Greenpeace fordert globale Maßnahmen zur Rettung der Weltmeere

Neuer Report: Klimakrise bedroht Lebensraum Ozean

Große Teile der Ozeane könnten demnächst in ihren Funktionen als Ökosysteme und als CO2-Speicher versagen, wenn die Atmosphäre sich ungebremst weiter aufheizt. Zu diesem Schluss kommt der neue Greenpeace-Report „30×30 -in hot water“. Die Studie fasst den derzeitigen Stand der Forschung zusammen und warnt: Schon heute zeigten die Weltmeere mit ihrer Versauerung, dem Anstieg des Meeresspiegels und Aufheizen der Oberflächentemperatur deutliche Symptome der Erderhitzung. Damit sie nicht kollabieren, müssten Regierungen weltweit Treibhausgase drastischer reduzieren und mindestens 30 Prozent der Ozeane bis 2030 unter Schutz stellen. weiterlesen…

Steigender Meeresspiegel treibt 280 Millionen in die Flucht

Ab 2050 – bei 2 Grad Erwärmung

Der “Sonderbericht über den Ozean und die Kryosphäre in einem sich wandelnden Klima” des Weltklimarats (IPCC), der erst am 25.09.2019 veröffentlicht werden sollte, ist vorab bekannt geworden. Die Folge der abschmelzenden weltweiten Eismassen wäre ein Anstieg des Meeresspiegels um 50 bis 80 Zentimeter (andere rechnen mit mindestens einem Meter) bis 2100: Aber schon bis 2050 würden 280 Millionen Menschen vor dem steigenden Wasser fliehen. Vor allem niedrig liegende Millionenstädte würden selbst bei optimistischen CO2-Schätzungen jedes Jahr “extreme Meeresspiegel-Ereignisse” wie Wirbelstürme und Überschwemmungen erleben. weiterlesen…

„Ziele formulieren kann jeder“

Wie kann man die Erderhitzung stoppen? Die einen glauben an Greta, die anderen an den Markt. Der Soziologe Armin Nassehi hat eine bessere Idee.

Deutschlands wichtigster Gegenwartsanalytiker kommt morgens um 10 Uhr in die taz-Kantine in Berlin-Kreuzberg. Die Kollegin vom Service sagt: „Und was hättest du gern?“ Armin Nassehi zuckt keine Sekunde und bestellt. Er ist Sohn einer Schwäbin und eines Iraners, Schalke-Fan, trägt immer Schwarz und den Kopf haarfrei. Nassehi ist aus München eingeflogen für einen Spottpreis, das ist halt so. Am Nachmittag trifft er eine Spitzenpolitikerin, am Abend geht er ins klassische Konzert. Jetzt soll er erklären, warum über die Zukunft nicht entscheidet, ob Grün-Rot-Rot oder Grün-Schwarz regiert. Das Interview ist in der taz am wochenende 15./16.06.2019 erschienen. weiterlesen…

Klimaschutz: Internationaler Druck auf Deutschland wächst


Nach dem internationalen Talanoa-Dialog in Bonn fordern Verbände schnelles und entschiedenes Handeln der Bundeskanzlerin beim limaschutz

Beim Talanoa-Dialog (internationalen Verhandlungen um wirksamere und ehrgeizigere Klimaziele), dessen erste Runde am 06.05.2018 in Bonn stattfand, hat eine große Gruppe Nichtregierungsorganisationen, etwa die Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch, Bundeskanzlerin Angela Merkel zum Handeln aufgefordert. Regierungsvertreter und Klimaexperten aus aller Welt diskutierten darüber, welche zusätzlichen Anstrengungen von den einzelnen Ländern zu leisten sind, damit die Erderhitzung auf deutlich unter 2 bzw. möglichst 1,5 Grad Celsius begrenzt werden kann. weiterlesen…