Anfrage: Potenzielle Auswirkungen des Klimawandels in Bayern

Erderwärmung geht bis 2050 weiter – auch in Bayern

Wie der parlamentseigene Pressedienst heute im bundestag am 26.08.2020 berichtet, werde sich in Bayern der steigende Temperaturtrend fortsetzen. Das steht in der Antwort der Bundesregierung (19/21560) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen (19/21291), die nach potenziellen Auswirkungen im vom Klimawandel stark betroffenen Bayern gefragt hatte. Bis zur Mitte des Jahrhunderts werde unter Annahme eines Klimaschutzszenarios von plus zwei Grad (RCP2.6) eine Stabilisierung der Temperaturen erwartet. weiterlesen…

In 50 Jahren droht einem Drittel der Menschheit lebensfeindliche Hitze

Wenn Treibhausgasemissionen nicht sinken

Sonnenuntergang am Wannsee, Berlin - Foto © Gerhard Hofmann, Agentur Zukunft für SolarifyVon einem Drittel der Menschen bewohnte Gebiete des Planeten werden innerhalb von 50 Jahren so heiß wie die heißesten Teile der Sahara werden, wenn die Treibhausgasemissionen nicht sinken, ist das Ergebnis einer Untersuchung von Wissenschaftlern aus China, den USA und Europa, die am 04.05.2020 in der Zeitschrift Proceedings of the National Academy of Sciences (PNAS) veröffentlicht wurde. Die rasche Erwärmung würde bedeuten, dass 3,5 Milliarden Menschen dann außerhalb der Klima-“Nische” leben würden, in der die Menschheit seit 6.000 Jahren existiert. weiterlesen…

Greenpeace fordert globale Maßnahmen zur Rettung der Weltmeere

Neuer Report: Klimakrise bedroht Lebensraum Ozean

Mittelmeer - Foto © Gerhard Hofmann für SolarifyGroße Teile der Ozeane könnten demnächst in ihren Funktionen als Ökosysteme und als CO2-Speicher versagen, wenn die Atmosphäre sich ungebremst weiter aufheizt. Zu diesem Schluss kommt der neue Greenpeace-Report „30×30 -in hot water“. Die Studie fasst den derzeitigen Stand der Forschung zusammen und warnt: Schon heute zeigten die Weltmeere mit ihrer Versauerung, dem Anstieg des Meeresspiegels und Aufheizen der Oberflächentemperatur deutliche Symptome der Erderhitzung. Damit sie nicht kollabieren, müssten Regierungen weltweit Treibhausgase drastischer reduzieren und mindestens 30 Prozent der Ozeane bis 2030 unter Schutz stellen. weiterlesen…

Steigender Meeresspiegel treibt 280 Millionen in die Flucht

Ab 2050 – bei 2 Grad Erwärmung

Der IPCC rechnet in seinem Bericht mit einer Erderwärmung von zwei Grad Celsius. Aber auch wenn die Begrenzung der Erderwärmung auf unter zwei Grad gelingt, wie im Pariser Abkommen beschlossen (“well under two degrees”) befürchten die Experten immer noch 250 Millionen Klimaflüchtlinge. Neben Küstenregionen in den USA sind vor allem an Meeren liegende Metropolen in Ostasien und Inselstaaten im Pazifik bedroht. Sie müssten jedes Jahr infolge von Wirbelstürmen auftretende Überschwemmungen befürchten. Selbst wenn die Zahl der durch den Meeresspiegel-Anstieg Vertriebenen bis 2100 “bei 100 Millionen oder 50 Millionen liegt, ist das noch immer eine bedeutende Störung und viel menschliches Leid”, sagte der Geschäftsführer der US-Organisation Climate Central, Ben Strauss. weiterlesen…