Erster Nachweis bakterieller Manganoxid-Nutzung

Yes, they can! Erster Nachweis bakterieller Manganoxid-Nutzung fürs Überleben nahe der H2S-„Todeszone“

Das Schwarze Meer mit seiner permanenten Schichtung, großen sauerstofflosen Wassermassen und ausgedehnten Zonen mit giftigem Schwefelwasserstoff (H2S) ist ein exzellentes Naturlabor, um Überlebensstrategien spezialisierter Organismen in einer solch lebensfeindlichen Umwelt zu erforschen. Mikrobiologe Jan Henkel vom Leibniz-Institut für Ostseeforschung in Warnemünde und Kollegen untersuchten, wie hier Bakterien dennoch wachsen können. Im Fachjournal PNAS (Proceedings of the National Academy of Sciences of the United States of America) präsentieren die Forschenden nun erstmals den Nachweis, dass ein dort häufiges Bakterium spezifisch Mangan(IV)-Oxid nutzt, mit dessen Hilfe Stoffwechselenergie aus H2S gewinnt und es dabei in ungiftiges Sulfat umwandelt. weiterlesen…

Erfolge auf dem Weg zur „Green Chemistry“


CEC: Mangan-Katalysator wandelt Kohlendioxid in Methanol um

Forscher am Mülheimer Max-Planck-Institut für Chemische Energiekonversion (MPI CEC) haben unter Leitung von Direktor Walter Leitner, Direktor der Abteilung Molekulare Katalyse, einer Medienmitteilung folgend einen Mangan-Katalysator entwickelt, der Kohlendioxid in Methanol umwandeln kann. CO2 durch chemische Reduktion in wertvolle Produkte umzuwandeln ist eine der „Traumreaktionen“ an der Schnittstelle zwischen Energie und Chemie. Das CO2-Molekül ist jedoch äußerst widerstandsfähig gegen solche Reaktionen.
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