf gegen die Erderwärmung, das sogenannte Geoengineering, eher skeptisch. Das ergab eine Studie der Universität Kassel, die in Nature Climate Change erschienen ist. Für die Studie befragten Kasseler Wissenschaftler über 700 Klima-Experten der Klimarahmenkonvention und des Weltklimarats, darunter Wissenschaftler und Verhandler, aus aller Welt. Nur unter bestimmten Umständen zeigen diese sich offen für Geoengineering, wie die Uni Kassel am 03.09.2019 mitteilte.
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“Geoengineering gefährlicher Irrweg”

“…und sichert vor allem die vorherrschende Rolle fossiler Brennstoffe in der Wirtschaft”

Während die Konzentration an atmosphärischem Kohlendioxid inzwischen den Wert von 400 ppm überschreitet, steigen auch die Kosten der Klimakrise weiter an – im Hinblick auf wirtschaftliche Verluste, ökologische Auswirkungen und Menschenleben. Letzten Oktober warnte der Weltklimarat (IPCC), dass gravierende Folgen für die Menschheit und die Biodiversität zu erwarten sind, wenn der weltweite Temperaturanstieg 1,5 Grad Celsius über vorindustriellem Niveau erreicht. Ein Anstieg über diesen Wert hätte katastrophale Folgen. Eine Analyse von Carroll Muffett, President und CEO des President and CEO of the Center for International Environmental Law (CIEL) in Washington, DC, die von der Böll-Stiftung am 18.02.2019 veröffentlicht wurde. weiterlesen…

Geoengineering – Büchse der Pandora


Unsichere Technologie – unkalkulierbares Risiko

Am 01.08.2018 informierte das Bundesumweltministerium (BMU) in einer Pressemeldung darüber, dass in Deutschland künftig bestimmte Formen des marinen Geoengineerings zu kommerziellen Zwecken untersagt sind. Das Ganze erfolgt im Rahmen des Londoner Protokolls zum Schutz der Meere vom 18.10.2013, das bisher gerade mal zwei Mitgliedstaaten ratifiziert haben. Dazu hat das Bundeskabinett ein Ratifizierungsgesetz zu Änderungen des sogenannten Londoner Protokolls, ein Umsetzungsgesetz sowie den Entwurf einer Verordnung zur Beschränkung beschlossen. Das klinge nach verantwortungsbewusster Politik, meint Matthias Hüttmann und hat dazu eine Stellungnahme für die Deutsche Gesellschaft für Sonnenenergie verfasst. weiterlesen…