Gletscherseen seit 1990 um 50 Prozent gewachsen

Ursache Gletscherschmelze – Überschwemmungen drohen

Die Wassermenge in den Gletscherseen der Erde ist Forschungen zufolge seit 1990 um etwa 50 Prozent gestiegen. Denn die Gletscher ziehen sich aufgrund der globalen Erwärmung zurück – eine neue in Nature Climate Change unter dem Titel “Rapid worldwide growth of glacial lakes since 1990″ publizierte Untersuchung von Wissenschaftlern der Universitäten Exeter und Calgary zeigt die drohenden dramatischen Folgen. Ein Teil des Schmezwassers fließt zwar direkt in die Ozeane, aber eine beträchtliche Menge speist Gletscherseen – und Gemeinden flussabwärts sehen sich nun einer erhöhten Bedrohung durch verheerende Überschwemmungen ausgesetzt. weiterlesen…

Gletscherschwund in den europäischen Alpen

FAU-Geographen zeigen in Studie über Flächen- und Höhenänderungen der Alpen dramatischen Eis-Verlust


Die Eismassen der Alpen schwinden: Modelle deuten auf einen potenziellen Verlust der meisten vergletscherten Flächen bis zum Ende dieses Jahrhunderts hin. Bisher fehlte jedoch ein vollständiges Bild des Wandels in den Alpen. Ein Forschungsteam der Friedrich-Alexander Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) hat erstmals die Flächen- und Höhenänderungen aller Gletscher der europäischen Alpen über einen Zeitraum von 14 Jahren untersucht. Das Ergebnis: Ungefähr 17 Prozent des gesamten Eisvolumens sind seit der Jahrtausendwende verloren gegangen. Die Erkenntnisse wurden in der Fachzeitschrift Nature Communications veröffentlicht. (Foto: Alpengletscher – Blick auf den Grossen Aletsch Gletscher in den Schweizer Alpen. – © FAU, Christian Sommer) weiterlesen…

“Der Kaukasus ohne Mütze” – die Gletscher schmelzen

Warum das Eis in den Bergen schmilzt und was dadurch geschehen kann

Infolge der Klimaerwärmung ist die Fläche der Kaukasus-Gletscher zwischen 1986 und 2014 um etwa 16% zurückgegangen, so ein internationales Forschungsteam mit Levan Tielidze von der Staatsuniversität Tbilissi und Stanislav Kutuzov, Geograph der HSE-Universität Moskau. Gletscher, die nicht mit Gesteinsschutt bedeckt sind, haben demnach stärker abgenommen als bedeckte und damit eher geschützte Gletscher. Die von den Kaukasus-Gletschern bedeckte Fläche nimmt jährlich um etwa 0,5% ab – ein auffälliger Verlust, wie die Forscher im Fachmagazin The Cryosphere berichten. (Foto: Schneebedeckter Kaukasus, NASA-Satellitenbild vom 7. November 2001 – © NASA, public domain) weiterlesen…

Arktische Gletscherbäche nehmen viel CO2 auf

40 Mal schneller als Amazonas-Regenwald

“Diese Entdeckung verblüfft sogar Wissenschaftler”, formulierte die Neue Osnabrücker Zeitung: Arktische Gletscherschmelzbäche absorbieren bis zu 40 Mal schneller als der Regenwald im Amazonas-Gebiet große Mengen CO2 aus der Atmosphäre, haben kanadische Forscher herausgefunden und in den Proceedings of the National Academy of Sciences of the United States of America veröffentlicht, wie der britische Guardian meldete. weiterlesen…

Denkmal für Islands ersten weggeschmolzenen Gletscher

Klimawandel verantwortlich – Island tut sich schwer, Verlust zu verarbeiten

Islands erster durch den Klimawandel verlorener Gletscher wird mit einem Denkmal in Erinnerung bleiben, das nächsten Monat an der Stelle des ehemaligen Gletschers enthüllt werden soll. Bereits 2014 hatte der Okjökull den offiziellen Status als Gletscher verloren, weil zu viel seiner Eismasse weggeschmolzen war, so Forscher der Rice-University in Houston, Texas.  Jetzt gibt es ihn nicht mehr: Der Gletscher auf dem Gipfel des Vulkans Ok ist der erste in Island, der infolge der Erderwärmung verschwunden ist (Bild: Ok-Jökull-Gedenktafel, Island – © Rice-University – CC BY-SA 4.0, commons.wikimedia.org). weiterlesen…